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 Gemeinschaftsraum

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AutorNachricht
Emily*
Tribelos


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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   So 14 Sep - 14:35

Es tut mir leid, dass er Schmerzen hat, doch natürlich werde
ich ihm helfen. Ich habe schon immer gerne anderen geholfen
und außerdem mag ich Thackery, er ist nett und höflich und
süß...
Was denk ich denn da?, frage ich mich erschrocken und
bin verwirrt. Noch nie habe ich so über einen Jungen gedacht.
Jungs sind schlechte Einflüsse, die dich zu Drogen und anderen
Dingen verführen wollen, die Gott verbietet. Oder?
Ich habe das Gefühl nicht mehr zu wissen, ob das alles so richtig
ist wie es mir beigebracht wurde. Die Nonnen haben Männer immer
verteufelt und sie als auf Erden wandelnde Dämonen bezeichnet,
ich habe es ihnen geglaubt. Natürlich nicht, dass alle so sind, denn
mein Papa war auch nicht so. Trotzdem habe ich nie einen Jungen
auch nur angesehen und immer auf den Boden geblickt, jedenfalls
meistens. Außer bei Thackery. Er war der erste Junge dem ich in
die Augen gesehen habe, wenn auch nur für eine Milisekunde und
quer über den Raum. Ich versuche diese Gedanken von mir zu schieben,
denn ich spüre, dass er mich ansieht und sich fragt warum ich nicht
antworte.
"Natürlich helfe ich dir, keine Sorge. Ich hab früher schon
mal bei solchen Sachen geholfen. Weißt du noch in welchem Zimmer
die Sachen sind? Dann bringe ich dich hin."
, meine ich freundlich
und stehe auf. Dieses Mal werde ich nicht zulassen, dass er sich selbst
in den Rollstuhl hievt und sich womöglich wehtut. Deshalb beuge ich
mich zu ihm, lege seinen Arm vorsichtig um meine Schultern und meinen
eigenen schlinge ich behutsam um ihn, darauf achtend, die Wunde nicht
zu berühren oder zu belasten.
"Meinst du es geht so? Du kannst dich ruhig auf mich
stützen, das halte ich schon aus."
, versichere ich ihm mit einem
kleinen Lächeln.
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Thackery*
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   So 14 Sep - 15:05

Emily ist wirklich bereit mir zu helfen. Ich bin sehr
glücklich darüber sie hier im Krankenhaus angetroffen
zu haben. Es ist schön, dass ich auch zumindest diese
eine Erinnerung an sie wiedergefunden habe. Emily steht
auf als ich mich vom Sofa erheben will. Sie legt meine Arme
um ihre Schultern, ist dabei sehr vorsichtig und achtet darauf
mir nicht weh zu tun. Sie fragt mich, ob es so gehen wird.
"Danke für deine Hilfe.", sage ich mit einem schüchternen Lächeln.
Ich stütze mich beim Aufstehen tatsächlich auf Emily. Der Rollstuhl
ist zum Glück nicht weit entfernt. Nur ein paar Schritte und ich kann mich
schon wieder setzen. Aber schon das kleine Stück war anstrengend und ich
schwitze. Ich bin einfach immer noch nicht wieder fit. Mein Körper kämpft
noch mit der Infektion und das raubt mir die Kräfte. Als Emily mich absetzt
kann ich ihr Parfum riechen. Es ist angenehm fruchtig und nicht zu aufdringlich.
"Die Sachen müssten eigentlich noch im Behandlungszimmer 1 sein. Die
Medikamente hat Ben ins Nebenzimmer gebracht. Dort habe ich die erste
Nacht hier im Krankenhaus verbracht. Den Verband wechseln wir am besten
vielleicht im Behandlungszimmer. Vielleicht können wir auf dem Weg dorthin
noch ein paar andere Kleider für mich auftreiben?"
in dem OP-Hemd
fühle ich mich nicht gerade wohl und außerhalb des Bettes ist es auch
etwas frisch. Wenn es mir besser geht kann ich auch wieder in die
Metro oder die Mall und mich mit frischen Kleidern versorgen. Aber jetzt
bin ich einfach noch nicht fit genug, um den weiten Weg zu schaffen.
Von Emily lasse ich mich auf den Flur zurück schieben.

tbc: Gänge des Krankenhauses

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Emily*
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mi 17 Sep - 11:36

Sein Lächeln bringt mich durcheinander, also versuche ich
irgendwo anders hinzusehen, denn das Gefühl macht mir
Angst.
Vielleicht liegt es nur an dem was ich die letzte Zeit erlebt
habe.
, versuche ich mich zu beruhigen, was allerdings
nicht so wirklich klappt, weil ich mich jäh wieder an die Sache
im Comicshop und meine rätselhaften Wunden erinnere.
Um die bedrückenden Gedanken loszuwerden, konzentriere ich
mich einfach voll auf meine Aufgabe und bugsiere Thackery
zurück in den Rollstuhl. Es ist ziemlich anstrengend, denn
obwohl er so dünn ist, ist er für meine Kräfteverhältnisse recht
schwer. Zum Glück ist die Strecke kurz und es dauert nicht
lange bis er schwer atmend wieder sitzt. Besorgt stelle ich
fest, dass er blass um die Nase geworden ist.
"Kein Problem, wir werden hier sicher irgendwo
noch Kleidung für dich finden. Die anderen Kinder sind
aus dem Krankenhaus abgehauen nach dem Virus, aber
sie konnten natürlich nicht alles mitnehmen."
, erkläre ich.
Es fühlt sich immer noch komisch an über den Virus zu reden,
schließlich hab ich erst vor kurzem erfahren was überhaupt los war.
Nun kann ich jedoch kaum verstehen warum ich das vorher nie
erkannt habe. Vorsichtig schiebe ich Thackery zurück auf den
Gang.

tbc: Gänge des Krankenhauses

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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Do 23 Okt - 23:05

cf: Gänge des Krankenhauses

Helle Sonnenstrahlen fallen ins Zimmer und geben dem Raum eine
freundliche Atmosphäre. Hier ist von dem typischen Krankenhausstil
zumindest weniger zu erkennen und das große Sofa sieht wirklich
einladend aus. Thackery hat neben dem Sofa halt gemacht und
scheint zu überlegen was er tun soll.
"Alles in Ordnung mit dir?", frage ich nach kurzem Zögern
unsicher und bin selbst überrascht wie sanft meine Stimme plötzlich
klingt. All das aufgesetzte, aufgeklärte Getue ist daraus verschwunden.
Was ist nur mit mir los? Bekomme ich gleich wieder einen Blackout?
Fängt es so an?

