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 Here I am, this is me.

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Shannon*
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BeitragThema: Here I am, this is me.   So 25 Mai - 20:04

Unser Zuhause

Haus am Markt





Hier bin ich zusammen mit Emma und Tiffy aufgewachsen.
Es ist das Haus, das unsere Eltern gebaut haben und in dem
ich seit meiner Geburt lebe.

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Shannon*
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BeitragThema: Re: Here I am, this is me.   So 25 Mai - 20:16

Meine Familie


Unsere Eltern Daniela und Richard Arthur



Mum und Dad, so wie ich sie in Erinnerung habe.
Sie waren immer für uns da, waren bereit alles für ihre
Kinder zu geben und haben alles in ihrer Macht stehende getan, um uns die besten Chancen
im Leben zu ermöglichen. Egal ob es der Besuch einer renommierten Privatschule
oder Nachhilfeunterricht oder einfach nur Trost war,
wenn wir ihn brauchten. Vor allem Mum schien immer ganz genau zu wissen,
was wir brauchen, was das Beste für uns ist.

Mum oder Danny, wie wir sie auch manchmal nannten, arbeitete von zuhause aus,
war nur wenige Stunden in der Woche unterwegs, wenn sie einen Kundentermin hatte,
der sich nicht nach Hause verlegen ließ oder wenn sie eine Baustelle begutachtete.
Als Architektin war es ihr möglich so ihren Job und uns Kinder unter einen Hut zu bringen.
Sie war viel für Emma da, vernachlässigte aber auch mich und Tiffy nicht.
Sie versuchte mit jedem gleich viel Zeit zu verbringen und gab uns das Gefühl,
dass wir mit jedem Problem, das wir hatte zu ihr kommen konnten, egal welcher Natur.

Papa war ein Workaholic, aber nur um uns seine ungeteilte Aufmerksamkeit am Wochenende
zu spenden. Als Anwalt in einer örtlichen Kanzlei hatte er jedoch auch abends oft Zeit für uns.
Dann spielten wir Fußball im Garten, gingen Fischen oder tobten durch das Haus.
Um Emma möglichst gut auszubilden verbrachte er ein Jahr mi ihr in Amerika,
damit sie dort die Echoortung lernen konnte. Ich vermisste die gemeinsame Zeit mit ihm schrecklich,
doch jetzt war ich "der Mann im Haus", wie er immer am Telefon betonte.
Nach einem Jahr kehrte er ohne Emma zurück, die noch ein wenig ihren Aufenthalt verlängerte,
um sich noch besser auch ohne Blindenstock zurecht zu finden.
Er versuchte die "verlorene" Zeit des vergangenen Jahres wieder aufzuholen und wir besuchten
oft zusammen Rubyspiele oder unternahmen gemeinsam Familienausflüge,
die so mit Emma schwierig geworden wären.
Nichts desto trotz, vermisste ich meine große Schwester während ihrer Abwesenheit sehr.

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Zuletzt von Shannon* am So 25 Mai - 20:35 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Shannon*
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BeitragThema: Re: Here I am, this is me.   So 25 Mai - 20:31

Meine Schwestern Emma und Tiffany





Zu Tiffy habe ich ein besonderes Verhältnis.
Von klein auf kamen wir wunderbar zurecht,
sie genoss es einen großen Bruder zu haben, der sie
beschützte und ich genoss es sie vor anderen zu beschützen.
Natürlich gibt es auch heute noch zwischen uns immer wieder
Reibereien, aber bei welchen Geschwistern gibt es das nicht?
Wir verbringen immer noch sehr gerne Zeit miteinander und
auch heute würde ich sie noch beschützen. Auch wenn Tiffy drei
Jahre jünger ist verstehen wir uns super.





Emma ist meine große Schwester und ein Jahr älter als ich.
Seit dem Virus kümmert sie sich um uns, verlässt sich aber auch
stark auf mich und Tiffy. Sie ist sehr stark und ich bewundere sie dafür.
Manchmal kommt es mir so vor, als würde Emma vor nichts Angst haben.
Ihre positive Ausstrahlung erinnert mich sehr an Mum und auch ihr Mitgefühl
und ihr Einfühlungsvermögen hat sie eindeutig von Mum, wobei diese Eigenschaften
bei Emma noch stärker ausgeprägt sind.

