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 Eingangshalle blaues Haus

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BeitragThema: Re: Eingangshalle blaues Haus   Sa 6 Jun - 0:05

Oh mein Gott, mich hat tatsächlich jemand gehört! denke ich mir und weiß nicht recht ob ich mich darüber freuen soll, im Gegenteil mein Herz fängt an zu rasen.
Ich höre Schritte die auf mich zu kommen. Mein Körper ist wie versteinert.
Als ein junger Mann die Treppe hinunter kommt, schaue ich ihn mit großen Augen an.
Ich betrachte ihn kurz, sein Blick sieht so stark und selbstbewusst aus.
Was allerdings nicht heißt das er mir nichts tut.
Jetzt kriege ich doch etwas Bammel... Ich trete einen Schritt zurück Richtung ausgang.
Gehen oder bleiben? Naja nun ist es warscheinlich ehr zu spät abzuhauen? denke ich mir und erinnere mich daran was die Frau in der Roadbar gesagt hatte. Angeblich soll es in der Stadt ja ruhiger geworden sein. Ich hoffe das trifft auch auf dieses Haus zu.
Als mich der junge Mann anspricht und mich fragt ob er mir helfen kann kriege ich kein Wort raus. Ich starre ihn an und zucke mit meinen Schultern.
Ich weiß nicht was ich ihm antworten soll. Hilfe... Tjor Hilfe könnte ich schon gebrauchen... Aber ich weiß nicht ob ich ihm trauen soll.
Er fragt mich ob ich hier im Haus jemanden kenne. Ich muss schlucken und schüttel mit dem Kopf.
"Nein, ich kenne niemanden hier in der Stadt!"
Als ich den Satz ausgesprochen habe laufen mir die Tränen über die Wangen, ich kann sie nicht mehr zurückhalten. Das ganze was ich in den vergangenen Tagen erlebt habe war einfach zuviel und jetzt kam noch diese starke Müdigkeit hinzu. Ich fühle mich einfach so leer und ziellos.
Ich wische mir die Tränen aus dem Gesicht.
Schaue kurz auf den Boden und anschließend wieder zu dem mir fremden Mann.
"Es tut mir leid das ich hier einfach eingedrungen bin! Soll ich vieleicht besser wieder gehn?
Naja mich für alles zu entschuldigen ist halt meine Art. Mir steht die Hilflosigkeit grade zu ins Gesicht geschrieben und insgeheim hoffe ich das er mich doch nicht wieder weg schickt. Obwohl ich noch nichtmal weiß ob ich ihm trauen kann.
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Bray*
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BeitragThema: Re: Eingangshalle blaues Haus   Sa 6 Jun - 1:00