Mit weichen Knien lasse ich mich auf das Sofa sinken und versuche nicht
durchzudrehen.
Komm schon Emily! Werd jetzt nicht komisch! Mit dir ist alles in Ordnung,
du kannst dich nur nicht erinnern, das ist doch nichts neues. War ja früher
nach einer wilden Nacht auch schon mal so, deswegen braucht man nicht
in Panik zu verfallen.

Doch Thackerys Augen haben etwas anderes gesagt, als er mich vorhin
so angesehen hat. Voller Schock und gleichzeitig mitleidig.

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Thackery*
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Fr 24 Okt - 12:04

Ich sehe mich kurz hier um. Aber es ist niemand hier. Keiner von
den dreien, die heute auch hier übernachten und Anna ist ja wieder
weg, genauso wie Ben. Dann rolle ich zum Sofa hinüber und mache
mich bereit aus dem Rollstuhl auf zu stehen. Die Kleider lege ich auf
dem Sofa ab. Ich muss mich einen Moment sammeln und für den
Schmerz wappnen. Aber ich will Emily nun nicht um Hilfe bitten,
sondern will es aus eigener Kraft schaffen. Emily fragt ob alles in
Ordnung ist. Sie wirkt fast so wie die Emily, die ich hier im
Krankenhaus kennen gelernt habe.
"Nein alles ok. Ich musste mich nur schell ein wenig sammeln.",
sage ich und stemme mich dann vorsichtig aus dem Rollstuhl hoch.
Als ich endlich stehe brauche ich einen Moment um gegen den
Schmerz und das Schwindelgefühl anzukämpfen. Doch dann geht es.
Ich beschließe mich zuerst umzuziehen und dann vielleicht noch
einmal bis zum Snackautomaten zu gehen und wieder zurück. Das
Sitzen ist auch anstrengend und ich habe das Gefühl, dass mir sonst
Kraft verloren geht, wenn ich nicht langsam anfange wieder auf eigenen
Beinen zu stehen - Wort wörtlich. Ich habe vor Schmerz und eigenen Gedanken
nicht mitbekommen, wie Emily sich hingesetzt hat. Aber sie sieht überhaupt
nicht gut aus. Ganz blass ist sie im Gesicht. Vorsichtig gehe ich ein paar Schritte
zu ihr hinüber. "Emily? Alles in Ordnung bei dir?" stelle ich nun die Frage, die sie
vor ein paar Minuten noch mir gestellt hat. Ich berühre sie vorsichtig an der
Schulter und sehe sie fragend an. Es ist mir immer noch ein wenig unangenehm
so leicht bekleidet vor ihr zu stehen. Aber eines ist mir beim Aufstehen klar geworden.
Ich werde beim Umziehen wohl doch ihre Hilfe brauchen. Ich glaube kaum, dass
ich mich so weit stecken kann, um das T-Shirt, die Jeans und die Kapuzenjacke
von ganz alleine anzubekommen.

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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Fr 24 Okt - 12:29

Thackerys leise Stimme reißt mich aus meinem Gedankenstrudel.
Fast ein wenig ungläubig sehe ich ihn an, denn ich bin es nicht
gewohnt, dass sich jemand nach meinem Befinden erkundigt und
schon gar kein Junge. Sie nehmen sich einfach was sie wollen und
verschwinden wieder, lassen mich allein zurück.
So wie Nick...
Doch obwohl ich Thackery nicht kenne, oder mich zumindest nicht
erinnere, dass ich ihn kenne, scheint er aufrichtig besorgt zu sein.
"Irgendetwas stimmt hier nicht und ich weiß nicht was.
Ich hatte ein Blackout von mehr als fünf Jahren, als ich in dieser
Mall aufgewacht bin. Was habe ich in der verdammten Zeit gemacht?
Ich hatte ja nicht mal ne Ahnung wie ich dahingekommen bin.
Und anscheinend hört das auch nicht auf, denn ich kann mich nur
noch erinnern, dass mich Nick hierhergebracht hat und verschwunden
ist nachdem er..."
, ich breche ab, warscheinlich kann er sich
sowieso denken was passiert ist.
Was mache ich denn da? Ich klinge wie eine weinerliche Kuh. Warum
sollte ihn das interessieren, er kennt mich ja gar nicht!

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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Fr 24 Okt - 12:54

Emily zuckt ein klein wenig zusammen, als ich sie anspreche.
Scheinbar war sie vollkommen in Gedanken versunken.
Emily scheint das ganze hier immer unheimlicher zu werden und
ich kann verstehen, dass es ihr Angst macht. Immerhin hatte ich
auch schreckliche Angst, als ich festgestellt habe, dass etwas nicht
mit mir in Ordnung ist. "Emily... ich weiß zumindest wo du einen
Teil deiner verlorenen Vergangenheit verbracht hast."
, gebe ich ganz
leise zu. Ich weiß, dass es nicht fair von mir war das vor ihr zurück
zu halten, aber ich musste erst mehr über diese Emily herausfinden;
sie hätte ja genauso sein können wie der Hatter....
"Du warst soweit ich weiß die letzten fünf Jahre über hier im Krankenhaus.
Hast hier gelebt bis die Nahrungsmittel ausgegangen sind."
sage ich vorsichtig.
"Ich habe dich hier vor zwei Tagen im Krankenhaus getroffen, kurz nachdem Nick
verschwunden ist. Wir kennen uns aus der Zeit vor dem Virus. Du warst hier in
Behandlung, warum weiß ich nicht. Aber ich war auch hier im Krankenhaus Patient."
,
 ich sehe Emily an und gebe ihr einen Moment Zeit um die neuen Informationen
sacken zu lassen und ihr die Möglichkeit zu geben Fragen zu stellen. Außerdem bin
ich selbst etwas überrascht, das Nick ihr das angetan haben soll. Der Nick, der mich auf
der Straße aufgelesen hat und mich hierher gebracht hat? Ich hoffe, dass es sich nicht um
ein und den selben Nick handelt. Allerdings wäre es doch ein sehr großer Zufall, wenn ein
anderer Nick zur ähnlichen Zeit hierher gefunden hätte.