Meine Nichte Enya-Kiana

Emmas Schwangerschaft kam überraschend. Meine Wut
über Enyas Vater allerdings wuchs mit derselben Geschwindigkeit,
wie Emmas Babybauch. Wie konnte er Emma so etwas nur antun?
Hatte meine Schwester durch ihre Behinderung nicht schon genug
jeden Tag zu kämpfen? Musste er ihr jetzt auch noch ein Kind
machen? Und dann am der Tag der Geburt ließ Aiden sich nicht einmal
blicken. Stattdessen hielt Gray ihre Hand, während ich versuchte mich
an alles zu erinnern, was ich über Geburten wusste. Doch als ich das kleine
Wesen Emma in die Arme drückte konnte ich zumindest der Kleinen Enya nicht
böse sein, schließlich hatte sie nichts verbrochen. Inzwischen bin ich wirklich froh,
dass alles so gekommen ist, denn Emma kommt besser mit der Mutterrolle zurecht,
als ich es mir jemals hätte vorstellen können.

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Zuletzt von Shannon* am Do 11 Sep - 23:17 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Here I am, this is me.   So 25 Mai - 20:40

Meine Schulzeit

Ich war ein klassischer "Streber" - nur ohne Brille.
Viele Freunde hatte ich nicht, aber unbeliebt war ich auch
nicht. Ich war eben eher der Junge, den man fragte, ob er
seine Aufgaben gemacht hat, wenn man sie abschreiben wollte.
Viel Zeit verbrachte ich in der Schulbücherei und in Buchläden allgemein.
Schon in Biologieunterricht stellte sich mein enormes Interesse an der
Medizin heraus und ich verschlang ein Sachbuch nach dem anderen begierig.
Aber auch Gedichte und Romane waren nicht vor mir sicher und so verbrachte
ich meine Freizeit am liebsten in meiner Hängematte oder im Garten hinter dem Haus
mit einem guten Buch in der Hand. Meine Eltern unterstützten mich in dem Wunsch eines
Tages Medizin zu studieren, Papa besorgte mir sogar eine Praktikumsstelle bei einem
befreundeten Arzt in der Stadt und es machte mir großen Spaß dort an den Samstagen
auszuhelfen und dem Arzt über die Schulter zu sehen.

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Shannon*
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BeitragThema: Re: Here I am, this is me.   So 25 Mai - 21:01

Die erste Zeit nach dem Virus
 
Als der Virus am konnten  wir alle nur hilflos zusehen.
Meine Vorstellung von der Welt und den Errungenschaften
der Medizin und der Wissenschaft standen Kopf. Selbst die
größten Wissenschaftler unserer Zeit konnten nur zusehen,
wie die Erwachsenen alle einer nach dem anderen dem Virus
zum Opfer fielen, bis letztendlich keiner von ihnen mehr übrig war.
Unsere Eltern starben im Krankenhaus. Zuerst Dad, dann Mum und wir
standen an ihren Krankenbetten bis zur letzten Sekunde, ohnmächtig
vom Schmerz und überfordert von dem was uns erwarten würde.
Tiffy verstand nicht, was passiert war und dachte wir würden sie jetzt
auch verlassen und sie würde ganz allein zurück bleiben. Wir taten uns
mit Gray, Emmas Schulfreund und Freund unserer Familie zusammen, um
unsere Eltern selbst zu begraben, immerhin war ja jetzt niemand mehr da,
der das übernehmen würde. Wir unterstützen uns gegenseitig,
arbeiteten zusammen und halfen uns wo wir konnten.
Gemeinsam bauten wir Essen an und Emma begann
Sachen zu Stricken und zu Häkeln um sie zu tauschen,
gegen das was wir am dringendsten brauchten.
Ich versuchte neben all der Arbeit mein Wissen zu erweitern,
mehr über Hausmittel gegen Krankheiten zu lernen, um uns im Ernstfall
vielleicht helfen zu können. Nachts schlich ich durch die Straßen nd suchte
Medikamente zusammen, die wir vielleicht benötigen würden und legte
uns so einen kleinen Vorrat an.
Gray beschütze uns, wenn es Unruhen gab
und als es einmal besonders schlimm wurde
lebten wir sogar einige Zeit bei ihm in der kleinen Hütte.
Als die Lage in der Stadt sich langsam beruhigte,
kehrte wir in unser Elternhaus zurück.

