The Tribe Forum | Über die TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012
 
StartseiteFAQSuchenMitgliederFacebook-CommunityAnmeldenLogin
Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 
Rechercher Fortgeschrittene Suche
Schlüsselwörter
über warum Amiria ebony virus eine Abwesenheit
Neueste Themen
» Lieblingspaar
Di 13 März - 17:41 von Hippo-Taurus

» Schlimmster Charakter
Mo 12 März - 19:05 von Hippo-Taurus

» Eure Lieblingsfigur
Mo 12 März - 19:00 von Hippo-Taurus

» Von welcher Figur hättet ihr gern mehr gesehen?
Mo 12 März - 18:41 von Hippo-Taurus

» Plauderstube
Sa 24 Feb - 1:31 von Amiria*

April 2018
MoDiMiDoFrSaSo
      1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30      
KalenderKalender
Partner
Teilen | 
 

 Umzug mit Hindernissen

Nach unten 
AutorNachricht
Jessi
Tribe Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 6692
Anmeldedatum : 11.04.12
Alter : 31
Ort : Halle (Westf.)

BeitragThema: Umzug mit Hindernissen   So 7 Sep - 22:26

Umzug mit Hindernissen - Sylvia Park - Eingangsbereich
Alaska & Nathan


VIEL SPAß!!!!!!!!!!!!!

-
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Umzug mit Hindernissen   Mo 8 Sep - 21:24

Hätte ich gewusst, was an diesem Tag so alles passieren würde, wäre ich womöglich einfach im Bett geblieben, hätte die Decke noch mal über den Kopf gezogen und eine Weile weitergeschlafen. So lange, bis das Wetter besser gewesen wäre und ein positiveres Omen mit sich gebracht hätte. Aber den Gefallen tat es mir natürlich nicht. Stattdessen klopften die Regentropfen bereits am frühen Morgen mit einem erheblichen Tempo gegen die Scheibe meines Zimmers, rüttelten mich so zusammen mit ihren Freunden Donner und Blitz aus dem Traum, an den ich mich bloß noch vage erinnern könnte. Was auch immer ich dort erlebt hatte, ich wusste noch, dass es schön gewesen war. Was hieß, dass meine Familie in meinem imaginären Erlebnis wohl irgendwie zusammen gewesen sein musste. Denn die Tage, die wir gemeinsam verbracht hatten, boten mir die intensivsten Erinnerungen, falls es gute sein sollten.
In meinen Gedanken gefangen, hatte ich mich trotz allem aus von der Matratze hochgerappelt, denn ich hatte heute ein Versprechen einzulösen. Ein Freund von mir hatte ein paar andere und mich darin eingeweiht, dass er und seine schwangere Freundin einige Probleme mit einem Tribe bekommen hätten, der sich in der Nähe ihres Unterschlupfs niedergelassen hatte und war seitdem auf der Suche nach einer neuen Bleibe gewesen. Die er dann nach einiger Zeit und dem Einlegen eines guten Wortes einer mit den Mall Rats befreundeten Person vorerst in der Mall der Stadt zugesagt bekommen hatte. Damals war es dem Paar nach dem Ausbruch des Virus' aber scheinbar gelungen, einige für sie sehr wertvolle Gegenstände und anderes anzuhäufen und vor der Außenwelt zu schützen und zurücklassen wollten sie nichts. Nun fragten sie darum Unterstützung beim Umzug an, weil einige Kisten vom einen Ende der Stadt zum Einkaufszentrum transportiert werden müssten. Und da ich ihn nicht im Stich habe lassen wollen, habe ich natürlich zugesagt...
Nach oben Nach unten
Nathan*
Tribelos
avatar

Anzahl der Beiträge : 78
Anmeldedatum : 27.04.14
Alter : 22
Ort : Alte Fabrik

Charakter der Figur
Inventar:

BeitragThema: Re: Umzug mit Hindernissen   Di 9 Sep - 20:52

Ich habe mir die Kapuze meines Regenmantel tief ins Gesicht
gezogen, mit genervten Gesichtsausdruck starre ich in den
Himmel. Dicke tropfen klatschen auf das Kopfsteinplaster und
machen Schlaglöcher zu kleinen Seen. Seufzend nicke ich den
anderen zu, die mir helfen unser Hab und Gut so vorsichtig und
unauffällig wie möglich zur Mall zu bringen. Es ist nun knapp
ein halbes Jahr her, dass Fleur und ich aus der Alten Fabrik
geflohen sind, nachdem wir gemerkt haben, dass Fleur
schwanger ist. Es lag uns beiden fern unser Kind unter diesen
Umständen aufwachsen zu lassen, vor allem da Kinder dort
nicht gern gesehen sind. Bei einer Nacht- und Nebelaktion
haben wir uns mit einiger Hilfe aus dem Staub gemacht, eine
kleine Farm auserhalb der Stadt gefunden und uns dort nieder
gelassen. Allerdings hätten wir es wissen müssen, es lief damals
alles zu glatt. Vor knapp zwei Wochen tauchten sie in der Nähe
unsere neuen Zuhauses auf, die Obscuritys, scheinbar war ein
großteil der Fabrik bei einem Feuer zerstört worden, welches in
einer alten Lagerhalle der Technos aufgebrochen war. Wir
wussten wenn sie uns fanden, war es das gewesen. Zum Glück
boten die Mall Rats uns Schutz an und nun stehen wir hier,
früh am Morgen vor den Toren von Sylvia Park.