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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Fr 24 Okt - 13:30

Ich starre ihn überrascht und leicht schockiert an, als er mir
plötzlich gesteht, dass er zumindest einige Lücken meiner
Vergangenheit füllen kann. Außerdem scheint er Nick ebenfalls
zu kennen, da er ihn erwähnt hat.
Einen Moment lange sage ich gar nichts, weil ich absolut nicht
weiß was ich davon halten soll.
Ich war also hier Patientin? Warum? Es ging mir doch gut.
Von der Schusswunde mal abgesehen. Aber er hat keine Wunde
erwähnt also war ich nicht deshalb hier. Ist das hier eine Irrenanstalt?

Mir fällt wieder ein, dass ich vorhin mit Nick vergeblich nach der
Narbe an meinem Bein gesucht hatte und deshalb ziehe ich, ungeachtet
Thackerys entsetztem Blick, meinen Rock ein Stück nach oben
und entblöße dabei meine schlanken Oberschenkel, die ebenso
mit Blutergüssen und Striemen bedeckt sind. Doch die Narbe bleibt
verschwunden als hätte sie noch nie existiert, und wie schon beim
letzten Mal empfinde ich neben der Verwirrung auch Traurigkeit
darüber.
"Ist das... hier so eine Art Irrenanstalt? Wo man gefährliche
Leute hin verfrachtet?"
, frage ich leise, denn es ist die einzige
Erklärung die noch Sinn machen würde, denn krank war ich sicher nicht.

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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Fr 24 Okt - 13:39

Emily sagt eine ganze Weile überhaupt nichts, was mich ziemlich
nervös macht. Ich habe Angst, dass ich sie durch mein Schweigen
verletzt habe und sie nun wütend auf mich ist, weil ich ihn nicht
bereits im Eingangsbereich gesagt habe, dass ich sie kenne,
obwohl es offensichtlich war, dass sie sich nicht an mich erinnert.
Als Emily ihren Rock nach oben schiebt wende ich meinen Blick ab,
nicht ohne noch einmal rot anzulaufen. Erst als Emily mich anspricht
blicke ich wieder zu ihr, bemerke aber, dass der Rock immer noch viel
zu weit nach oben geschoben ist. Ich versuche Emily nur ins Gesicht
zu sehen und spüre, dass eine unglaubliche Hitze von meinen Wangen
ausgeht. "Das Krankenhaus hatte eine psychiatrische Abteilung.", sage
ich leise zu Emily. Immerhin habe ich dort selbst genug Zeit verbracht.
"Ich war dort Patient. Aber ich weiß nicht genau ob du dort ebenfalls
eingeliefert wurdest oder ob du in einem ganz anderen Teil der Klinik
untergebracht warst. Ich erinnere mich kaum an meine Zeit hier im
Krankenhaus. Ich weiß nur, dass wir uns zumindest einmal genau hier
im Gemeinschaftsraum begegnet sind."
ich lasse meinen Blick kurz durch
den Raum schweifen und erinnere mich erneut an die Situation damals.
"Wir haben gestern versucht heraus zu finden, warum du dich nicht erinnern
kannst."
, sage ich leise zu Emily. Ich will sie noch nicht damit konfrontieren,
dass ich noch eine ganz andere Seite von ihr kenne. Im Moment wäre das glaube
ich sogar zu viel für die taffe Emily. "Wir haben Unterlagen durchsucht, um den Grund
für deinen Aufenthalt und deine Erinnerungslücken heraus zu finden.

Doch sehr weit sind wir dabei nicht gekommen."

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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Fr 24 Okt - 13:54

Er war also in der psychatrischen Abteilung?, überlege
ich und versuche ihn nicht anzustarren wie einen Aussätzigen,
immerhin ist er der Einzige den ich momentan habe und der
mich trotz allem noch nicht im Stich gelassen hat.
Trotzdem kann ich nicht umhin mich zu fragen warum er wohl
dort eingeliefert wurde. Schließlich könnte er gefährlich sein.
Als ob dir das je etwas ausgemacht hätte. Du stehst doch
auf die gefährlichen Typen oder?

Mein Blick fällt auf den unordentlichen Stapel mit den Dokumenten
der neben dem Sofa liegt. Offenbar haben wir einige davon bereits
durchgesehen.
"Es ist nicht nur so, dass ich mich nicht erinnern kann... es
... ich habe mich verändert. Mein Körper um genau zu sein.
Siehst du genau hier..."
, ich pikse mit meinem Zeigefinger in eine
Stelle meines Oberschenkels. "...sollte eigentlich eine ziemlich
große Narbe sein. Aber sie ist einfach nicht mehr da. Narben verblassen
mit der Zeit aber sie verschwinden doch nicht völlig, schon gar nicht
welche von dieser Größe."
, erkläre ich ohne ihn anzusehen.
"Es war eine Schussverletzung. Hat höllisch wehgetan.", füge ich
hinzu und erinnere mich daran wie mich der Schmerz durchbohrt hat und
mich vollkommen einknicken ließ.

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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Fr 24 Okt - 14:10

Emily sieht mich einen Moment an, als würde sie überlegen,
ob es sicher ist mit mir Zeit zu verbringen. Solche Blicke bin
ich schon gewohnt und trotzdem schmerzt es jedes Mal aufs
neue, wenn man so angesehen wird. Ich versuche mir nichts
anmerken zu lassen. Doch Emily ringt sich wohl dazu durch doch
noch zu bleiben und bemerkt nun den Stapel an Unterlagen der
hier noch herum liegt. Emily erklärt was ihr noch Angst macht.
Das was sie erzählt ist auch neu für mich. Und vor allem sehr
ungewöhnlich. Denn eine Narbe verschwindet nicht einfach so.
Ich folge kurz ihrem Blick und wende ihn dann aber auch gleich
wieder ab und dem Muster der Sofadecke zu. "Ich... das wusste ich
bisher nicht. Das hast du noch nicht erwähnt. Aber da muss ich dir
zustimmen. Narben verschwinden nicht einfach."
eine Möglichkeit
ist, dass Emily sich das ganze nur eingebildet hat, sich an etwas erinnert,
das nicht real ist. Natürlich ist das auch nicht normal aber wäre zumindest
für mich nichts neues. Mir selbst fällt es zuweilen unheimlich schwer zwischen
Realität und Phantasie zu unterscheiden. "Vielleicht hat das ganze ja was damit
zu tun, warum du hier warst?",
mutmaße ich und möchte mir nicht vorstellen, was
genau die Ärzte mit Emily angestellt haben.