Die Gefühle in der Mimik der jungen Frau ändern sich sekündlich. Zuerst wirkt sie erleichtert darüber, jemanden zu sehen, dann dreht sie sich um, als würde sie das Haus ohne weitere Worte wieder verlassen wollen. Eventuell war es gar nicht ihre Intention, die Aufmerksamkeit eines Bewohners auf sich zu ziehen, sondern sie wollte anstelle dessen prüfen, ob hier jemand lebt, um falls nicht, sich einen Unterschlupf für die Nacht suche zu können. Ganz entschieden zu haben, was sie machen möchte, scheint die Fremde nicht, denn statt auf die Straße herauszutreten, macht sie vor der Tür halt, zögert. Als sie sich dann doch wieder mir zuwendet, ist sie grübelnd, ihr ist förmlich anzusehen, wie sie innerlich mit sich ringt. In der Mall hätten nun Amber oder Salene dafür gesorgt, dass sie sich erst einmal beruhigt, ihr etwas zu Trinken angeboten, um sie zu trösten und ihr ein Gefühl der Willkommenheit zu geben, um dann herauszufinden, was los ist. Ich könnte sie auch nach oben einladen, hätte ich denn etwas, denn fließendes Wasser gibt es nicht mehr und sonst ist alles fast aufgebraucht.
Die erste nächste kommunikative Reaktion der jungen Frau ist, mit dem Kopf zu schütteln, danach eröffnet sie mir, in der ganzen Stadt keinen Menschen zu kennen. Wie es aussieht, ist sie erst vor Kurzem in Auckland angekommen oder aber, sie hat die ganze Zeit über bedeckt gelebt, um niemandem aufzufallen. Was gar nicht so leicht gewesen sein kann, denn sie ist hübsch und zieht ihre Blicke ganz sicher auf sich. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass einige Typen hinter ihr her sind und diverse Anführer lassen sich selten eine gut aussehende Bekanntschaft entgehen. Es wäre wirklich zu riskant, das Mädchen wieder gehen und in ein offenes Messer laufen zu lassen. Ich denke an Amber, die oben in meiner Wohnung sitzt und daran, was sie fragen wird, wenn ich zurückkomme. Sie würde niemals zulassen, dass ich jemanden auf die Straße setze, und ich selbst könnte das ebenfalls nicht mit mir vereinbaren. Eine bessere Welt können wir nur dann schaffen, wenn wir einander helfen, in jeder Lebenslage.
Direkt nachdem der jungen Frau klar geworden ist, dass sie eigentlich ganz alleine ist, dringen Tränen aus ihren Augenwinkeln und laufen ihre Wangen hinab. Mir kommt in den Sinn, dass ich nach der emotionalen Begegnung mit Amber wohl gerade nicht so stark und glücklich aussehen muss, brannten erst vor wenigen Minuten noch Tränen auf meinem eigenen Gesicht. Womöglich ist die Fremde aber so verwirrt, dass sie das gar nicht so genau wahrnimmt. Um ihren Gefühlsausbruch zu übertünchen, wischt sie selbst die Tränen wieder weg, schaltet abermals den Fluchtmodus ein und entschuldigt sich dafür, das Haus betreten zu haben.
"Du musst dir keine Sorgen machen, das Haus gehört einem Tribe, der hier jeden, der Zuflucht braucht, willkommenheißt. Ich kann dir leider nicht sagen, ob aktuell eine Wohnung frei ist, aber wir können zusammen versuchen, einen der anderen Bewohner zu finden und vielleicht weiß einer von ihnen mehr. Bist du denn erst heute hier angekommen?", sage ich ruhig und bleibe stehen wo ich bin, denn ich möchte dem Mädchen keine Angst machen, indem ich ihr zu nahe komme. Immerhin weiß ich nicht, ob sie schon mal schlechte Erfahrungen gesammelt hat oder etwas in ihrer Erinnerung hochkommen würde, das sie noch mehr aus der Fassung bringen könnte. Zudem hat sie sich nun soweit es geht wieder gefangen.
"Gehen musst du auf keinen Fall, dafür ist es nun am Abend viel zu gefährlich, als Frau allein auf die Straße zu gehen. Ich bin übrigens Bray und wie heißt du?", stelle ich mich am Ende noch vor. Nebenbei überlege ich, ob es sich lohnen würde, mal im Stockwerk über dem mit meiner Wohnung zu schauen, ob uns jemand öffnet und dieser womöglich ein Zimmer für die Nacht frei hat.
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BeitragThema: Re: Eingangshalle blaues Haus   Sa 6 Jun - 7:01