-
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Umzug mit Hindernissen   Mi 10 Sep - 21:45

Nach einem kurzen Frühstück packe ich noch einige geräucherte Fische und Obst als Snack ein, dann lasse ich meine Umhängetasche über die Schultern gleiten, schreibe zur erneuten Information für die anderen auf eine Notiz, wo ich sein werde, falls es länger werden sollte, anschließend betrete ich zusammen mit einem kleinen Schirm, den ich noch aus Tokio mitgebracht habe und durch den man teilweise den Himmel sehen kann, weil er Muster hat, die stellenweise nur mit durchsichtigem Plastikstoff verziert sind, den Strand. Meine Schuhe sinken in den nun mehr als weichen Sand ein, aber ich bin trotzdem schnell auf dem Weg zur Stadt. Ich mag den Regen zwar, das Gewitter hat sich dagegen aber noch nicht ganz verzogen und ich möchte so schnell wieder auf sicherem Boden sein und vor allem im Trockenen, um mir keine Erkältung zu holen.
Recht bald komme ich in den Straßen von Auckland an, wo ich zusätzlich zu meinem kleinen Hilfsmittel immer wieder unter Vordächern Schutz suche und nah an Häusern entlanglaufe. Als die Mall in Sicht kommt, erkenne ich bereits meinen Bekannten und seine Freundin. Noch sind sie allerdings allein und hereingelassen hat sie scheinbar auch noch niemand. Vielleicht sind sie aber auch erst angekommen.
"Hallo", begrüße ich die beiden, als ich neben sie trete.
"Macht keiner auf?", hake ich dann nach.
Nach oben Nach unten
Nathan*
Tribelos
avatar

Anzahl der Beiträge : 78
Anmeldedatum : 27.04.14
Alter : 22
Ort : Alte Fabrik

Charakter der Figur
Inventar:

BeitragThema: Re: Umzug mit Hindernissen   Do 11 Sep - 9:13

Alaska schließt zu uns auf, wir haben uns erst vor wenigen
Wochen am Strand kennen gelernt, als Fleur und ich vor ein
paar von Asmodeus Wachen geflüchtet sind. Ihr Tribe lebte
dort und wir hatten es erst in Erwägung gezogen uns ihnen
anzuschließen, doch im Falle, dass wir entdeckt würden, bliebe
uns nur eine Flucht ins Meer. Also hofften wir mit ihrer Hilfe einen
anderen Tribe zu finden und siehe da, sie stellte uns den Mallrats
vor. Die Mall war perfekt, sie konnte von innen abgeriegelt werden
und da dort alles zu finden war, was wir brauchten, mussten wir
auch nicht hinaus. Außerdem lebten dort andere Frauen mit
ihren Kindern, die gerade Fleur eine große Hilfe sein würden.
Seufzend schiebe ich die nassen Haare auf meiner Stirn zur
Seite und schlage den Kragen meines Mantels höher.
"Wir warten noch, sie wissen aber bereits, dass wir hier sind.
Man checkt grade die Lage rund um das Gebäude", erkläre
ich der junge Frau die Situation.

-
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Umzug mit Hindernissen   Do 11 Sep - 22:40

Nathan erklärt mir den Sachverhalt. Was er sagt, klingt logisch. Seine Freundin Fleur steht neben ihm und schweigt. Ihr ist schon ziemlich anzusehen, dass sie ein Kind erwartet und ich frage mich, wie es sich anfühlen mag, ein Baby im Bauch zu haben, zu spüren wie es sich manchmal bewegt oder einfach daran zu denken, was die Zukunft mit dem kleinen Nachwuchs alles bringen kann und wird. Für die beiden hoffentlich nur Gutes.
Nach ein paar Minuten, in denen wir uns manchmal danach umgesehen haben, ob noch einer von dem Rest der Gruppe, die helfen wollte, auftaucht, kommen wirklich ein paar Menschen auf uns zu, die glücklicherweise bekannte Gesichter sind und keine von den Verfolgern. Von dem, was ich über den Tribe weiß, mit dem Nathan und seine Freundin Probleme haben, trauen sich die meisten Mitglieder der Gemeinschaft ohnehin kaum an die Öffentlichkeit oder es ist ihnen schlicht untersagt. Viel von dem, was sich innerhalb der alten Fabrik abspielt, hat keiner preisgegeben, besonders harmonisch und schön scheint allerdings nichts gewesen zu sein.
Als die anderen bei uns stehen, berichten sie, einige Leute als Wachposten zurückgelassen zu haben, sodass rechtzeitig jemand gewarnt werden könnte, der Rest macht sich für die Transportaktion bereit. Unter ihnen ist auch Amber, eine der Anführer der Mall Rats, der wir zu verdanken haben, dass die zu klärenden Aspekte des Fluchtumzugs schnell von statten gegangen sind. Viele Mitglieder ihres Tribes sind zunächst nämlich verständlicherweise ziemlich misstrauisch gewesen, wollten nicht riskieren, Ärger mit einem mysteriösen Tribe wie den Obscurity zu bekommen. Schließlich ging es nun aber um eine junge Familie, die Schutz suchte und wie fatal eine Abweisung in so einem Fall sein kann, hat Amber wohl selbst bereits erfahren müssen, wie mir jemand verraten hatte, der damals dabei gewesen war.
Zusammen betritt unsere nun sehr große Gruppe den Eingangsbereich des Einkaufszentrums. Dann bemerke ich etwas, oder besser gesagt jemanden, als ich noch einmal zurückschaue. Er kommt nicht mit uns herein und ist auch eigentlich gar nicht so auffällig. Lediglich ein junger Mann, der an einer Straßenecke steht, völlig schwarz gekleidet ist und uns beobachtet. Irgendwie habe ich ein schlechtes Gefühl. Denn einer der Wachposten ist er garantiert nicht.
"Kann es sein, dass nicht nur wir die Umgebung auskundschaften?", teile ich meine Gedanken mit den anderen.
Nach oben Nach unten
Nathan*
Tribelos
avatar