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BeitragThema: Re: Here I am, this is me.   Di 27 Mai - 21:04

Das Mädchen von der anderen Straßenseite

Während ich Ware für Emma auf dem Markt
verkaufte, beobachtete ich gerne die Menschen
um mich herum. Nicht nur, weil ich den meisten
misstraute und ständig auf der Hut sein musste,
um nicht bestohlen zu werden, sondern weil ich mich
oft fragte, was sie wohl für eine Geschichte haben,
was für Familien sie einst gehabt hatten und wie
sie jetzt wohl so lebten. Nur die wenigsten ließen
sich überhaupt auf ein Gespräch ein.
Eines Morgens fiel mir ein Mädchen ins Auge,
sie schien leise mit sich selbst zu sprechen,
doch wenn sie an einen Stand trat, sagte sie
oft kein Wort. Auch das Zittern in ihrem Arm
fiel mir auf und auch bei ihr fragte ich mich,
was sie wohl für ein Mensch ist. Doch es dauerte
einige Marktbesuche, bis wir tatsächlich einige
Worte wechselten. Ich weiß noch genau, wie sie
gleich drei Decken auf einmal kaufte. Erst als ich sie
fragte, ob die Decken ein besonderes Muster haben
sollten oder besonders dick oder dünn, sprach sie endlich.
Doch ihre Worten kamen ihr nur stockend über die Lippen.
Zum Abschied schenkte ich ihr ein aufmunterndes Lächeln.
Immer wieder fiel sie mir in der Menge auf und nicht nur
wegen ihrer grauen Haarsträhne, sondern weil sie eigentlich
so gut wie immer alleine unterwegs war. Meist wich sie
den Leuten aus, versuchte ihnen aus dem Weg zu gehen und einfach
unsichtbar zu sein. Doch für mich war sie es nicht. Aber ihren Namen
und ihre Geschichte kannte ich trotzdem nicht. Für mich war sie einfach
das Mädchen von der anderen Straßenseite, das Mädchen, das mein Interesse
geweckt hatte, das Mädchen, das ich kennen lernen wollte.

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Zuletzt von Shannon* am So 1 Jun - 13:31 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Here I am, this is me.   Di 27 Mai - 21:18

Isabella

Im Wechsel mit Emma verkaufte ich unsere Waren
auf dem Markt, deshalb sah ich das Mädchen nicht
sehr oft. Aber jedes Mal, wenn ich sie entdeckte, schenkte ich
ihr ein aufmunterndes Lächeln. Irgendwann sprach sie
mich sogar selbst an. Dieses Mal war ich selbst Einkäufer
und wir unterhielten uns über das Wetter. Zum Abschied,
verriet ich ihr noch meinen Namen. Doch ihrer wollte ihr
nicht über die Lippen kommen. "Macht nichts, dann eben
das nächste Mal.",
sagte ich und winkte zum Abschied.
Und tatsächlich, als sie das nächste Mal über den Markt
ging und mich an Emmas Stand entdeckte, kam sie
direkt auf mich zu und sagte nur ein Wort: "Isa".
Jetzt hatte das Mädchen von der anderen Straßenseite
endlich einen Namen.

Nachdem sie mir ihren Namen verraten hatte, sahen
wir uns immer öfters, das Eis zwischen uns war gebrochen.
Oft traf ich sie nach dem Verkauf auf dem Markt
oder wenn ich Besorgungen für Emma erledigte.
Es war schön mit ihr Zeit zu verbringen und mehr über sie zu erfahren.