Als ich grade meinen heulanfall unterdrücken konnte und der junge fremde Mann weiter mit mir spricht bin ich doch etwas erleichtert, das er mich nicht gleich wieder vor die Tür setzen will obwohl ich es ihm sogar freiwillig angeboten habe.
Er erzählt mir das das Haus einem Tribe gehört und man hier Zuflucht bekommen könnte. Das klingt in dem Moment für mich zu schön um wahr zu sein. Ich habe zwar keine Ahnung ob ich ihm trauen kann, aber im Moment habe ich keine andere Wahl.
Ich versuche etwas ruhiger zu werden. Schaue ihn mit einem unsicheren Blick an. Er fragt mich ob ich grade erst angekommen bin und wundere mich etwas darüber das er nicht weiß mit welchen Menschen er hier zusammen in einem Haus lebt.
" Ja ich bin grade mal ein Paar Stunden in der Stadt, ich war zuerst in irgendeiner Bar, doch dort konnte ich nicht bleiben, ich habe kaum etwas um Tauschgeschäfte zu machen."
Ich hoffe ihm klar wird das es sich nicht lohnen würde mich zu überfallen. Etwas verwundert Frage ich ihn...
Weisst du gar nicht wer hier noch lebt?"
Meine Unsicherheit ist warscheinlich nicht zu verbergen, jedoch versuche ich das zu ignorieren.
Als er mir noch etwas erzählt das es als Frau alleine viel zu gefährlich auf den Straßen sei, bin ich froh darüber das er wohl meine Lage verstehen kann. Darauf hin Laufe ich ein Paar Schritte auf ihn zu.
Denn weglaufen bringt nun ehe nichts mehr. Der junge Mann ist im Moment meine einzige Hoffnung.
Ich sehe ihn nochmals direkt in die Augen, erst jetzt sieht es für mich so ein bischen so aus als ob ihn auch etwas bedrückt. Aber ihn danach zu fragen finde ich im Moment etwas zu forsch. In erster Linie bin ich ihm erstmal sehr dankbar das er mich nicht auf die Straße setzt.
Als er sich mir vorstellt bin ich bin ich erstaunt darüber und habe das Gefühl das er viel Anstand besitzt. Sowas würde schließlich nicht jeder machen, grade in der heutigen Welt nicht.
Er heißt also Bray! Als er seinen Namen ausgesprochen hatte flüster ich kurz, aber nicht unüberhörbar zu mir selbst "Bray... Ok!"
Dann antworte ich ihn mit zurückhaltener Stimme auf die Frage wer ich sei.
"Ich heiße Julez! Danke das du mich nicht rauswirfst, ich weiß auch gar nicht wo ich hin sollte. Ich bin schon so viele Tage und Nächte allein draußen gewesen und grade in der Dunkelheit ist es einfach nur....
Ich unterbreche kurz den Satz um das richtige Wort zu finden, denn ich hatte auf meinem Weg in die Stadt grade im Dunkeln die meißte angst.
"... Schrecklich"
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Bray*
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BeitragThema: Re: Eingangshalle blaues Haus   So 7 Jun - 19:38