Anzahl der Beiträge : 78
Anmeldedatum : 27.04.14
Alter : 22
Ort : Alte Fabrik

Charakter der Figur
Inventar:

BeitragThema: Re: Umzug mit Hindernissen   Fr 12 Sep - 22:14

Kurze Zeit später treffen ein paar weitere Helfer ein, darunter
auch Riley ein Freund von Aiden. Danke Aiden und Seth war
unsere Flucht erst möglich. Beide sind zwei Menschen mit gutem
Herzen und passen einfach nicht in dieses Rattennest. Mutig
haben sie die Gefahren aus sich genommen, wochenlang hinter
Asmodeus Pläne geschmiedet, auch wenn ich weiß, dass es grade
Seth mehr als schwer gefallen sein muss, immerhin verdankt er
dem Anführer einfach alles. Doch Seth und mich verbindet ein
ebenso tiefes Band, wir teilen dieselben Geheimnisse und in
einer Zeit wo er niemanden hatte, habe ich zumindest ich den
Versuch gemacht, ihm zu helfen. Erleichtert schaue ich auf, als
sich plötzlich das Tor öffnet und die Mallrats uns mit freudigem
Lächeln empfangen. Zusammen mit den Helfern, bringe ich unsere
Wertsachen in den Eingangsbereich der Mall, als Alaska eine ungute
Entdeckung macht. Ein Kerl vollkommen in Schwarz gekleidet steht
an einer Straßenecke, als er mich erspäht, verschwindet er schnell.
"Verdammt sie haben uns gefunden", knurre ich, doch Amber scheint
das nicht zu stören, schnell lässt sie das Tor wieder hinunter.

-
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Umzug mit Hindernissen   Sa 13 Sep - 23:49

Auf meine Frage hin sind einige mit ihren Augen meiner Blickrichtung gefolgt, um zu erkennen, was ich meine, die meisten zucken dann aber mit den Schultern. Andere, die zuvor mit dem Wachtrupp zurückgekehrt waren, lösen sich aus der Menge und verkünden, die Sache im Auge zu behalten, falls noch mehr verdächtig aussehende Personen in der Umgebung auftauchen sollten. Nathan reagiert währenddessen ziemlich nervös und bestätigt, dass es sich bei dem Beobachter höchstwahrscheinlich um einen Späher der Obscurity handelt. Der unseren eigenen Leuten, die dafür auserkoren waren, die Augen offen zu halten, wohl entgangen ist. Und das auch noch so nah an der Mall. Um diese vorerst sicher zu machen, betätigt Amber auf Nathans Aussage hin den Mechanismus für das Tor und lässt es so wieder hinab. Die Besitztümer der kleinen Familie müssen dennoch hier her. Und obwohl keiner von uns damit gerechnet hatte, dass alles super ablaufen und schnell über die Bühne gehen würde, glaube ich nicht, dass jemand so früh von möglichen Komplikationen ausgegangen wäre. Was ich denke, sprechen andere aus und in der Eingangshalle entbrennen rasch wilde Theorien darüber, dass die Obscurity das Gebiet schon längst umzingelt haben könnten, sich an allen Ausgängen der Mall postieren würden, um jeden, der herauskommt oder reinwill sofort abzufangen und zur Geisel zu machen, um ein Druckmittel dafür zu haben, dass ihnen hilft an ihr Ziel zu kommen und Nathan mit Fleur in ihre Hände zu kriegen. Ein schriller Pfiff hallt durch den Raum und sorgt für ein plötzliches Verstummen aller. Entschlossen schauen Amber und ein paar weitere Mall Rats in die Runde.
"Es bringt nichts, sich jetzt in Verschwörungen zu verrennen", beginnt Amber zu sprechen.
"Wir sind uns alle im Klaren darüber, auf was wir uns mit der Zustimmung bei der Aktion mitzumachen und Nathan und Fleur bei uns aufzunehmen, eingelassen haben. So sollte es jedenfalls sein. Und die Obscurity haben ein konkretes Ziel vor Augen, das sie mit allen Mitteln erreichen möchten. Und ja, sie sind stark. Doch denkt an die Zeit zurück, in denen die Locos die Straßen unsicher gemacht haben, dann die Chosen, denen gegenüber man sich zunächst ebenfalls unterlegen vorkam. Schließlich die Technos. Aber wir haben stets zusammengehalten, niemals aufgegeben und alles ausgeschöpft, was uns zur Verfügung stand. Wir sind stark geblieben, in unserem Tribe als auch zusammen mit euch, unseren Freunden und Bekannten. Und genau das werden wir nun wieder tun."
Ihre kleine Ansprache wird mit einem Beifall und Gejubel quittiert, was alle neuen Mut schöpfen lässt. Und im Grunde genommen ist auch noch gar nichts geschehen, außer dass wir eine komische Person gesichtet haben, die uns beobachtet.
Damit ein größeres Chaos vermieden werden kann, teilen Amber und ihre Freunde uns in mehrere Gruppen ein, die aus starken Leuten bestehen, die viel tragen können aber auch aus jenen, die im Notfall eingreifen könnten. Anschließend gehen wir los. In bin in einer Gruppe mit Nathan und vier anderen, die ich jedoch nicht kenne. Um sicherzustellen, dass die Luft auch tatsächlich noch rein ist, verlassen wir die Mall nicht durch den Haupteingang, sondern nehmen einen Notausgang, der durch einen Kanalschacht führt. Es ist dunkel, feucht und in jeder Ecke scheint sich etwas zu bewegen, wobei ich erst gar nicht daran denken will, welches Tier da gerade sein Unwesen treibt. Durch eine Leiter tritt unser Gruppenführer zuerst an die Oberfläche, schiebt vorsichtig den Kanaldeckel beiseite und sieht sich um. Dann gibt er uns ein Zeichen und einer nach dem anderen verschwindet durch das Loch nach draußen. Ich bin als Vorletzte dran und werde, obwohl wir bloß noch zu zweit hier unten stehen, das Gefühl nicht los, beobachtet zu werden. Es läuft mir wie ein kalter Schauer über den Rücken. Aber ich versuche mir gut zuzureden, mich zu beruhigen und auf die Sprossen zu konzentrieren.
Erleichterung überkommt mich als ich oben ankomme und dort nur von den anderen aus der Gruppe empfangen werde. Nachdem wir komplett sind, laufen wir weiter.
Nach oben Nach unten
Nathan*
Tribelos
avatar