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Emily*
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Fr 24 Okt - 14:30

Ich schiebe den Rock wieder nach unten, denn Thackery scheint
es mehr als unangenehm zu sein und aus irgendeinem Grund habe
ich überhaupt nicht das Bedürfnis ihn damit zu provozieren, obwohl
ich das sonst ziemlich lustig finde, wenn ich schüchternen Jungs
die Schamesröte ins Gesicht treiben kann.
"Mit Sicherheit. Das letzte woran ich mich erinnern kann ist
nämlich der Augenblick als ich sie bekommen habe. Ich bin ohnmächtig
geworden und dann erst wieder in der Mall aufgewacht."

Ich frage mich ob ich mir das alles nur eingebildet habe, doch die
Bilder sind so real vor meinen Augen als ob ich es soeben erst erlebt
hätte.
Seine weit aufgerissenen, toten Augen, immer noch mit dem Spott und
dem Unglauben darin. Bis zum Schluss hat er nicht geglaubt, dass ich
es tatsächlich tun würde. Er hat mich eben nicht gekannt.

"Es tut mir leid. Ich wollte dich nicht so ansehen. Dazu habe ich
kein Recht. Ich bin schließlich auch nicht gerade ein Engelchen und
vermutlich hätte man mich ebenfalls in die Psychatrie gesteckt, falls man
es nicht sogar getan hat."
, meine ich dann zu ihm, denn natürlich
habe ich bemerkt, dass ihn meine Reaktion verletzt hat.

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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Fr 24 Okt - 15:21

Ich bin erleichtert, als Emily ihren Rock wieder glatt streicht.
Sie scheint auch die Vermutung zu haben, dass ihre verschwundene
Schussverletzung etwas mit ihrer Einlieferung hier ins Krankenhaus
zu tun hat. Denn das ist das letzte woran sie sich vor dem Virus erinnert.
Emily schweigt eine Weile, scheinbar denkt sie über meine und ihre eigenen
Worte nach. Ich nutze die Zwischenzeit um noch ein paar vorsichtige Schritte
zu machen und bewege mich bis zum Snackautomaten. Neben dem Automat
steht ein altes Marmeladenglas mit Münzen. Ich fische ein paar heraus und hole
zwei Schokoriegel und zweit Tüten Chips. Es ist nicht gerade gesund sich davon zu
ernähren. Aber ich bin mir nicht sicher wo die Küche ist und jetzt durch die Gänge zu
Irren hört sich für mich nicht nach einer guten Idee an. Ich mache mich wieder auf den
Weg zum Sofa. Jeder Schritt schmerzt. Aber nicht mehr so sehr und ich habe Hoffnung,
das die Stichwunde endlich verheilt. Als ich wieder vor dem Sofa stehe wendet sich
Emily noch einmal an mich und entschuldigt sich bei mir. "Schon in Ordnung. Ich bin
es gewohnt schief angesehen zu werden, auch wenn ich demjenigen nicht gerade
erzählt habe, dass ich ein Psycho bin. Trotzdem nett von dir, dass du dich bei mir
entschuldigst."
sage ich zu Emily und reiche ihr eine Tüte Chips und einen Schokoriegel.
Sie ist die erste die sich dafür bei mir entschuldigt! Das ist wirklich sehr nett von ihr.
Auch wenn sie anders ist als die Emily, die ich kennen gelernt habe, ist sie nicht weniger
nett und ganz und gar nicht wie der Hatter. Auch wenn sie vielleicht selbstbewusster ist,
so hat sie doch auch eine unsichere Seite, die sie vermutlich nicht jedem zeigt.
Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, dass sie mich hier getroffen hat. Ich lasse mich
zumindest nicht von ihrer Andersartigkeit abschrecken. Weil ich ja ganz genau weiß,
wie es ist anders zu sein und wie es sich anfühlt, wenn man deshalb von anderen
vorverurteilt und in eine Schublade gesteckt wird, noch bevor sie dich wirklich kennen.
"Meinst du, du kannst mir in die anderen Sachen helfen?",frage ich zögerlich,
während ich die Aluminiumverpackung des Schokoriegels öffne.

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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Sa 25 Okt - 13:43

Er scheint sich über meine Entschuldigung zu freuen auch wenn er
meint, dass er es bereits gewohnt ist von anderen verurteilt zu werden.
Ich nicke nur leicht, denn das Gefühl kenne ich ebenfalls. Wenn man wie
ich aus der Gosse kommt, verfolgen einen die abschätzigen Blicke überallhin.
Manchmal hatte ich das Gefühl, dass mir besonders die anderen Mädchen
mein gutes Aussehen nicht gegönnt haben, weil sie der Meinung waren,
dass jemand wie ich, diesen Vorteil nicht verdient hat. Nur die Reichen
durften auch schön sein.
Thackery reicht mir das Junkfood aus dem Automaten und ich reiße gierig
die Verpackung der Chips auf. Ich fühle mich als hätte ich seit Monaten
nichts mehr gegessen. Als er mich um Hilfe beim Umziehen bittet, halte ich
jedoch so abrupt inne, als hätte er mich darum gebeten ihn zu erschießen.
Es dauert einen Moment bis ich mich wieder gefangen habe.
Der will nichts von dir, er kann sich bloß nicht alleine umziehen. Reiß dich
zusammen.
Trotzdem bin ich durcheinander und nicht sicher was diese
plötzliche Veränderung bewirkt hat. Normalerweise bin ich überhaupt nicht
schüchtern Männern gegenüber.
"Ich wusste doch, dass du mir nicht widerstehen kannst.", versuche
ich mit einem lahmen Grinsen, wieder wie mein altes Selbst zu wirken und
stehe vom Sofa auf, nachdem ich die Chipstüte beiseite gelegt habe.
Meine Hände zittern als ich sie nach ihm ausstrecke.