Die Unsicherheit bleibt, die junge Frau scheint sich hingegen minimal zu entspannen. Vielleicht liegt es daran, dass ich ihr vermittelt habe, dass eine Hoffnung auf ein halbwegs sicheres Lager besteht, denn wie sie selbst gemerkt hat, sind die Türen alle nicht verschlossen, nicht einmal die Haustür. Nicolas oder Marvin haben eventuell einen Schlüssel, aber verriegelt war die Tür seit ich hier bin noch nie. Die Soukies stehen mit den meisten Menschen durch ihre Händlertätigkeiten als neutraler Tribe jedoch gut, so dass keiner einen Grund dazu hätte, eines ihrer Häuser zu überfallen, wenn es in der Stadt so viele andere gibt.
Die Fremde erklärt, tatsächlich noch kaum etwas zu kennen und dass sie woanders wieder fort gemusst hat, da ihre Habseligkeiten nicht für weitere Tauschgeschäfte ausgereicht hätten. Ich kann nachvollziehen, wie sie sich fühlt, denn als ich nach meinem Entkommen aus dem Lager nach Auckland kam, hatte ich ebenfalls nichst bei mir bis auf die Kleider, die ich trug, selbst wenn sie halb zerrissen und schmutzig waren. Unterwegs habe ich an einem Fluss versucht, das Beste draus zu machen, viel genützt hatte es dagegen leider nichts. Die Sachen in der Wohnung, die ich mir ausgesucht habe, helfen ein wenig und natürlich, dass ich notfalls in die Mall gehen könnte. Letzteres widerstrebt mir allerdings sehr. Ich werde schon einen Weg finden, um mir etwas unabhängig aufzubauen, denn so sehr ich die Hilfe meines alten Tribes zu schätzen weiß, so wenig möchte ich sie in Anspruch nehmen, solang es sich vermeiden lässt, da ich mich damit einfach nicht wohlfühlen würde.
"Hier kannst du wirklich beruhigt sein. Die Soukies - so wie der Tribe heißt, dem das Haus soweit gehört - sind zwar ein Händlertribe und haben am Markt viele Stände, doch sie verlangen nichts dafür, dass man hier wohnen darf. Bisher jedenfalls noch nicht." Misstrauisch bin ich zwar, weil jederzeit eine Einforderung kommen kann, je nachdem wie die Zeiten stehen, bis dahin schiebe ich den Gedanken aber erst mal beiseite. Ehe ich mich in Sorgen um Dinge verfange, die womöglich nie eintreten werden, beschäftige ich mich lieber mit denen der Gegenwart, denn davon gibt es mehr als genug.
Wie zum Beispiel das, was die Fremde nun anspricht: Dass ich nicht einmal weiß, mit wem ich unter einem Dach wohne. Als sie mich fragt, schüttele ich den Kopf.
"Nein, nicht komplett. Der Anführer des Tribes, Marvin, wohnt hier mit seiner Frau, dann weiß ich noch von einem jungen Mann namens Nicolas und seiner Freundin Akona. Hier im Erdgeschoss hatte mal ein Mädchen gewohnt, sie habe ich allerdings schon länger nicht mehr gesehen. Ich selbst bin aber auch noch nicht so lange zurück in der Stadt und vor ein paar Tagen hat ein unbekannter Tribe überall gewütet und vieles zerstört, sodass die meisten mit dem Chaos beschäftigt sind und ich noch gar nicht dazu kam, mit allen meinen Mitbewohnern Bekanntschaft zu schließen", meine ich wahrheitsgemäß. Eigentlich könnte ich direkt bei Marvin nachfragen gehen, wie es mit einem Lager für die junge Frau aussieht, die meinen Namen, nachdem ich ihn ihr genannt habe, leise wiederholt und ihren eigenen sagt, falls er oder seine Partnerin denn zu Hause sind. Es wird zwar allmählich Abend, ein Hindernis, die Nacht außerhalb zu verbringen, ist das dabei keinesfalls und allgemein wirkt das Haus gerade ziemlich leer. Hätte zudem nicht noch jemand auf Julez' Rufen reagieren müssen, wäre einer der anderen Bewohner da? Ich werde etwas unschlüssig, beschließe, es trotzdem an den anderen Wohnungen zu versuchen und einfach im Praxisversuch herauszufinden, ob wer daheim ist oder nicht. Das hat mir schon immer weitergeholfen und ein scheuer Mensch bin ich auch nach meiner Gefangenschaft nicht. Es ist viel mit mir passiert, ich habe einiges sehen müssen, mich komplett zu brechen ist den Technos dagegen nicht gelungen. Das hätte ich mir niemals verziehen. Zu stark war der Wille, Amber wiederzusehen und mein Kind eines Tages in den Armen halten zu können. So wie es nun zumindest halbwegs auch Wirklichkeit geworden ist. Nur komplizierter.
Da die junge Frau von sich aus wieder etwas auf mich zu gekommen ist, kann ich ihr nun auch meine Hand reichen.
"Freut mich, dich kennen zu lernen, Julez", sage ich ehrlich und höflich.
Anschließend spricht sie darüber, wie es sich angefühlt hat, ziellos draußen umherzuirren.
"Das verstehe ich. Doch für's Erste ist das auf jeden Fall vorbei", füge ich nochmal ermutigend hinzu.
"Willst du mit nach oben kommen, sodass wir schauen können, ob wer von den anderen da ist? Ich würde dir ja gerne einen Platz in meiner eigenen Wohnung anbieten, an dem du bis zum Morgen bleiben könntest, doch leider gibt es gerade keine gute Schlafmöglichkeit außer dem Boden und in einer der anderen Wohnungen gibt es womöglich dann doch etwas Besseres", will ich danach wissen, denke an mein Lager in der Badewanne. Bei dem Gedanken an Amber macht mein Herz einen Hüpfer. Und bei jenem an Lia, die mit ihrem verletzten Arm einen Raum weiter schläft, kommen die nächsten Sorgen in meinen Kopf zurück. Einzig und allein mein Sohn, der im Wohnzimmer schlummert, kann davon kaum etwas ahnen und das ist auch gut so.
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BeitragThema: Re: Eingangshalle blaues Haus   So 7 Jun - 23:18