Anzahl der Beiträge : 78
Anmeldedatum : 27.04.14
Alter : 22
Ort : Alte Fabrik

Charakter der Figur
Inventar:

BeitragThema: Re: Umzug mit Hindernissen   So 14 Sep - 21:27

Zwar sind wir nun drinne, aber unsere Sachen stehen noch
draußen und werden vom Regen berieselt. Fleur hat derweil
auf einer Bank in der Halle platz genommen, sie sieht nicht
gut aus. "Ist alles in Ordnung", frage ich sie, sie nickt und
verkündet es wären nur leichte Senkwehen und ich solle mir
keine Sorgen machen, es gebe nun Wichtigeres. Sanft küsse
ich ihren Scheitel, sie ist einen so unglaublich starke Frau.
Wenn sie wollte könnte sie ein ganze Heer in die Schlacht
führen. In der Halle geht derweil eine Raunen durch die Menge,
jeder entwickelt seine eigenen Theorien darüber, was die
Obscuitys nun vor haben, bis schließlich Amber vom Obergschoss
aus zu sprechen beginnt. Ihre Ansprache lässt auch mein Herz
leichter werden und ich schenke ihr ein dankbares Lächeln. Zusammen
mit Alsaka und ein paar anderen schleichen wir und zunächst durch einen
zweiten Ausgang hinaus, der durch die Kanalisation führt. Zwei aus unsere
Gruppe gehen vor, um nach dem rechten zu sehen, nach kurzer Zeit, kehrt
einer der beiden zurück und winkt uns heran. Die Luft ist rein und ich
seufze erleichtert auf. Wenn wir nun Glück haben, war der Kerl nur ein
Kunschafter und es dauert ihre Zeit, bis der Rest seines Tribes hier
ist. Vorsichtig machen wir uns auf dem Weg zu unseren Sachen, immer
darauf bedacht schützende Deckungen nicht zu verlassen, doch
unterwegs hält uns niemand auf. Schnell raffen wir die Sachen zusammen
und bringen sie in die Mall, es dauert ein wenig, doch schließlich gelingt
es uns. Als das letzte Teil in der Eingangshalle verstaut ist, der Kanalsdeckel
geschlossen und der Notausgang wieder gesichter, bricht in der Mall
Beifall und Jubel aus, wer hätte gedacht, dass es so einfach über die Bühne
gehen wird. Im Nachhinein hätte ich wissen müssen, dass es zu einfach war,
noch ehe wir einen weiteren Schritt tuen können, fährt plötzlich das Tor
wieder hoch. Amber steigt die Treppe hinunter und ich kann sie von
meinem Platz neben Fleur wild mit Jay und Jack diskutieren sehen.
Ich springe auf und laufe auf den Sicherheitsraum zu. "Stimmt etwas
nicht?", frage ich nach. "Nein es stimmt etwas ganz und gar nicht, jemand
hat sich in unser Sicherheitssystem gehäckt und es übernommen, i...i..ich
kann es wieder zurückkriegen aber das dauert", erklärt Jack und ich habe
das Gefühl zusammen zu sacken. Aus der Halle ist plötzlich Geschrei zu hören
und zusammen mit Amber und Jay, bahne ich mir einen weg durch die
Menge. Im Eingang steht Asmodeus mit seinen muskelbepackten Gorillas.
Er lächelt und dieses Lächeln lässt mir das Blut in den Adern gefrieren.
"Was sagt ihr zu meinen neuen Freunden?", fragt er und an seine seite
tritt ein junger Technogeneral. "Maik!", faucht Jay neben mir.