An einem Tag war ich mit Hund unterwegs, es regnete in Strömen, als ich
wieder auf Isa trarf. Sie war am Einkaufen und wir stießen zusammen.
Da ich nichts zu tun hatte und dem Regen entfliehen wollte, stellten
wir uns in einem alten, verlassenen Gebäude unter. Mir fiel auf, dass
Isa sich eine neue Decke gekauft hatte und ich begann mich zu fragen, wofür Isa
so viele Decken brauchte. Irgendwann im Lauf unseres Gesprächs kamen wir
auf das Thema, wo Isa schläft. Ich konnte es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren,
dass sie bei Gewitter und Sturm auf der Straße übernachtete. Also lud ich sie zu mir ein.

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Zuletzt von Shannon* am So 1 Jun - 13:35 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Here I am, this is me.   So 1 Jun - 13:54

Erste Begegnung mit Aiden


In derselben Nacht, in der Isa das erste Mal
bei mir übernachtete, begegnete ich auch Aiden.
Isabella hatte einen Albtraum, der mich weckte und
auch Emma dazu veranlasste, nachzufragen, ob alles
in Ordnung sei. Da sie noch nichts von unserem Gast wusste,
ging ich hinunter in die Küche, um ihr zu sagen, dass ich Besuch
mitgebracht hatte. Ich erinnere mich noch haargenau an den
Moment, in dem ich Aiden das erste Mal sah: Er lehnte lässig im
Türrahmen. Seine Schwarzen Haare waren vom Regen
durchnässt, er trug eine Lederjacke, schwarzes Makeup im Gesicht, Nieten
auf der Jacke. Alle Alarmglocken in mir schrillten in unglaublicher Lautstärke.
Emma konnte sich doch nicht so einen Typen angelacht haben oder?
Es konnte sich dabei doch nur um einen Albtraum meinerseits oder einen
schlechten Witz ihrerseits handeln?

Emma Wangen nahmen einen verdächtigen Rotton an, als sie uns vorstellte.
Ich konnte es einfach nicht fassen... Emma und so einer? War sie denn so blind,
dass sie die Gefahr nicht spürte, die dieser Typ förmlich versprühte?
Und der Streit der später in der Nacht folgte, bestätigte mein ungutes Gefühl
Aiden gegenüber. So fertig hatte ich meine Schwester noch nie erlebt.
Doch am meisten versetze es mir einen Stich, dass sie nicht mit mir darüber
sprechen wollte. Ich schwor mir diesem Mistkerl meine Meinung zu sagen,
sollte er sich nochmal blicken lassen. Doch für Emma hoffte ich, dass er einfach
nicht wieder auftauchen würde.

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BeitragThema: Re: Here I am, this is me.   So 1 Jun - 17:42

Meine feste Freundin



Bereits auf dem Markt hat mich Isa immer fasziniert.
Das hat sich bis heute nicht geändert. Bei einem Ausflug
auf die Klippen fasste ich dann den Mut Isabella zum ersten
Mal zu küssen. Erleichterung machte sich in mir breit, als sie
nicht schreiend davon lief, sondern den Nachmittag dort mit mir
genoss. Auch fragte ich sie, ob sie nicht länger bei Emma, Tiffy und mir
wohnen wollte. Ihre Bedenken, dass sie uns zur Last fallen könnte
konnte ich zerstreuen. Isabella ist das erste Mädchen, das ich geküsst habe
und auch das erste Mädchen in das ich mich verliebt habe. Inzwischen verbinden
uns viele gemeinsame Momente und ich kann es mir nicht mehr vorstellen, wie es ohne
sie wäre.


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BeitragThema: Re: Here I am, this is me.   So 1 Jun - 17:56

Unterschätze niemals deinen Feind


Meine Wut über Aiden wurde mit der Zeit nicht weniger.
Ich konnte einfach nicht nachvollziehen, warum Emma sich
so von diesem Mistkerl behandeln ließ. Immerzu nahm sie ihn
in den Schutz. Behauptete, dass er seine Gründe für sein Verhalten
hätte- nichts als leere Worte für mich. Emma war blind vor Verliebtheit.
Sie ließ es sich von ihm bieten, dass er sich immer weniger um sie kümmerte,
je weiter ihre Schwangerschaft voranschritt. Im letzten Monat der Schwangerschaft
ließ er sich kaum noch blicken. Emma war verletzt durch diesem Umstand, doch wenn
Aiden dann auftauchte, zeigte sie ihm nicht, wie verletzt sie von seinem Verhalten wirklich
war. Immer wieder hörte ich, wie sie sich nachts leise in den Schlaf weinte. Manchmal
vor Sorge nächtelang nicht schlief. Als Aiden dann nicht einmal bei der Geburt seiner eigenen
Tochter anwesend war, war das Maß für mich voll. Doch selbst nach der Geburt besuchte
er seine Tochter nicht ein Mal. Er hinterließ scheinheilig einen Teddy hier, Windeln dort,
Babynahrung, Kleidungsstücke... Doch seine Tochter besuchte er nie. Immer wieder
versuchte ich Emma klar zu machen, wie falsch Aiden sich ihr und dem Baby gegenüber
verhielt. Wie feige ich sein Verhalten fand und dass sie sich nicht so von ihm behandeln lassen
sollte, dass sie besseres als DAS verdient hatte. Aber ich schien gegen eine Wand anzureden.
Emma blockte total ab, was Aidens Verhalten anging. Streit um Streit, Aiden wurde zum leidigen
Tagesthema.

Ich war unterwegs zu Gray und Riley, um die beiden zu einer Party einzuladen, als
ich Aiden in Grays Garten stehen sah. Obwohl Isabella mich begleitete, brannten mir
ein paar Sicherungen durch. Wenn Emma sich schon nicht wehrte und ihm die Meinung
geigte, dann würde ich es tun und ihm gleich noch ein paar Schläge verpassen. Fertig machen
würde ich ihn! Davon war ich überzeugt, doch ich unterschätzte meinen Gegner gnadenlos.
Aiden war nicht nur stärker, sondern auch geschickter und schneller. Ich schaffte es gerade einmal
ihm einen Schlag auf die Nase zu verpassen, ehe es an mir war Prügel einzustecken und das nicht
zu knapp. Doch damit nicht genug, ich war definitiv zu weit gegangenen in meiner Wut. Aiden
verlor die Kontrolle und prügelte mit dem Gürtel auf mich ein. Erst als Gray dazwischen ging
hörte er auf. Durch meine Aktion hatte ich aber nicht nur Aiden wütend gemacht, sondern auch
Gray kochte vor Wut. Wutentbrannt schleifte dieser mich nach Hause zu Emma.

Aber nicht nur ich wurde zu Emma verfrachtet, sondern Riley schleppte auch Aiden an.
Endlich wurde ich über Aidens Verhalten aufgeklärt und ich begann zu verstehen, warum
er nicht für Enya da sein konnte, zumindest nicht so wie ich mir es vorstellte.
Nach dieser Aussprache erlosch meine Wut ihm gegenüber Stück für Stück und
inzwischen akzeptiere ich ihn als Teil von Emmas Leben.

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BeitragThema: Re: Here I am, this is me.   Do 11 Sep - 23:26

Ein Tag der mein Leben veränderte

Eigentlich hätte es nur ein schöner Strandausflug werden sollen.
Weit ab vom Alltag und den Sorgen. Immerhin lebt inzwischen noch
eine Person mehr in unserem Haushalt: Lacie - Aidens ältere Tochter
und Enyas Halbschwester. Auch Gray und Riley leben zur Zeit bei uns.
Es ist also viel los zuhause und da braucht man eben auch mal Abstand
von all dem Trubel - das dachten zumindest Isa und ich.
Wir machten also einen Ausflug an den Strand und landeten
in einer kleinen, versteckten Bucht am Meer, die Isa irgendwann
entdeckt hatte. Sie wollte diesen besonderen Ort mit mir teilen.



Ein schöner Nachmittag im Wasser veränderte bereits vieles:
Im Eifer des Gefechts hatte ich vergessen zu verhüten.
Natürlich machte Isa sich nun große Sorgen, dass etwas
passiert sein könnte und ich hätte mich für meinen Leichtsinn am
liebsten geohrfeigt. Doch das war nicht das einzige, das uns den
Tag am Strand madig machte. Während ich Isa versicherte für
sie da zu sein, egal ob nun etwas passiert war oder nicht, landeten
die Technos am Strand. Alle Gegenwehr brachte nichts. Ich wurde
verschleppt. Was mit Isa passiert ist? Ich weiß es nicht....


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