Nachdem ich Bray erzählt hatte das ich die Dunkelheit wirklich beängstigend finde habe ich einen kurzen Gedanken an meine Vergangenheit. Ich denke daran das ich so etwas ähnliches schon einmal erlebt habe, damals war ich ganz allein und ich dachte als ich von fremden Leuten aufgenommen worden bin ich könnte Ihnen vertrauen. Leider wurde ich damals so enteuscht als ich jemanden mein Vertrauen schenkte. Als mir bewusst wird, das ich nicht den selben Fehler wieder machen will denke ich mir: Du musst wirklich aufpassen, dieser Bray, ok er ist momentan meine einzige Hoffnung. Aber ob ich ihm trauen kann? Ich würde es ja gerne aber, naja! Ich werde versuchen vieleicht diesmal nicht gleich alles über mich zu erzählen. Aber vieleicht intressiert ihn das ja auch gar nicht? Ich hoffe einfach nur das er meine Notlage nicht irgendwie ausnutzt.
Leider komme ich nicht darüber hinweg meine Unsicher bleibt zwar aber ich versuche sie so gut es geht zu überspielen. Doch leider bin ich im schauspielern überhaupt nicht gut.
Er wird es warscheinlich anhand meiner Augen sehen.
Ich schaue Bray an, es sieht so aus als würde er über etwas nachdenken, jedoch habe ich irgendwie das Gefühl das er mich versteht und mich nicht erschrecken will, aber wie gesagt man kann leider Menschen immer nur vor den Kopf schauen.
Bray erzählt mir das dieses Haus einem Tribe gehört die Händler sind. Angeblich könnte man hier umsonst wohnen.
Jedoch finde ich dies etwas merkwürdig. Die meissten wollen doch Provit aus solchen Sachen schlagen, grade noch wenn sie Händler sind.
Verduzt schaue ich Bray an: "Und die lassen euch hier echt umsonst wohnen? ich kann das irgendwie gar nicht glauben  
Okay, ich hätte zwar nichts was ich ihnen geben könnte, aber ich weiß ja auch noch gar nicht wie lange ich hier bleiben will.
Als ich ihn fragte ob er gar nicht weiß wer hier wohnt schüttelt Bray mit dem Kopf. Er nennt mir eine Reihe von Namen die hier wohnen. Ich reagierte leicht abwesend... Meine Gedanken schweifen kurz ab denn mit dieses ganzen Namen kann ich ehe nichts anfangen.
Als die Wörter CHAOS und ZERSTÖRT fallen sehe ich Bray erschrocken an.
"Waaas?" Ich verstehe das irgendwie nicht. Die Frau in der Bar sagte zu mir es wäre ruhiger in der Stadt geworden. Ich verstehe das nicht... Wem soll ich denn nun was glauben. Oder will mir dieser Bray nur Angst machen damit ich hier bleibe. Wer weiß das schon, er könnte sonst was mit mir vor haben!
Ich bleibe vor ihm stehen, mein Körper fühlt sich wie betäubt an!
Mit vorsichtiger Stimme sage ich zu ihm. "Warum sagst du das? Ich dachte es wäre hier ruhiger geworden, so wurde es mir jedenfalls gesagt!"
Dann sagte er mir noch das er auch noch nicht lange wieder in der Stadt sei. Hmm wo er wohl war? Aber ich traue mich nicht ihn zu fragen, er könnte mich sonst auch Fragen was mit mir passiert ist.
Ich muss dabei an mein verlohnendes Baby denken und fasse mir an den Bauch, ich glaube über diesen Verlust werde ich niemal hinweg kommen! Ich liebe es so sehr obwohl ich es nie gekannt habe.
Bray sieht in diesem Moment auch nachdenklich aus! Mit kommt es so vor als müsste er auch an etwas aus seiner Vergangenheit denken.
Als er mir plötzlich seine Hand reicht und mir sagt das er sich freut mich kennen zu lernen reagiere ich etwas erschrocken: "Ich mich auch?" antworte ich ihn fragend zu mir selbst. Ich bekomme wieder etwas Vertrauen! Er ist so höflich... Warum sollte er das tun wenn er mir etwas Böses wollen würde?
Ich merke je länger ich ohne Schlaf auskommen muss je verwirrter werde ich. Ich weiß einerseits gar nicht mehr was ich denken soll, anderer Seits schwirren Hunderte Gedanken in meinen Kopf.
Bray fragt mich ob ich mit nach oben kommen will um irgendwelche anderen Bewohner des Hauses zu fragen.
Ich denke mir:schon wieder andere Menschen, uff wer weiß wer das ist!
Er erklärt mir das er in seiner Wohnung keine Schlafmöglichkeit hat ich antworte ihm: Weisst du, es ist mir mittlerweile völlig egal. Ich wünsche mir eigentlich nichts sehnlicher als ein Bett zum schlafen, aber kennst du das Gefühl? Dieses Gefühl wenn du trotz das du total müde bist und trotzdem nicht schlafen kannst?
Ich muss schlucken, Tränen sammeln sich erneut in meinen Augenwinkeln. Ich kneife die Augenlieder zusammen und versuche die Tränen zu unterdrücken.
Ich versuche ihn anzulächeln um das ganze zu überspielen.
"Ja, wir können gern nach oben gehen! Mir ist es wirklich egal wo ich schlafe, allein ein Dach über den Kopf zu haben ist schon toll" Ich gehe noch einen Schritt auf ihn zu und warte das er vorgeht. In der Hoffnung das er für mich mit den anderen Bewohnern redet.
"Ach und danke das du mir hilfst" sage ich zu ihm und versuche erneut ein freundliches Gesicht zu machen.
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BeitragThema: Re: Eingangshalle blaues Haus   Fr 12 Jun - 0:37