-
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Umzug mit Hindernissen   So 14 Sep - 22:28

Die ganze Zeit über werden wir weiterhin von kühlem Regen begleitet, der nach und nach unsere Kleidung durchnässt. Aber solang das das einzige Übel bleibt, macht es mir selbst nichts aus. Beeilen wollen wir uns dennoch, denn die Sachen von Nathan und Fleur stehen ungeschützt, da nicht alles unter die Überdachung gegangen ist und außerdem hat keiner vor, den Obscurity oder Neugierigen, die sich nicht davor scheuen, am hellichten Tag etwas mitgehen zu lassen, zu viel Zeit zu geben, um ihrem Werken nachzugehen. In diesem Teil der Stadt scheint es nun aber wie ausgestorben, auch der Späher taucht nicht wieder sichtbar auf. Wirklich sicher fühle ich mich trotzdem nicht und ich glaube, wir werden alle erleichtert sein, wenn wir unsere Mission zu Ende gebracht haben und wieder im Trockenen sein können, um dort anschließend zu beratschlagen, wie es weitergehen soll.
Bei den Kisten angekommen, schnappt sich jeder zuerst wahllos, was er denkt zurück zum Kanal tragen zu können, wie wir das Zeug unbeschädigt in die Untergrundschächte und danach wieder nach oben bekommen, würde dann entschieden werden, wenn es soweit war. Beim Notausgang bemerken wir dann, dass schon andere sich etwas ausgedacht haben, weil ihnen wohl ebenfalls der Gedanke von möglichen Schwierigkeiten mit diversen Gegenständen gekommen ist, denn sie haben in der Zeit wo wir weg waren eine Art Flaschenzug improvisiert, bei dem man jeweils eine oder zwei Kisten auf eine Holzplatte stellen kann, die an vier dicken Seilen befestigt ist, die wiederum etwas höher zu einem Knoten zusammenlaufen und ein noch stabileres Tau bilden. So funktioniert das Ganze wie ein kleiner Aufzug, bei dem man unten im Schacht nur noch alles in Empfang nehmen muss.
Als das Umräumen selbst so rasanter von Statten geht als vermutet, kommen wir schließlich in den Eingangsbereich der Mall zurück, wo uns erfreute Gesichter und glänzende Augen erwarten. Die vielen Helfer werden mit schallendem Beifall belohnt. Es ist fast wie bei einem Umzug früher. Und von denen hat meine Familie ja einige mitgemacht. Ich habe diese Veränderungen immer zweischneidig betrachtet, da man so zwar mehrere Chancen für Neuanfänge bekam, sich anders erfinden konnte, um weitere Seiten vom Leben zu sehen, aber man gab auch jedes Mal etwas auf. Freunde, Orte, an denen man sich gerne aufhielt, einfach das alte Leben, das man in einer neuen Wohnung woanders schon weiterführen konnte, dasselbe wäre es allerdings niemals. Und für mich war es das auch nicht. Besonders, weil es mir stets schwer gefallen war, neuen Anschluss zu finden. Das Umziehen selbst fand ich dagegen..irgendwie feierlich und besonders. Trotzdem meine Eltern viel arbeiteten, kamen stets viele Freunde und Bekannte, um zu helfen und abends, als alle müde und erschöpft vom vielen Packen und Schleppen waren, hatten wir meistens in einer großen Runde in einem fast leeren Raum gesessen, in der Mitte ein großes Buffet von selbst gemachten Speisen, die unter allen herumgereicht wurden wie in einer großen Familie.
Ich lächele bei der Erinnerung, klatsche mit den anderen mit. Bis das Quietschen des sich öffnenden Tores die Stimmung erneut kippen lässt. Auf Nathans Erkundigung hin entgegnet ein rothaariger junger Mann, den ich als einen der Technikfreaks bei den Mall Rats kenne, dass sich jemand Zugriff auf das Sicherheitssystem verschafft hätte und dieses nun nicht mehr voll unter Kontrolle wäre, wodurch mein Körper sich augenblicklich anspannt.
Ich bin wieder zurück allein in der Wohnung in Tokio. Draußen erklingen Polizeisirenen. Doch meisten Erwachsenen wurden bereits vom Virus dahingerafft und nun sorgen keine großen starken Männer mehr für Sicherheit. Nein. Der schrille Ton kündigt Ärger an, fast wie das wütende Bellen eines wilden Hundes Sekunden ehe er zuschnappt. Und sie sind ganz in der Nähe. Die Leute der Bande, die ihrem Namen ausnahmslos alle Ehre macht. Tornados. Denn sie wüten in jedem Gebäude, das ihnen geeignet vorkommt, nehmen sich rücksichtslos, was ihnen vor die Augen kommt und dringen gewaltsam in Wohnungen ein. So war es damals zumindest in den Tagen davor. Und nun sind sie hier und Paris ist irgendwo da draußen, nicht bei mir. Doch ich schütze mich nicht, suche kein Versteck oder räume die wichtigsten Sachen zusammen, um einen Fluchtversuch zu unternehmen. Stattdessen stehe ich wie angewurzelt hinter dem Vorhang am Fenster, blicke in die Straßen hinab und beobachte das Geschehen. Warte darauf, dass sie, nun wo sie im Nachbarhaus sind, auch bald in unseres kommen werden. Warte auf ihre Schritte im Treppenhaus, das Grölen ihrer Parolen...
Eine von Sarkasmus triefende, schadenfrohe Stimme reißt mich aus meinen Gedanken. Meine Augen bleiben an einem großen Mann hängen, den das Tor präsentiert hat wie Schausteller auf der Bühne und genau so sieht er auch aus. Ohne ihm jemals zuvor begegnet zu sein, ist aus der Reaktion der anderen und besonders aus Nathans und Fleurs zu interpretieren, dass es sich hier nur um einen bestimmten Menschen handeln kann. Asmodeus. Den Anführer der Obscurity. Und er ist hier direkt vor uns. Mit zusätzlicher Verstärkung. Der Typ neben ihm trägt das Zeichen der Technos auf der Stirn. Es lässt mir das Blut in den Adern gefrieren. Denn die Obscurity sind stark und listig, doch die Technos haben Waffen, gegen die jeder, der sich ihnen in den Weg stellt, chancenlos ist.
Ich will etwas tun, mich verteidigen, gemeinsam mit den anderen etwas unternehmen, um aus dieser Misere zu kommen. Aber jede Bewegung könnte eine Falsche sein, also bleibe ich regungslos und denke nach. Durchforste mein Gehirn nach etwas, das nützlich sein könnte. Die Namen verschiedener medizinischer Mittel, Fetzen von Unterhaltungen und viele andere Schnipsel flirren umher, aber nichts davon würde so rasch etwas bringen. Diese Untätigkeit jedoch macht mich wahnsinnig. Ich wechsle einen Blick mit Ellie, Jacks Freundin, die für ihr Selbstbewusstein und ihren Sinn für gnadenlose Ehrlichkeit bekannt ist, schöpfe darin Mut, dann spreche ich einfach los, ohne die Worte zurückhalten zu können.
"Was wollt ihr hier?", frage ich Asmodeus und seinen Begleiter, selbst wenn die Antwort glasklar ist. Aber falls er darauf eingeht, schafft das womöglich zumindest einige Sekunden, in denen Lösungen für die Situation gefunden werden können. Wenigstens gedanklich.
Nach oben Nach unten
Nathan*
Tribelos
avatar