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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Sa 25 Okt - 16:11

Ich sehe zu wie gierig Emily sich über die Chips hermacht
und beiße selbst in den Müsliriegel. Er ist bereits etwas
trocken und staubig. Besonders frisch schmeckt er nicht mehr,
aber zumindest satt machen sollte er zusammen mit der Tüte
Chips. Als ich sie jedoch bitte mir mit den Kleidern zu helfen, sieht
Emily mich einem Moment entgeistert an. Aber sie hat mir doch vorhin
noch ihre Hilfe angeboten? Wenn auch vielleicht eine ganz andere
Absicht hinter ihren Worten im Aufzug gesteckt haben mögen...
Ich bin etwas verwirrt, doch Emily scheint sich wieder zu fangen
und legt die Tüte zur Seite. Ich schiebe mir den Rest des Müsliriegels
in den Mund und kaue hastig. Bei ihren Worten verschlucke ich mich
jedoch an den restlichen Krümeln und beginne zu husten, doch ich
fange mich wieder und blinzle die Tränen weg, die der Hustenanfall
mir in die Augen getrieben hat. Emilys Hände zittern sichtlich als sie
diese nach mir ausstreckt. Ich drehe ihr den Rücken zu, damit sie den
Verschluss des OP-Hemdes entknoten kann. Ein wenig ängstlich
und mit einer großen Portion Nervosität erwarte ich ihre Berührung.
Stell dich nicht so an! sage ich zu mir selbst Emily hat doch auch bereits
deine Wunde versorgt und dich halb nackt gesehen. Außerdem trägst
du doch noch Unterwäsche! Alles nur halb so wild!
Trotzdem klopft mir
mein Herz bis zum Hals.

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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Sa 25 Okt - 21:22

Thackery hat mir seinen Rücken zugewandt, nachdem er sich bei
meinen Worten fast verschluckt hat, was mir irgendwie ein bisschen
leid tut. Bei ihm habe ich überhaupt nicht das Bedürfnis ihn zu ärgern
oder zu schockieren und wenn ich es doch tue, fühle ich mich alles
andere als überlegen, wie es sonst immer der Fall ist und das verwirrt
mich zusehends. Schließlich bin ich doch sonst nicht das schüchterne
Mäusschen und ich habe mir auch immer das genommen was ich wollte
ohne Rücksicht auf Verluste. Dass man mich deswegen mehr als nur
schief ansieht war ich ja bereits gewohnt und es war mir deswegen
auch egal. Aber bei Thackery ist es anders. Seine Meinung ist mir wichtig.
Auch wenn ich selbst nicht erklären kann warum, da ich ihn ja gar nicht
kenne. Langsam nähern sich meine Finger dem Verschluss des dünnen
Hemdchens. Durch den Spalt ist bereits sein schlanker, aber muskulöser
Rücken zu erkennen. Ich schlucke hastig um den Kloß in meinem Hals
loszuwerden. Dabei wird mir schlagartig bewusst, dass ich noch nie einen
Mann ausgezogen habe, obwohl ich mit vielen näheren Kontakt pflegte.
Meist haben sie mir die Klamotten vom Leib gerissen und sich dabei hastig
selbst ausgezogen, manchmal nicht einmal vollständig, sondern nur das
Nötigste um möglichst schnell an das Ziel zu kommen.
Das hier fühlt sich dagegen viel intimer an, obwohl nicht das geringste
passiert ist. Ich nestele an dem Verschluss herum und streife dabei mit
meinen kühlen Fingern, seine ebenfalls kühle Haut. Erstaunt bemerke ich
die feine Gänsehaut die sich daraufhin über seinen Rücken ausbreitet.
Endlich ist er offen und ich kann das Hemd abstreifen. In dem Raum herrscht
völlige Stille, abgesehen von unser beider Atem.
Langsam streife ich das Hemd über seine Arme ab und lege es dann zur Seite.
Verstohlen gleitet mein Blick über seinen schlanken, definierten Körper und
bleibt an dem Verband hängen unter dem sich wohl eine Wunde befindet.
Ich frage mich wer ihm das angetan hat und kann mir nicht vorstellen, wer
dazu in der Lage wäre, ihm etwas anzutun. Ich senke meinen Blick, denn ich
spüre, dass es ihm unangenehm ist wenn ich ihn so anstarre, wo er doch fast
nackt vor mir steht. Langsam greife ich nach dem T-Shirt und fasse dann einen
seiner Arme um ihm vorsichtig in den Ärmel zu helfen.

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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Sa 25 Okt - 22:27

Als Emilys Hand meinen Rücken berührt, zucke ich leicht zusammen.
Nicht weil mir ihre Berührung unangenehm ist oder weil ihre Finger
kühl sind, sondern weil ich mich innerlich so angespannt habe. Emilys
Berührung ist zögerlich und ich frage mich, was gerade in ihrem Kopf
vorgehen mag. Sie sagt nichts, was mich fast noch ein wenig nervöser
macht. Als ihre Finger die Haut an meinem Rücken streifen spüre ich, wie
sich die feinen Härchen darauf aufstellen und eine Gänsehaut meinen ganzen
Rücken überzieht. Ob ihr wohl gefällt...? Ich unterbreche mich bei meinen eigenen
Gedanken, weil sie in eine Richtung abdriften, die mir selbst nicht geheuer ist. Emily
beginnt damit mir das Hemd abzustreifen und die Gänsehaut breitet sich dorthin
aus wo ihre Haut die meine berührt. Das OP-Hemd fällt zu Boden und ich stehe nur
noch in Unterwäsche bekleidet vor Emily. Ich glühe bereits wieder im Gesicht und
sehe unsicher zu Emily. Ihr Blick ist auf meine Körper gerichtet und auf den Verband
der sich dort in der Mitte befindet. Ich habe das Gefühl, dass ich etwas sagen sollte,
aber meine Kehle ist wie ausgetrocknet, meine Zunge wie am Gaumen festgeklebt.
Erleichtert atme ich aus, als Emily sich kurz dem Sofa zuwendet, um das Shirt aufzuheben.
Ich strecke meine Arme soweit nach oben, wie es mir möglich ist und helfe Emily dabei das
Shirt an Ort und Stelle zu bekommen. Ein schüchternes Lächeln liegt auf meinen Lippen, als
das Shirt da ist, wo es hingehört. Emily steht dicht vor mir und ich kann ihren Atem auf
meinem Gesicht fühlen.

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Emily*
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   So 26 Okt - 21:54

Ich bin fast ein wenig enttäuscht, dass das T-Shirt nun seinen
Oberkörper verdeckt, immerhin war es ein ziemlich schöner wenn
auch verwirrender Anblick und es verschaffte mir einen Grund
um ihn zu berühren. Die Stille im Raum ist so spannungsgeladen,
dass es unangenehm ist. Unter normalen Umständen wäre ich
sicher nicht um einen Spruch verlegen gewesen, aber in meinem
Kopf herrscht nur Durcheinander.
Was passiert auf einmal mit mir? Bei diesem Charlie und bei Nick
war alles wie immer.