Ein Schatten huscht über Julez' Gesicht, dessen Ursprung mir nicht ersichtlich ist. Doch ich kenne sie ja gerade mal seit wenigen Minuten, da ist das nicht besonders verwunderlich, ihre Gefühle nicht ganz lesen zu können, geschweigedenn ihre Gedanken. Nicht einmal bei Amber gelingt mir das und sie ist der noch lebende Mensch, dem ich emotional am nächsten stehe. Gefolgt von Trudy, meiner kleinen Nichte Brady und...auch irgendwie noch Danni. Dann selbstverständlich Salene... Bei allen zucken Stiche von unterschiedlicher Schmerzensstärke durch mein Herz. Wieder einmal, denn meine Fehler holen mich stets irgendwie ein. Bei Amber versuche ich nun, alles zu retten, was zu retten ist. Und obgleich das, was mit uns passiert ist, nicht selbstverschuldet gewesen ist, so tut der Gedanke an sie und unser gemeinsames Kind am meisten weh. Bei Trudy bereue ich, damals nicht so für sie da gewesen zu sein, wie ich es hätte sein sollen. Mein Bruder war nach dem Virus zu einem Menschen geworden, der anderen am meisten Angst machte, neben wenigen weiteren Anführern. Und Trudy hatte mit seinen Gefühlen gespielt, mit ihren eigenen und mit meinen. Doch letztendlich ist sie bloß ein verwirrter Teenager gewesen, der sich von seinen Empfindungen hat leiten lassen, so wie auch ich es später getan habe, als ich in der Mall verschwunden bin, ohne zu sagen wohin. Als nicht nur Trudy, obwohl sie von meinem Bruder ein Kind bekommen hatte, um das sie sich noch nicht richtig kümmern konnte und es für eine Weile auch nicht wollte, abermals Annäherungsversuche bei mir unternommen hat, sondern es zusätzlich Salene gab, die für Brady so viel getan hab, dass ich es ihr wohl nie ganz zurückgeben können werde, was sie aufgeopfert hat. Stattdessen habe ich mich davon leiten lassen, dass ich ihre Emotionen, womöglich doch erwidern, dass ich sie lieben kann, während ich innerlich bereits mein Herz seit der ersten Stunde in der Mall an Amber verloren hatte. Zuvor habe ich nie an Liebe auf den ersten Blick geglaubt und auch da war es zunächst mehr eine Faszination, eine sehr starke Sympathie, die von Tag zu Tag größer wurde und sich allmählich in Liebe wandelte.
Doch ich habe Salene weh getan, denn einerseits hat sie mich bedrängt, andererseits habe ich nie ganz eine klare Grenze gezogen, damit sie wusste, woran sie war. Nun ist sie weg. Und klar ist das Chaos schon ein paar Jahre her, aber...in mir drin ist es noch nicht so lange zurückliegend.
Dann Danni...als ich glaubte, Amber sei tot und mich damit niemals habe abfinden, mein ganzes Leben keine weitere Frau mehr habe lieben wollen, da kam Danni. Und ihr ist es gelungen, mein Herz, das sich nach der Explosion am Eagle Mountain und Ambers Beerdigung angefühlt hat wie ein kühler Steinbrocken, wieder zu erwärmen. Was ich ihr gegenüber empfunden habe, waren andere Emotionen als bei Amber. Doch sie taten gut und waren ehrlich. Ich hätte mehr nach ihr suchen sollen, nachdem sie entführt worden war. Auf dem Spielplatz haben wir uns nun zwar soweit...ansatzweise ausgesprochen, aber...meinem Gewissen ist das nicht genug. Diese ganzen Sachen kreisen in meinem Kopf herum, bis ich Julez' Blick auf mir ruhen spüre. Sie äußert nun misstrauisch, nicht ganz glauben zu können, dass die Soukies keine Gegenleistung für eine Wohnstätte haben möchten.
"Mir geht es da ähnlich wie dir. Es kommt nur selten vor, dass jemand noch mal was aus reiner Freundlichkeit tut. Andererseits ist mir in meinen Tagen hier kaum einer der Soukies begegnet und der Anführer des Tribes hat als eine Freundin mir dieses Haus gezeigt hat, selbst erklärt, dass jeder kommen und gehen kann, wie er möchte. Aber seine Vorsicht zu behalten, ist trotzdem ganz gut", erinnere ich mich an die Szene zurück, die ebenfalls genau hier stattgefunden hat. Marvin, der Soukiesanführer, hat damals Nicolas sogar extra gesagt, dieser solle alle Wohnungen aufmachen und nicht wieder verschließen, ihn zudem dafür getadelt dass er die Gastfreundschaft hatte verweigern wollen, ob absichtlich oder nicht...
Bei den Namen, die ich nenne, kann ich mir bereits denken, dass es zu viel für Julez ist. Gerade, weil sie eben erst einen kleinen Zusammenbruch erlebt hat und allgemein durcheinander zu sein scheint. Was davon untermauert wird, dass sie aus allen Wolken fällt, als sie das von den Geschehnissen in der Stadt erfährt. Fast schüchtern, vielleicht auch vorwurfsvoll möchte sie wissen, warum ich das sage, denn ihr hat offenbar jemand Falsches berichtet und hat sie in den Glauben geführt, die Zeiten hätten sich gebessert. So sehr ich das begrüßen würde, es trifft leider nicht zu.
"Ich sage das, weil es die Wahrheit ist. Ich will dich nicht beunruhigen, aber in der Stadt braut sich eindeutig etwas zusammen. Ich glaube nicht daran, dass dieser Angriff schon alles gewesen sein soll. Kein Tribe, der zu so etwas fähig ist, verschwindet danach einfach im Nichts und lässt es gut sein. Doch du bist hier sicher. Die Leute sind besser auf etwas Unerwartetes vorbereitet und wenn alles gut läuft, bist du bald nicht mehr allein", erwidere ich mit einem ermutigenden Lächeln. Es würde nichts bringen, Julez im Dunkeln zu lassen, was die Lage angeht. Sie verdient es, die Wahrheit zu wissen, selbst wenn diese keine schöne ist.
In einem plötzlichen Impuls fasst sie sich an ihren Bauch und ich frage mich, was das zu bedeuten hat. Meine höfliche Vorstellung entgegnet sie geradezu panisch. Zumindest liegt dieses Gefühl ein Weile in ihren Augen. Bis alles erneut umschwingt, sie eröffnet, es sei ihr egal, was wir als nächstes tun, solange sie am Ende in einem Bett liegen und sich ausruhen könnte. Ihre Fragen bringen mich dann zum Nachdenken. Ich nicke.
"Ja, das kenne ich nur zu gut... Meine Gedanken schweigen schließlich selten, schon gar nicht nach dem ganzen Gefühlsdurcheinander. Ich sehe, wie schwer die junge Frau es hat, ihre eigenen Emotionen in Zaum zu halten. Es gelingt ihr aber vorerst und sie ist damit einverstanden, dass wir es bei den anderen Wohnungen probieren. Als sie sich bedankt, schaue ich sie mit einem warmen Blick an.
"Kein Problem, gern geschehen."
Als wir uns dem Treppenhaus nähern, höre ich, wie sich oben eine Tür öffnet und zwei männliche Stimmen, die leise miteinander reden. Ob tatsächlich nun wo es dunkel hat, jemand noch das Haus verlassen möchte?!

tbc: Treppenhaus blaues Haus
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BeitragThema: Re: Eingangshalle blaues Haus   Fr 12 Jun - 13:56

Bray steht immer noch vor mir, er wirkt auf mich äußerst nachdenklich. Kurz vergesse ich meine eigenden Probleme und sorgen. Naja also vergessen ist nicht das richtige Wort aber ich lasse sie einmal kurz in den Hintergrund treten. Denn schließlich war ich eigentlich auch früher immer gut zu anderen, wer mit mir befreundet war, Grade als die Welt noch in Ordnung war konnte sich eigentlich immer auf mich verlassen. Wenn jemand Problem hatte, hatte ich immer ein offenes Ohr für den jenigen.
Ich schaue Bray tief in die Augen und traue mich mal nach zu fragen: "Du siehst so nachdenklich aus, ist alles in Ordnung? Oder liegt es an mir? Ich hoffe das es nicht an mir liegt. Wirkte er doch erst so stark auf mich. Ich hoffe einfach das ich mich irre. Vertrauen tu ich ihm zwar nicht, jedoch in meiner jetzigen Situation bleibt mir keine Wahl, ich habe Bedenken das ich vieleicht wieder zu gutgläubig bin.
Denn grade in diesem Moment wo er mir erzählt wie es um die Wohnsituation in diesem Haus steht und vorallem als er mir von diesem Angriff eines Tribes berichtet muss ich schlucken. Warum sollte mich die Frau in der Bar belogen haben als sie sagte es sein so viel ruhiger geworden.
Ich fühle mich hin und her gerissen, ich möchte jetzt unbedingt die Wahrheit erfahren.
Ich würde Bray so gerne glauben, denn immerhin tut er all dies für mich.
Mit einem hoffnungsvollen Blick sehe ich ihn direkt in die Augen und frage ihn: "Kann ich dir vertrauen?"
Aber um ehrlich zu sein, was sollte er mir denn Antworten. Er kann ja nun schlecht sagen das ich ihm nicht vertrauen kann, aber ich hoffe einfach es anhand seiner Körpersprache und seinen Augen deuten zu können.
Da ich eingewilligt habe mit ihm nach oben zu gehen, nährt sich Bray den Treppenhaus.
Ich folge ihn ängstlich. Mein Herz schlägt so laut das ich das Gefühl habe es könnte jeder höhren.

tcb: Treppenhaus blaues Haus
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Akona*
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BeitragThema: Re: Eingangshalle blaues Haus   So 28 Jun - 17:12

cf: Straßen der Stadt

Wir sind endlich wieder zuhause.
Darüber bin ich wirklich sehr froh.
ich sehe zu Patricia, die sich direkt hinter mir befindet.
Wo stellen wir denn die ganzen Sachen ab?
Am besten in unserer gemeinschaftlichen Küche? Oder?
Dann lass uns bitte nach unseren Jungs suchen.
Ich habe nämlich langsam das selbe Gefühl, wie du, ich vermisse meinen
Mister.

Ich sehe sie an und muss lachen.
Dann laufe ich in Richtung Küche und hoffe, dass sie mir folgt. Damit wir
alles beisammen haben und gleich verräumen können,
damit wir dann zeit für unsere Männer haben
- Was sie wohl gerade machen - geht mir dann durch den Kopf - egal , was
auch immer, ich hoffe nur, dass sie zeit für uns haben -

tbc: Küche

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