Anzahl der Beiträge : 78
Anmeldedatum : 27.04.14
Alter : 22
Ort : Alte Fabrik

Charakter der Figur
Inventar:

BeitragThema: Re: Umzug mit Hindernissen   So 14 Sep - 23:48

Asmodeus sieht und alle mit kaltem, aber klaren Blick an, was
meine Gänsehaut nur noch verstärkt. Plötzlich vernehme ich eine
Stimme neben mir, es ist Alaska, die sich mutig nach vorn gewacht
hat und Asmodeus fragt, was er denn hier will. Ich beneide sie für
ihren Mut, ich selbst könnte das nicht, dafür flößt mir dieser Mann
zuviel Angst ein. Asmodeus taktiert sie mit einem abgfälligem Blick,
man sieht ihm deutlich an, dass er es für unter seiner Würde hält
mit jemandem wie ihr zu sprechen. Ich beoachte derweil die Reihen
seiner Männer, kann aber weder Seth noch Aiden entdecken. Dafür
aber eine ganze Reihe Technos. Zahlenmäßig sind sie uns einfach
überlegen, auch wenn sich hier in der Mall, Mitglieder vieler Tribes
versammelt haben, um uns zu helfen. Ein paar Demon Dogs sind
hier, genauso wie ein Teil der Ecos, die wie ich vor ein paar Wochen
erfahren habe, einmal Ambers Tribe gewesen sind. Alaska selbst
kommt von den Oceans einem Tribe, der am Strand lebt. Ich
seufze, was tun wir denn nun? Noch während ich überlege, hat
Asmodeus, das Wort ergriffen. "Was wir hier wollen?", fragt er
und wendet den Blick zu seinen Leuten, die darauf in leichtes
Gelächter ausbrechen. "Ist das nicht klar?", fragt er und deutet
auf Fleur und mich. "Ich gebe euch eine letzte Chance zu
kapitulieren, ich bin ja ein großzügiger Mensch", das Lächeln auf
seinen Lippen verursacht mir Übelkeit, doch ich ignoriere das
Gefühl und schaffe Fleur ersteinmal aus dem Schussfeld, zusammen
mit ein paar anderen Frauen bringen wir sie nach oben, dort soll
sie sich verstecken. Amber ist derweil vorgetreten, mit erhobenem
Haupt stellt sie sich dem Anführer des Obscuritys entgegen.
"Wir haben den beiden unser Wort gegeben und das werden wir
nicht brechen, wir wussten worauf wir uns einließen und wenn es nötig
ist, dann kämpfen wir", verkündet sie. Mir selbst du das ganze mehr als
leid, ich will nicht, dass meinetwegen jemand verletzt wird. Das hat doch
alles keinen Sinn, als ich sicher bin, dass Fleur verschwunden ist, stelle
ich mich neben Amber. "Hört auf, ich ergebe mich, aber dafür tut den
Anwesenden und Fleur nichts, das Kind bringt dir sowieso nichts", sage
ich und mache einen Schritt auf Asmodeus zu. "Das Kind wird in meinen
Tribe hinein geboren, oder auch nicht, das ganze liegt einzig und allein
in meinem Ermessen", verkündet er kühl und zwei seiner Gorillas
packen mich, drücke mich zu Boden. Mein Kopf schlägt hart auf der
kalten Fläche auf. Plötzlich vernehme ich Schreie, von meiner Position aus
kann ich nur die Füße der Technos in die Mall maschieren sehen, scheinbar
hat Asmodeus das Zecihen zum Angriff gegeben. Ich schlucke und versuche
mich von den Wachen loszumachen, als ich Fleur rufen höre. Ich reiße
den Kopf herum, zwei von Asmodeus Wachen haben sie gepackt und schleifen
sie mit sich, sie wehrt sich mit allen Kräften, ich sehe zu dem schwarzhaarigen
Man vor mir. "Hör auf, bitte", flehe ich, doch ein dumpfer Schlag lässt
mich vollkommen zu Boden gehen. Ich verliere das Bewusstsein.


