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 Mein Leben vor dem Virus

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Eric*
Tribelos
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BeitragThema: Mein Leben vor dem Virus    Mi 18 Jun - 22:57

Ich kam in Deutschland zur Welt. Behütet und beschützt wuchs ich dann in Monaco auf,
wo auch 6 Jahre nach mir, meine kleine Schwester Sophia auf die Welt kam.
Mein Vater Miro lernte meine Mutter Sarina, bei einem Schüleraustausch kennen.
Er war Finne und ging auf dieselbe Schule, auf die sie bei ihrem Austausch gekommen war.
Dort lernten sich beide kennen und lieben.
Ein Jahr später erhielten beide ihr Abitur und beschlossen dann zusammenzuziehen.
Es verschlug sie beide nach Monaco, wo sie auch ihre Ausbildungen begannen.
Meine Mutter war schon immer fasziniert, wenn es um das Einrichten,
Dekorieren usw von Wohnungen und Häusern ging, was sie dazu bewegte,
ein Studium der Innenarchitektur aufzunehmen. Mein Vater hingegen,
wollte die Familientradition wahren und verpflichtete sich voll und ganz dem Rennsport.
Beide verdienten gutes Geld und konnten sich ein luxuriöses Leben leisten.
Davon profitierten meine Schwester und ich ebenfalls.
Mein Vater war zunächst in der TWM Monaco (Tourenwagenmeisterschaft)
und somit war er immer nach einem Rennen abends wieder zuhause, da diese in der Nähe waren.
An den Wochenenden stand die Familie im Vordergrund.
Ich musste meine Hausaufgaben immer schon vorher fertig haben,
bevor das Wochenende anfing, denn da wollte mein Vater
(außerhalb der Saison, oder an freien Wochenenden und Abenden)
jede freie Minute mit seiner Familie und seinen bzw unseren Freunden verbringen.
Dazu lud er am liebsten unsere Nachbarn ein. Diese hatten zwei Töchter.
Veronica, welche ich irgendwann einmal liebevoll Nika getauft habe und ihre Schwester Maggi.
Wenn unsere Eltern dann zusammen Feste gefeiert haben, wurden wir immer zusammen an den Tisch gesetzt,
meistens nebeneinander oder gar gegenüber, so dass wir uns ansehen oder noch schlimmer,
miteinander reden mussten. Meine große Leidenschaft galt allerdings schon früh dem Kartfahren,
anstelle von Mädchen. Mit 12 durfte ich bereits das erste mal ins Kart.
Normalerweise ist dies erst ab 16 erlaubt.
Aber ganz ehrlich, irgendwelche Vorteile muss es ja gehabt haben,
einen Besitzer einer Karthalle und gleichzeitig Rennfahrer als Vater zu haben.
Als ich 13 Jahre alt war bekam mein Vater die Einladung von einem langjährigen Freund der Familie,
Niki, welcher ebenfalls stolzer Besitzer einer Karthalle im Nachbarort war,
die Einladung von dem Formel 1 Rennstall, bei dem Niki selbst fuhr.
Wir reisten also alle (zusammen mit unseren Nachbarn) nach Australien,
wo traditionell das erste Rennen der Saison stattfand. Wir waren sehr nervös.
Das ganze Wochenende verbrachten wir dort. Es war mega aufregend für mich,
denn zum einen lernte ich an diesem Wochenende so viel,
weil mein Vater mich überall mit hin nahm und zum anderen,
gab es da noch eine kleine Sache. Seit einiger Zeit bemerkte ich immer so ein Gefühl,
wenn Nika in meiner Nähe war. Ich wollte die ganze Zeit bei ihr sein und war mega froh,
dass sie uns an diesem Wochenende begleitet haben, denn an diesem Wochenende kamen sie und ich zusammen.
Es war das schönste Gefühl für uns beide zu wissen, das wir nicht nur einseitig so fühlten,
denn uns war es beiden sehr unangenehm, wir wollten die im Lauf der Jahre gewonnene Freundschaft nicht zerstören,
auch wenn wir uns am Anfang aufgrund unterschiedlicher Interessen nicht besonders leiden konnten.
An diesem Wochenende bekam ich meinen ersten Kuss und er war von ihr.
Vielleicht hat diese Verbindung zu Australien und der Umgebung auch dazu geführt,
dass wir heute hier gelandet sind. In Neuseeland, dem anderen Ende der Welt.

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Nach dem wir wieder  zurück waren, war mein Vater fester Bestandteil des Rennstalls,
und war innerhalb der Saison fast jedes Wochenende in einem anderen Land,
und das über die ganze Welt verteilt. Meine Mutter versprach uns (Sophia und mir)
wir würden immer dann mitreisen, wenn wir Ferien hätten oder sich die Gelegenheit gerade ergibt,
so dass, so versprach sie uns, wir würden ein Jahr lang immer mitreisen und haben dann die ganze Welt gesehen.
Es war natürlich mega schön für mich, immer dabei zu sein,
weil ich selbst den Rennsport liebte und bereits kleinere Kartrennen fuhr und auch gewann.
Allerdings hatte das ganze auch einen bitteren Beigeschmack.
So sehr ich das Reisen mit meiner Familie genoss,
meine Freundin kam nur seltenst mit in ferne Länder.
Zum Glück waren durch das volle Programm die Wochenenden immer schnell vorbei
und ich sah Nika wieder. Sie war und ist schon immer die beste,
denn sie stand immer am Streckenrand, wenn ich Kart fuhr und fiel mir hinterher um den Hals,
wenn ich heil aus dem Kart stieg.
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