Doch bei der Erinnerung daran wird mir plötzlich anders zumute.
Ich fühle mich einfach nur benutzt und dann weggelegt, verlassen.
Tief in mir sehne ich mich jedoch danach, dass sich jemand um
mich kümmert, für mich da ist. Etwas was ich eigentlich noch nie
erlebt habe, auch wenn ich damals dachte es wäre so.
Fast schon gewaltsam reiße ich mich aus meinen Gedanken und
wende meinen verlorenen Blick von seinen sanft geschwungenen
Lippen ab.
Er muss mich für komplett irre halten und warscheinlich hat er
damit sogar recht! Ich benehme mich wie eine schüchterne
Klosterschülerin obwohl die Narben auf meinem Körper etwas ganz
anderes sagen...
, denke ich während ich mich wieder zum Sofa
umdrehe und nach der Hose greife. Nachdem ich mich wieder zu
ihm gewandt habe, gehe ich in vor ihm in die Knie und halte ihm
die Hose hin so, dass er hineinsteigen und sich dabei auf meine
Schultern stützen kann.
"Komm nicht auf komische Gedanken.", meine ich während
ich von unten zu ihm hochschaue.
Ob er wohl daran denkt?

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Thackery*
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mo 27 Okt - 17:02

Zumindest die erste Hälfte ist geschafft!
Ich komme mir ziemlich blöd dabei vor, dass
ich fast nichts tun kann, um Emily dabei zu helfen.
Ohne ihre Hilfe wäre ich wirklich aufgeschmissen!
Emily verharrt kurz und sieht nachdenklich und ein wenig
traurig aus, sie sieht mich mit leicht gerunzelter Stirn an.
"Danke für deine Hilfe.", sage ich schüchtern. Ich frage mich,
was ihr noch durch den Kopf geht. "Ist alles in Ordnung?" ich
habe den traurigen Blick bemerkt und frage mich, ob es etwas mit
mir zu tun hat. Emily nimmt die Hose vom Sofa und kniet sich vor mich
hin. Ich hätte mich auch auf das Sofa setzen können. Dann sagt sie
endlich etwas. Ich soll nicht auf dumme Gedanken kommen?
Etwas verwirrt mustere ich sie, dann stütze ich mich ein bisschen auf
ihren Schultern ab und schlüpfe dann zuerst in ein Hosenbein und
dann in das andere. Emily sieht mich von unten an und ich werde schon
wieder rot. Du weißt ganz genau was sie meint! Deine Hand in ihren Haaren
vergraben, ihre süßen Lippen um deinen...
ich versuche den Hatter zu überhören,
der sich über mich lustig macht. Doch seine Worte bringen mich nur noch mehr in
Verlegenheit.

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Emily*
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mo 27 Okt - 20:06

"Schon in Ordnung.", murmele ich, sowohl als Antwort
auf seinen Dank als auch auf die Frage ob alles gut ist bei mir.
Auch wenn die richtige Antwort eigentlich anders lauten müsste.
Ich bemühe mich meinen Blick gesenkt zu halten und nicht weiter
nach oben zu schauen, während Thackery in die Hose steigt.
Seine Hand liegt auf meiner Schulter. Sie ist warm und fest, irgendwie
tröstlich dieser sanfte Druck. Die Situation ist allerdings mehr als
peinlich und ich habe das Gefühl gleichzeitig etwas sagen zu müssen
und doch mit jedem Wort alles nur noch schlimmer zu machen.
Endlich ist die Hose an ihrem Platz, doch zuknöpfen soll er sie lieber
selbst, weil ich mir nicht traue. Besser wenn ich mich nicht in allzu
gefährliche Regionen vorwage. Nicht, dass es mir etwas ausmachen
würde, aber ich will ihn nicht in Verlegenheit bringen und damit
erschrecken.
Er ist anders. Über Jungs wie ihn habe ich mich immer lustig gemacht.
Ich fand es amüsant sie zu reizen, sie erröten zu lassen, nur weil sie
nicht waren wie die meisten Typen, die es kaum erwarten konnten.
Ich hielt sie für schwach. Aber Thackery wirkt überhaupt nicht schwach.
Seine Augen verraten es mir. Vielleicht ist es das was mich so fasziniert.
Vielleicht ist es auch die Tatsache, dass er nicht versucht mich
auszunutzen.
"Das hätten wir. Steht dir gut.", meine ich mit einem kleinen
Lächeln und erhebe mich um mich gleich darauf auf das Sofa plumpsen
zu lassen. Dabei knistert etwas in meiner Hosentasche. Ich ziehe das Stück
Papier hervor und lese die schnell gekritzelte Notiz.
Dringend, Mr. Harris anrufen.
"Sag mal was ist denn das?", frage ich Thackery und halte
ihm den Zettel hin. Mir kommt er nicht bekannt vor und ich wüsste auch
nicht, dass ich jemals etwas von einem Mr. Harris gehört habe.

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Thackery*
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Di 28 Okt - 16:04

Emily antwortetet nicht wirklich auf meine Frage, aber
ich belasse es einfach dabei. Immerhin bin ich praktisch
ein Fremder für sie, auch wenn ich die letzten 24h fast
ununterbrochen mit ihr verbracht habe, für sie sind es gerade
mal ein paar Minuten. Ich schließe immer noch verlegen meine
Hose. "Danke, besser als das doofe OP-Hemd ist es alle Mal. Da
fühlt man sich gleich fitter.",
sage ich mit einem Lachen. Emily setzt sich
auf das Sofa und ich öffne meine Chipstüte. Sie zieht eine Notiz aus
ihrer Hosentasche. "Das haben wir bei unserer Recherche gefunden.",
sage ich zu ihr. Sie scheint sich nicht mehr an dem Namen auf dem Zettel
zu stören. Ganz im Gegensatz zu gestern. "Du hast ihn in deine Tasche
gesteckt, scheinbar hatte er etwas für dich zu bedeuten."
sage ich zu ihr.
Damit, dass sie diesen Mr. Harris als ihren Vater identifiziert hatte, will ich
sie nicht konfrontieren. Auch wenn diese Emily genauso nett ist, wie die
schüchterne, ich will sie nicht noch mehr verwirren und ihr noch mehr Angst
machen.Ich schiebe mir ein paar Chips in den Mund, wische meine Hände danach
an meiner Hose sauber. "Wenn du willst können wir noch ein paar der Unterlagen
durchsehen. Vielleicht finden wir ja noch etwas über dich oder mich heraus?",
schlage
ich vor.

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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Do 30 Okt - 20:41

"Scheinbar. Leider habe ich nur keinen Schimmer weswegen.
Ich kenne keinen Mr. Harris."
, meine ich enttäuscht und falte den
Zettel wieder zusammen um ihn zurück in die Hosentasche zu schieben.
Vielleicht ist er ja doch irgendwie wichtig. Ich werde nur das blöde
Gefühl nicht los, dass Thackery mir irgendetwas verschweigt.
Zuerst habe ich sein fast unmerkliches Zögern einfach seineer Art
zugeschoben, mir eingeredet, dass er eben schüchtern ist, aber
das ist es nicht. Er weiß irgendetwas und will oder kann es mir nicht
sagen.
Was zur Hölle geht hier vor?
Auf seinen Vorschlag hin nicke ich und schnappe mir einen Teil des
Papierstapels den ich ihm in die Hände drücke und dann nehme ich
mir den anderen selbst vor.
"Sag mal wie ist das denn mit deiner Verletzung passiert?
Bist du in einer Gang und ihr hattet ne Messerstecherei oder sowas?"
,
frage ich ihn beiläufig während ich die Papiere durchsehe.
Bestelllisten für Medikamente von denen ich noch nie etwas gehört
habe, Listen mit Namen von Patienten. Niemand den ich kenne.
Mein Name taucht allerdings ebenfalls auf, naja fast zumindest.
Da steht in Maschinenschrift klar und deutlich Emily Harris,
mit einem Geburtsdatum das allerdings weitaus jünger ist als mein
eigenes. Ich will schon weitergehen weil ich denke, dass ich das
gar nicht bin, sondern jemand anderes, als ich weiter hinten in der
Zeile nun tatsächlich auf meinen Namen stoße.
Emily Davis. Eine weitere Nummer hinter meinem Geburtstag
verweist auf die Nummer meiner Patientenakte.
Mir fällt auf, dass auch in den anderen Zeilen jeweils zwei verschiedene
Namen und meist auch Geburtsdaten stehen. Manchmal sind die
Vornamen gleich, manchmal nicht. Der Nachname ändert sich jedoch
immer. Einen Moment lang starre ich auf das Papier als könnte es
mir mehr sagen, doch das geht natürlich nicht.
"Thackery.", wende ich mich eindringlich an den Jungen
neben mir, woraufhin er zusammenzuckt.
"Sieh dir diese Patientenlisten an! Warum stehen in jeder
Zeile zwei Namen? Was ergibt das für einen Sinn? Selbst wenn das
Zimmernachbarn waren würde man sie doch trotzdem nicht zusammen
erfassen. Zumal der Zufall schon recht groß sein müsste damit so viele
von ihnen den gleichen Vornamen tragen."
, erkläre ich aufgeregt
und halte ihm das Papier hin.

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Thackery*
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Fr 31 Okt - 10:49

Emily erkennt den Namen ihres Vaters nicht, was mich ein wenig
die Stirn runzeln lässt. Sie sieht mich einen Moment nachdenklich
an, was mir ziemlich unangenehm ist und mich unruhig auf dem Stuhl
hin und her rutschen lässt. Dann reicht sie mir ein paar der Papiere und
fragt nach meiner Verletzung. "Ich bin ich keiner Gang!", sage ich mit einem
Lachen, als sie fragt, was passiert ist. "Aber ich habe ein Mädchen sehr verletzt
bereits vor dem Virus und als wir uns dann hier in der Stadt begegnet sind, dann
ist das ganze außer Kontrolle geraten. Sie hat das gemacht.",
sage ich und deute
auf meine Seite. Ich kann mich nun zumindest an wenige Erinnerungsfetzen erinnern,
doch was genau ich oder eigentlich der Hatter getan haben, weiß ich immer noch nicht.
Ich blättere die Papiere durch, doch mir fällt weder Emilys Name, noch mein eigener
in den Unterlagen auf, die Emily mir gegeben hat. "Allerdings weiß ich nicht, was damals
passiert ist, aber vermutlich habe ich es verdient. Deswegen wurde ich auch in das
Krankenhaus eingewiesen, also wegen dem Vorfall mit ihr. Glaube ich zumindest." füge ich noch zu meiner Erzählung hinzu.
Doch Emily scheint bei der Suche nach Hinweisen mehr Glück zu haben als ich. Sie reicht mir die
Liste und ich sehe mir das an, was ihr aufgefallen ist. Dann sehe ich Emily eine ganze Weile an.
Was genau das zu bedeuten hat, weiß ich auch nicht so genau. Aber vielleicht sollte ich Emily
nun wirklich das erzählen, was ich selbst über sie nun weiß. "Emily? Ich habe doch gesagt, dass
wir uns bereits vor zwei Tagen hier im Krankenhaus begegnet sind. Naja so ganz stimmt das
nicht... Ich bin nicht Emily Davis begegnet. Sondern Emily Harris."
Ich warte einen Augenblick,
dann fahre ich etwas unsicher fort. "Du hast dich mir als Emily Harris vorgestellt und dann vorhin
am Aufzug ist irgendetwas mit dir passiert.... ich weiß nicht genau was, aber du bist ohnmächtig geworden
und als du aufgewacht bist warst du Emily Davis."
versuche ich das in Worte zu fassen, was passiert
ist. Ich kenne das Problem von mir selbst, nur dass ich mit dem Hatter kommunizieren kann, mich
zumindest bruchstückhaft an das erinnere, was der Hatter getan hat, auch wenn ich keinen
Einfluss darauf hatte. "Emily du bist Emily Harris und Emily Davis.... ich habe keine Ahnung, wie das
funktioniert, aber ich habe euch beide kennen gelernt."
Entweder sie glaubt mir... oder sie hält mich
ab sofort für einen totalen Spinner! Ich könnte es ihr nicht übel nehmen. Das was ich gerade gesagt
habe klingt wirklich nach dem wirren Gerede eines verrückten Psychos.

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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Sa 1 Nov - 20:39

"Keine Gang also... aber offenbar bist du trotzdem ein gefährlicher
Junge."
, antworte ich grinsend. Die Gefahr war schon immer das was
mich angezogen hat. Manchmal waren die Dinge die ich tat schon fast
als selbstmörderisch zu bezeichnen, so offensichtlich prangte mir das
Warnschild entgegen. Ich ignorierte es jedoch stets, weil ich einfach nicht
anders konnte. Kluge Entscheidungen waren noch nie meine Stärke,
ich handelte immer nach Gefühl. Wobei ich allerdings aufhorche ist,
als er erwähnt, dass er sich an den Vorfall der dazu geführt hat nicht
erinnern kann. Mittlerweile bin ich wohl etwas sensibilisiert wenn es um
Gedächtnislücken geht. Irgendwie ist es ja auch beruhigend, dass nicht
nur ich offenbar Dinge tue an die ich mich nicht mehr erinnern kann.
Seine nächsten, sehr vorsichtig vorgebrachten Worte, lassen mich jedoch
geschockt erstarren. Ich spüre irgendwo tief in mir, dass er es bisher
zurückgehalten hat um genau diesen Schock zu verhindern, und ein
winziger Teil ist dafür auch dankbar, doch trotzdem fühle ich mich als
wäre ich gegen eine Betonmauer gelaufen.
ICH soll diese Emily Harris sein, deren Name hier direkt neben meinem
steht?
, fassungslos starre ich das Papier in meiner Hand an.
Offensichtlich kann ich mich nicht nur, nicht erinnern, sondern ich bin
während dieser Zeit eine andere Person, was natürlich die Lücken
irgendwie erklärt, aber dennoch zu seltsam ist. Das Blatt entgleitet
mir und ich frage mich wer ich eigentlich bin. Bin ich wirklich Emily Davis?
Oder ist das nur irgendeine ausgedachte Persönlichkeit? Natürlich würde
ich glauben es sei echt. So funktioniert das doch? Zumindest in den
Filmen war das immer so, dass jede Persönlichkeit sich für echt hielt,
obwohl sie alle nur im Kopf eines Irren waren.
Was wenn er lügt? So wie es scheint ist er selber nicht ganz richtig
im Kopf und vielleicht versucht er nur mich zu verwirren.

Doch wenn ich auf meinen Bauch höre, will ich das nicht glauben.
Thackery wirkt nicht so, als wollte er mir schaden, ganz im Gegenteil.
Es scheint ihm beinahe leid zu tun, dass er mir diese grausame Wahrheit
mitteilen muss.
Langsam lehne ich mich zurück und lasse mich in die Kissen sinken.
Ersteinmal durchatmen.
"Was du sagst... ergibt Sinn. Schließlich kann ich mich an nichts
erinnern, auch nicht an dich. Aber... wie kann ich davon nichts wissen?
War ich etwa deshalb hier? Weil ich schizophren bin?"
, frage ich ich
den völlig überfordert wirkenden Thackery.

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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Sa 1 Nov - 22:35

Emily lässt sich nicht einmal von meiner Erzählung abschrecken,
warum ich hier eingewiesen wurde. Immerhin war es damals wohl
nicht nur eine Lappalie, warum ich hier eingewiesen wurde. Immerhin
hatte ich keine Aussicht auf Entlassung und ich war nicht stabil. Zumindest
erinnere ich mich jetzt wieder an ein Gespräch zwischen einer Ärztin und
einer Schwester. Die Schwester hatte Angst vor mir und ich frage mich, was
der Hatter zu ihr gesagt haben mag oder was er getan hat. Es ist so ärgerlich,
dass ich nicht weiß, was genau er getan hat. Denn so habe ich das Gefühl es
nicht wirklich verhindern zu können, falls er die Kontrolle erneut erlangen würde.
Er ist ein unkalkulierbares Risiko... das hatte die Schwester damals zu der Ärztin
gesagt.

Emily starrt mich seitdem ich ihr eröffnet habe, dass sie Emily Harris ist,
vor sich hin und ich befürchte wirklich, dass sie nun in einen Schockzustand
verfallen ist. Vorsichtig setze ich mich neben sie und greife nach ihrer Hand.
"Emily, ich weiß, dass sich das alles seltsam anhört. Aber ich habe dafür
auch keine Erklärung."
vorsichtig streicht mein Daumen über ihren Handrücken.
"Aber ich halte dich nicht für verrückt." versichere ich ihr. Ich weiß, dass mir das
selbst immer sehr geholfen hat, wenn Fleur es zu mir gesagt hat. "Zumindest
bist du nicht verrückter als mich selbst."
Emily lehnt sich in den Kissen zurück, doch
ihre Hand gebe ich nicht frei. "Ich glaube nicht, dass du wirklich schizophren bist.
Ich selbst kann mich mit IHM unterhalten... weiß, dass er da ist. Wusste es seitdem es
begonnen hat. Ich kann mich nur nicht daran erinnern, WAS er tut. Aber ich kann seine
Gegenwart spüren und weiß Bescheid, bevor er die Kontrolle überniommt"
es ist
das erste Mal, dass ich Emily gegenüber erwähne, warum ich hier bin.

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Emily*
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Sa 1 Nov - 23:17

Ich zucke kurz zusammen als er so unvermittelt nach meiner Hand greift,
doch es ist ein seltsam tröstliches Gefühl, daher lasse ich es zu.
Als er mir erzählt, dass er selbst eine zweite Persönlichkeit hat und sogar
mit ihr kommunizieren kann, sollte ich wohl das Weite suchen, schließlich
klingt er ziemlich gefährlich. Aber er ist auch der einzige Mensch, der meine
momentane Situation etwas nachvollziehen kann, daher kann ich einfach
nicht umhin ihm wenigstens ein bisschen zu vertrauen.
"Ich hatte keine Ahnung...", krächze ich leise und kann immer
noch nicht fassen, dass da noch jemand anders sein soll, der meinen Körper
benutzt als wäre es sein eigener.
"Ich habe nur diese Gedächtnislücken. Sonst ist da nichts.
Keinerlei Erinnerung. Du sagst also ich war diese Emily Harris die auf diesem
Formular vermerkt ist? Was hat sie dir erzählt? "
, frage ich neugierig
und ein wenig ängstlich. Ich weiß einfach nicht mehr wer ich wirklich bin.
Natürlich ist meine Erinnerung klar wie ein Gebirgsbach, doch was beweist das
schon?

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