Erschrocken öffne ich die Augen, helles Licht blendet mich, es schmerzt
und ich brauche eine Zeit um mich daran zu gewöhnen. Ich merke wie
sich neben mir jemand bewegt und durch einen leichten Tränenschleier
kann ich Alaska erkennen, die genauso schockiert und verwundert aussieht
wie ich. Langsam aber sicher kommen die Erinnerungen wieder, ich sehe mich
um.

Ja, natürlich, ich habe heute frei und ich habe mich entschlossen zum

Strand zu gehen. Dort habe ich Alaska getroffen, ich hatte mal ein
Bild von ihr gemacht und bin so mit ihr ins Gespräch gekommen.
Wir haben uns eine Zeit lang unterhalten und sind hier am Strand
dann auf diese junge Asiatin getroffen, die so nett war uns einen
Tee anzubieten. 


Ich war also nie mit Fleur zusammen, auch den Kampf hat
es nicht gegeben. Die schwarzhaarige Frau sitzt uns immernoch
gegenüber, ihre Augen sind geschlossen, aber der Tee dampft
noch in den Tassen.

-
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Umzug mit Hindernissen   Mo 15 Sep - 1:03

Könnten blicke töten, wäre ich jetzt nach jenem, den Asmodeus mir zuwirft, lebloser als ein Hundert Jahre altes Skelett unter der Erde, aber ich lasse die Empfindungen der Angst nicht ganz durchdringen. Ich habe schon einiges erlebt und gelernt, halbwegs damit umzugehen, wenn die ersten Schockmomente vergangen sind, darum bleibe ich standhaft und senke meine Augen nicht nieder. Auch als der Anführer der Obscurity, seine Lakaien und die Technos auf meine Frage hin in Gelächter ausbrechen, wende ich mich nicht ab. Ich habe etwas angefangen und das werde ich nun auch zum Schluss bringen. Denn gibt man einmal auf, wird das für die Ewigkeit in den Gedächtnissen der Feinde bleiben und einem früher oder später zum Verhängnis werden, wenn der Augenblick dafür gekommen ist. Zu verlockend ist das Gefühl der Macht, die man über jemand anderen verspürt, hat man seinen schwachen Punkt entdeckt. Dass Asmodeus diese seiner Auffassung nach ohnehin schon inne hat, gibt seine nächste Aussage preis. Großzügig? Diese scheinheiligen Angebote der Bad Boys habe ich schon früher in Filmen nie leiden können und auch jetzt stimmt es mich wütend, weil bloß die Sturheit und Boshaftigkeit dieser Menschen dafür verantwortlich ist, dass wir alle in Gefahr sind. Es will einfach nicht in meinen Kopf herein, weshalb die Obscurity ihre Mitglieder zu Gefangenen machen, die entweder dabei bleiben müssen und das unter allen Umständen oder stattdessen um ihr Leben bangen sollen.
Nathan scheint genau das schon zu tun, denn er bringt Fleur etwas weiter zurück hinter den Schutz unserer Bekannten, Amber kommt dagegen ihrer Pflicht als unerschrockene Anführerin nach und tritt Asmodeus gegenüber. Ihr ist nicht anzusehen, was sich innerlich abspielt, nur was nach außen dringt, zeugt von sehr viel Mut, Entschlossenheit und Stärke. Genau wie ihre Worte. Bis Nathan alles, was wir in den vergangenen Stunden für ihn getan haben, ungültig werden lässt, indem er zurückkehrt und verkündet, aufzugeben. Denkt er tatsächlich, seine freiwillige Auslieferung könnte nun noch das große Debakel noch vermeiden und alle würden friedlich ihres Weges gehen?! Wie unrealistisch das ist, wird ihm sofort schmerzhaft verdeutlich, als zwei von Asmodeus' Gehilfen ihn in ihre Fänge nehmen und ihn zu Boden gehen lassen. Und das ist der Startschuss für alle anderen. Die Technos machen sich ihre Finger gar nicht erst schmutzig, sondern nutzen stattdessen ihre Zapper, um einen nach dem anderen bewusstlos zu schocken. Andere haben sich gegriffen, was sie in ihrer Nähe gefunden haben und kämpfen nun mit Holzstäben, Stühlen als Schutzschild und Eisenstangen. Ich selbst habe mich hinter einer Säule versteckt, selbst wenn diese Deckung nur für wenige Sekunden gut ist. In einer Ecke entdecke ich einen langen Besen, verschwende erst gar keine Zeit darauf zu überlegen, ob ich schnell genug danach gelangt haben kann, sondern renne bloß los, bekomme den Stiel gerade so zu fassen und ducke mich, als der Strahl eines mich lediglich um Millimeter verfehlt und die Wand trifft.
Mit meiner provisorischen Waffe tue ich mein Bestes, um irgendwie auf den Beinen zu bleiben, bis ein flüchtiger Demon Dog blindlings gegen mich läuft, was unsere Gegner sofort ausnutzen und ihre Zapper auf uns richten. Der Schmerz, der daraufhin meine Glieder durchzuckt, fühlt sich an, als würde er mich explodieren lassen. Und das Letzte, was ich zu sehen bekomme, ehe die Dunkelheit mich einholt sind blaue Augen und eine Stimme, die ruft.
"NEIN! Nein...!", krächze ich. Denn es ist meine eigene.

Schwer atmend öffne ich meine Lider, erblicke einen wolkenlosen Himmel über mir, spüre warmen Sand unter meiner Haut. Verwirrt betrachte ich meine Umgebung..wie bin ich hier her gekommen? Ich bin nicht alleine. Neben mir liegt..Nathan. Er ist hier. Wir sind beide nicht mehr in der Mall. Verdammt, was ist geschehen? Sind wir gerettet worden?
Als mein Atem wieder normaler geht und meine Sicht aufgeklart ist, bemerke ich, dass noch jemand bei uns ist. Ein junges asiatisches Mädchen, das mit geschlossenen Augen meditiert. Vor ihr steht eine Tasse, die mit Tee gefüllt zu sein scheint. Ebenso wie vor uns auch. Vorsichtig nehme ich das Gefäß in die Hände, weil mir die Lage noch zu unwirklich vorkommt, und rieche an dessen Inhalt. Es ist schwer einzuschätzen, was dort alles zusammengemischt worden ist, aber ich erkenne eine Pflanze, von der ich weiß, welche schlimmen Wirkungen sie haben kann und frage mich, wie ich dazu gekommen bin, den Tee zu mir zu nehmen. War die ganze Sache mit dem Umzug denn wirklich lediglich ein Albtraum in einer Phantasie, die durch die Kräuter ausgelöst worden ist?
Ich weiß es nicht. Doch alles ist momentan besser, als bei diesem Kampf in der Mall zu sein. Selbst wenn wer nicht echt gewesen sein sollte, die Nachwirkungen des Schmerzes vom Treffen des Zappers haben sich in mein Gedächtnis eingeprägt.
Plötzlich öffnet das fremde Mädchen seine Augen, ihr Mund formt ein Lächeln.
"Wow", murmelt sie berauscht...,"Ich habe noch nie so etwas..Großartiges erlebt! War das nicht phantastisch? Wir sollten öfters zusammen meditieren. Eure Auren schaffen eine unheimlich inspirierende Atmosphäre", spricht sie weiter und ich zweifle daran, dass wir dasselbe gesehen haben.
Ich schüttele den Kopf.
"Tut mir leid, aber meine Aura braucht jetzt erst einmal eine Pause. Und das am besten für die nächsten gefühlten Tausendmillionen Jahre", entgegne ich auf den wundersamen Vorschlag, ehe mich eine Welle der Erleichterung überschwappt und ich zu lachen beginne.
Nach oben Nach unten
 
Umzug mit Hindernissen
Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Keine Begrenzung der Unterkunftskosten bei Umzug in ein anderes Bundesland Jobcenter muss bei Wohnortwechsel höhere Unterkunftskosten voll übernehmen B 4 AS 60/09 R
» Widerspruch: Widerspruch wegen Umzug aus Familiären dauernden Streitigkeiten
» Antrag: Erforderlicher Umzug ! Antrag aus Familiären Streitigkeiten
» Mitteilungspflicht, Umzug, Erreichbarkeit, Ausland, Arbeitslosengeld SGB III
» Zusicherung nach § 22 Abs. 4 SGB II ist nur für Fälle relevant , in denen der Umzug noch nicht vollzogen worden ist Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen,Beschluss vom 08.03.2012, - L 19 AS 2025/11 B -

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
The Tribe Forum, Community, Serie | thetribecommunity.com :: ~ ♥ ~ THEMENRÜCKBLICK 2012, 2013, 2014, 2015 ~ ♥ ~ :: Rückblick 2014 :: Spiele :: ~The Tribe Community RPG Geburtstags-Gewinnspiel~ :: Die Geschichten-
Gehe zu: