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 Wohnzimmer (re.Wo. 1. OG)

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Bray*
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BeitragThema: Wohnzimmer (re.Wo. 1. OG)   So 7 Sep - 22:56

Das Wohnzimmer dieser Wohnung ist in einem cremigen Beigeweiß gestrichen. Es gibt ein paar große Fenster, an denen verstaubte blaue Gardinen hängen. Auf einem niedrigen Rolltisch thront ein Fernseher mit zersplitterter Scheibe. Davor befindet sich ein schwarzes offensichtlich abgenutztes Ledersofa, auf dem bunte Kissen verteilt liegen. An den Wänden hängen noch Bilder, viele davon schief oder auch angerissen, andere Stellen lassen erkennen, dass sie irgendwann einmal ebenfalls von etwas geziert worden sind, das nun nicht mehr da ist.
An einer Seitenwand gibt es einen langen Vitrinenschrank, in dem kleine Porzellanfiguren, die teilweise zerbrochen sind, umgekippte Bilderrahmen und andere Dinge sind, die man dort früher aufbewahrt hat. Einiges wurde aber auch entnommen.
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Trudy*
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer (re.Wo. 1. OG)   Fr 12 Sep - 18:20

cf: Flur und Küchennische

Schnellen Schrittens gehe ich auf das Sofa zu und lasse Brady darauf gleiten.
Puh, das war knapp sage ich zu Bray der etwas verdutzt schaut, aber dann auch grinsen muss.
Langsam ist sie echt zu groß und zu schwer um herumgetragen zu werden hänge ich noch hinten dran, schaue mir meine Tochter an und decke sie mit meiner Jacke zu.
Ich schaue mich um, es ist eine schöne Wohnung. Wenn man etwas aufräumen und putzen würde, wäre sie wirklich gemütlich.
Doch dann fällt mir ein, das Bray ja auch noch da ist und wir uns aussprechen wollten.
Ich drehe mich um und sage Es ist schön, dass du wieder da bist!
Dann drücke ich ihn kurz, schrecke aber gleich zurück, weil ich nicht möchte, dass er schlecht von mir denkt.
Ich habe mich geändert, verbessert in vielerlei Hinsicht und möchte ihm nun nur noch als gute Freundin zur Seite stehen.

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Zuletzt von Trudy* am Sa 13 Sep - 9:11 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Bray*
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer (re.Wo. 1. OG)   Fr 12 Sep - 21:04

cf: Flur und Küchennische

Im Wohnzimmer geht Trudy zunächst zum großen Sofa und lässt meine wieder schlafende Nichte vorsichtig auf das Leder sinken, das alt aber sehr gemütlich aussieht. Ich muss lächeln und nicke, als Trudy Bradys Größe anspricht.
"Ja. Sie ist ein großes hübsches Mädchen geworden. Martin wäre sehr stolz auf sie und ich wünschte, er könnte hier sein. Denn Zoot war etwas, in das er sich verrannt hatte, um besser mit allem zurecht zu kommen. Er war verzweifelt. Und dann..es war nicht leicht für ihn", meine ich wehmütig, während ich meinen kleinen Bruder in lebendigen Erinnerungen vor mir sehe. Er war stets ein netter junger Mensch gewesen, der hilfsbereit und engagiert auf andere zuging, niemandem etwas Böses wollte und mit den Locos und seiner Demonstration von Macht verdecken wollte, dass er dem Virus und seinen Folgen gegenüber wehrlos war, bloß mit ansehen musste, wie unsere Eltern und andere einfach starben. Und ja, dieses Los haben alle gezogen, sogar später noch. Aber er...wirkte trotzdem oft stärker als er war. Beispielsweise bei der Sache mit Trudy. Anfangs hatte er sie sehr gerne gehabt, nur wollte sie eben mich. Aber ich sie nicht. Ich schüttele den Kopf, um die Gedanken an den schwierigen Anfang zu verdrängen.
"Und ja. Ich habe mich auch wirklich darauf gefreut, euch alle hoffentlich wiederzufinden. Und endlich mein Kind sehen und mich bei Amber entschuldigen zu können. Denn wenn es auch nicht zu verhindern gewesen ist, habe ich sie dort in der Scheune einfach allein gelassen und das in ihrem schwierigen Zustand...", entgegne ich.
"Wie ist es dir und euch denn allgemein so ergangen? In den letzten Jahren habe ich bestimmt einiges verpasst und versäumt..".
Ich setze mich etwas entfernt neben Brady und schaue zu Trudy hoch.

//@Trudy: Willst du den Rest von deinem Post noch editieren? Weil da fehlt etwas, oder? ^^
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Trudy*
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer (re.Wo. 1. OG)   Sa 13 Sep - 9:22

Bray sieht gedakenverloren aus, als er von Martin spricht und ich nicke einfach nur.
Auch in mir kommt nun mal wieder die Vergangenheit hoch und ich muss an vieles von Früher denken.
Doch Vergangenheit ist Vergangenheit, man kann sie nicht mehr ändern, egal wie sehr man es sich wünscht und wische die Gedanken weg.
Dann fange ich an zu erzählen.
Nachdem ihr von Ebony aus der Stadt gejagt wurdet, bin ich aufgebrochen um euch zu suchen. Ich hatte ein schlechtes Gefühl und wollte euch daher bei der bevorstehenden Geburt unterstützen.
Doch als ich ankam, lag Amber in der Scheune mit Wehen und du warst verschwunden.
Ich sagte Amber erst nicht die Wahrheit, um sie nicht noch mehr zu entkräften.
Doch als die Technos wieder näher kamen und uns fast geschnappt hätten, sagte ich dass sie dich wohl bekommen hätten, da ich dich nirgends finden konnte.
Wir sind dann zu den Ecos geflüchtet.
Die Technos haben in der Zeit die Macht an sich gerissen und Ebony hat sie dabei tatkräftig unterstützt und uns verkauft, wie immer zu ihren eigen Gunsten.
Amber wurde später dann als Versuchskanninchen von ihnen gefangen genommen, aber mit Jay's Hilfe konnten wie sie befreien.
Und dann brach irgendwann das zweite Virus aus und wir mussten alle fliehen.

Ich beschließe vorerst nichts von Jay zu erwähnen und nur die groben Geschehnisse zu erzählen.
Wir haben viele von unseren Freunden verloren, aber auch viele wiedergefunden und einige sind noch irgendwo dadrausen füge ich wehmütig hinzu.

//@Bray: Danke, hab ich geändert : ) //

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Bray*
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer (re.Wo. 1. OG)   Sa 13 Sep - 10:49

Ich höre Trudy aufmerksam zu, wie sie das schildert, was kurz nach meiner Entführung geschehen sein muss. Die Technos. Viele lange Nächte haben sie mich nicht losgelassen, mich nicht nur tagsüber, sondern auch in meinen Albträumen verfolgt und besonders diese Szene als ich aus der Scheune gekommen bin, um nachzusehen, was draußen am Himmel so einen großen Lärm verursacht, weil niemand von uns je gedacht hätte, jemals so schnell wieder ein funktionierendes Flugzeug zu sehen und dieser Typ in seinem schwarzen Anzug und mit der seltsamen Maske über dem Gesicht vor mir gestanden hat blitz desöfteren noch immer in mir auf, wenn unerwartete Schocks Erinnerungen an meine Gefangenschaft zurückbringen.
Als Trudy Ebony erwähnt, kocht Wut in mir hoch. Bei diesem Mädchen wusste man einfach nie, was man von ihr halten sollte und ich habe mich nicht selten gefragt, wohin ihr Weg bei all dem Verrat, den sie an anderen begeht und sich so stetig neue Feinde macht, sowie gleichzeitig Freunde verliert, führen soll. Ewig lange geht so etwas nämlich nie gut.
Anders bei Trudy. Denn sie hat sich wirklich verändert und wäre sie nicht gewesen, würden Amber und unser Kind vielleicht gar nicht mehr leben oder hätten zu einem der Technos werden müssen oder sonst etwas Schreckliches.
Glücklich erwiedere ich Trudys Umarmung, diesmal aber länger.
"Danke, dass du damals da gewesen bist."
Die Tatsache eines zweiten Virus' hatte ich damals bloß am Rande mitbekommen, als im Gefangenenlager durch irgendein Schlupfloch angeblich Informationen darüber gedrungen sein sollen und daraufhin Gerüchte entbrannten. Nun habe ich Gewissheit.
"Wer...wer ist denn noch übrig?", möchte ich dann von Trudy wissen, um mich jetzt in einem geschützten Raum der Tatsache hingeben zu können, einige Freunde von früher wirklich nie wieder sehen zu können, statt später davon überrascht zu werden.
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer (re.Wo. 1. OG)   Sa 13 Sep - 11:47

Es tut gut mit Bray zu sprechen und ich bin glücklich, dass er meine Umarmung erwiedert.Das habe ich doch gerne getan, immerhin seid ihr meine Freunde und wir haben zusammen viel durchgestanden antworte ich, als Bray sich bedankt.
Als er fragt, wer noch übrig ist muss ich schlucken und überlege, wer mir alles einfällt.
Den Weg zurück zu uns haben Tai-San, Alice, Elli, Jack, KC, Patys, Cloe und Ryan gefunden, aber die meisten von ihnen haben auch schlimme Dinge erlebt, daher sind sie aufgebrochen um sich selbst zu finden. Ebenso wie Ebony.
May war auch lange Zeit bei uns und hatte eine Beziehung mit Salene.
Von allen anderen haben wir nichts mehr gehört
erkläre ich mein Wissen und warte seine Reaktion ab.
Aber es sind viele Neue dazugekommen, was nicht immer positiv ist.

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Bray*
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer (re.Wo. 1. OG)   So 14 Sep - 10:21

"Sehr viel. Und alles irgendwie überstanden", entgegne ich, auch wenn ich daran denke, wie oft unser Tribe kurz vor dem Zerbrechen stand, wie es in der Mall manchmal richtig leer gewesen ist oder wie ich selbst ab und an verschwunden war, ohne Bescheid zu geben, aber wenn man auf Beutezug war, konnte man eben nicht immer abwarten, bis jemand da war, den man darüber informieren hätte können. Und eine Nachricht zu schreiben wäre eine Option gewesen, aber einige konnten nicht lesen und hätten sie am Ende womöglich unwissend weggeworfen. Doch das war ich damals. Auch ich habe mich ziemlich verändert und das nicht bloß durch meine Gefangenschaft.
Trudy berichtet, wie es den anderen ergangen ist. Ich hoffe, alle von ihnen kommen bald von ihrer Findungssuche zurück, sodass ich auch sie wiedersehen kann. Bis auf Ebony. Es würde mich zwar interessieren, ob sich irgendetwas geändert hätte, aber Ebonies unberechenbare Art ist ein starker Charakterzug von ihr, den sie wohl nicht so schnell ablegen könnt, falls sie es denn überhaupt wollte. Andererseits hat sie dadurch sehr viel Leid verursacht und dass sie die schwangere Amber aus der Stadt verbannt hat, werde ich ihr nie verzeihen können. Darum ist es wohl die bessere Variante, ihr vorerst nicht zu begegnen.
Die Nachricht von der Beziehung zwischen Salene und May löst zweischneidige Gefühle in mir aus. Denn beide wurden durch gemeinsame Erlebnisse zwar stark miteinander verbunden, aber auch May hat oft genug gezeigt, wie rücksichtslos sie werden kann, um ihren eigenen Vorteil zu erreichen oder sich selbst aus einer Affäre zu ziehen, wenn es schwierig wird. Und da Trudy in der Vergangenheitsform von der Beziehung spricht, besteht diese wohl aktuell auch nicht mehr. Dabei hätte ich Salene so sehr gewünscht, dass sie glücklich ist, was leider mit mir nicht möglich war, da meine Gefühle für sie einfach nicht auf der Ebene bestanden, die sie sich gewünscht hätte und mit Ryan...er hätte alles für sie getan, aber bei ihm waren ihre eigenen Emotionen zu verwirrend. Ich hoffe, es geht ihr trotzdem irgendwie gut.
"Die Zeit bringt viele Wandel mit sich, was? Vielleicht..vielleicht haben die anderen es dennoch irgendwie geschafft, diesem zweiten Virus zu entkommen und sich woanders ein neues Leben aufgebaut. Und viele Neue...das habe ich schon bemerkt. Einige von ihnen saßen als ich mit Jay gesprochen habe in der Cafeteria. Doch..inwiefern haben sie nichts Gutes gebracht? Hattet ihr etwa Ärger mit Menschen, die sich als andere herausgestellt haben, als sie vorgaben zu sein?", hake ich nach.
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer (re.Wo. 1. OG)   So 14 Sep - 13:25

Als Bray nachfragt, wegen den vielen neuen Gesichtern, ob sie ärger gebracht haben muss ich erstmal schlucken.
Wo fange ich da nur an bricht es aus mir heraus.
Zu erst muss ich natürlich an die Sache mit Crimson und Patsy denken.
Es war so, dass eine der Fremden Ambers Kind gestohlen hat und sie zu einem Untergrund-Tribe gebracht hatte. Der Anführer wünschte sich sehnlichst ein Kind, doch konnte er selber keine bekommen. So wurde Bray Jr. aus seinem Bett entführt.
Amber war am Boden zerstört und kurz vorm durchdrehen, wir konnten sie kaum beruhigen verständlicherweise
erzähle ich und schaue in den geschockten Gesichtsausdruck von Bray.
Aber wir schnappten Crimson als sie noch einmal wieder kam und hielten sie als Gefangene.
Wir bekamen sie dann irgendwann zum reden, durch die Hilfe ihres Bruders Riley.
Und die beiden halfen uns dann diesen Tribe zu bekämpfen.
Das ist nur die Kurzform der Geschehnisse
erkläre ich dann.
Aber die Technos haben nicht nur dir Schaden zugefügt.
Denn als Cloe wieder zu uns fand, war sie eine andere durch Paradise, so ein komisches Programm der Technos womit sie die Erinnerungen löschen können.
Sie dachte sie war Roxy und würde zu den Technos gehören.
Ebenso wie Patsy, die dachte sie würde zu diesem Tribe gehören, der Bray Jr. entführte.
Sie war auf der Suche nach Crimson und sollte sie töten.
Beide bekamen durch die Hilfe von Ram ihre Erinnerungen wieder.

Ich überlege krampfhaft weiter nach wichtigen Dingen, aber mir fällt nichts ein.
Dann sehe ich in das geschockte Gesicht von Bray und beschließe einige positive Dinge zu erzählen.
Aber die Neuen sind nicht alle schlimm, einige wurden unsere Freunde.
Sie suchten ebenso wie wir damals nach einer Familie und so nahmen wir sie auf.
Z.B. Sally oder auch Jay, der uns sehr viel geholfen hat.
Auch Ved hat den Technos den Rücken gekehrt und mit aller Macht versucht Cloe zu helfen, bevor wir Ram zu Rate gezogen haben.
Slade und Ruby kennst du auch noch nicht, sie gehören auch zu uns.
Tai-San kam auch erst vor kurzen wieder dazu und durch sie hat Lex sich endlich mal zu seinem Besten gewandelt
erzähle ich lachend, weil ich wirklich das Gefühl habe, dass er sie liebt und durch sie sich positiv entwickelt.
Brady wälzt sich hin und her, sie wird wohl auch bald wieder aufwachen.

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Bray*
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer (re.Wo. 1. OG)   Mo 15 Sep - 22:02

Erneut ist es an mir, schweigend dem zu lauschen, was Trudy mir von den Neuankömmlingen berichtet. Als sie von Bray Jr.s Entführung spricht, halte ich dem Atem an, mein Herz schlägt währenddessen schneller. Wie hatte so etwas bloß geschehen können? Und warum gerade unser Kind? Nicht dass ich es irgendeinem anderen gewünscht hätte, niemals. Nur frage ich mich, was dazu geführt hat, unseren Sohn als Ersatz für die eigene Zeugungsunfähigkeit an sich zu reißen. Sollte mir diese Frau, welche die Tat begangen hat, jemals begegnen, wird sie sich, auch wenn das Ganze schon etwas her ist und sie den anderen vielleicht sogar dabei geholfen hat, dem anderen Tribe das Handwerk zu legen, macht es das was sie gewagt hat weder besser noch ungeschehen.
Anschließend geht es um etwas Weiteres, das die Emotionen in meinem Körper verrücktspielen lässt, denn Angst und schlechte Erinnerungen jagen nach und nach durch mich hindurch. Wie die Technos auch mit anderen unseres Tribes umgegangen sind, überrascht mich nicht, denn viele von ihnen sind skruppelos, halten allein ihresgleichen für lebenswürdig oder zumindest gut genug, um es zu verdienen, als halbwegs freie Menschen zu leben und scheuen sich kaum vor Gewalt. Dass sie Cloe und Patsy so stark manipuliert haben, versetzt mir einen weiteren Stich. Wie vielen ist es genauso ergangen, die ihre Erinnerungen nicht wieder bekommen und dadurch womöglich noch ihre Familien, Freundschaften oder ihr eigenes Leben zerstört haben? Die Gesamtheit lässt mich zusätzlich zur aktuellen Sachlage wieder etwas tiefer sinken. Auch als Trudy Jay erwähnt. Jay, der das Glück hatte, bei Amber sein zu können, den sie nun höchstwahrscheinlich, falls Danni nicht gelogen hat, liebt und..
Ich stoppe meine Gedanken. Will etwas antworten, aber es kommen keine Worte über meine Lippen. Stattdessen stehe ich auf, gehe durch den Raum und betrachte die Einrichtung. In Glasbilderrahmen befinden sich teilweise noch alte Fotos. Eines zeigt eine lächelnde Familie. Ich laufe weiter.
"Es ist..wirklich viel geschehen", finde ich meine Sprache wieder, auch wenn ich mit diesen Worten bloß anders formuliert wiederhole, was ich zuvor bereits gesagt habe.
"Wenn man das alles so hört ist es, als wäre man die ganze Zeit über stehen geblieben und hätte dem Ganzen tatenlos zugeschaut. Dabei war nicht einmal viel Gelegenheit zum Nachdenken..ich..danke, dass du mir das alles erzählt hast."
Um mich wieder etwas in den Griff zu bekomme, suche ich nach einer normalen Beschäftigung, also gehe ich in die Küche, um zu sehen, ob es etwas zu Essen in den Schränken gibt, das man zubereiten könnte. Verwunderlichereise werde ich tatsächlich fündig und komme Minuten später mit drei Schalen, Besteck und zwei großen Dosen Fruchtsalat zurück ins Wohnzimmer.
"Hast du Hunger?", biete ich Trudy etwas an.
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer (re.Wo. 1. OG)   Di 16 Sep - 18:14

Bray wird immer blasser, während ich erzähle und ich kann genau sehen wie er versucht, die Wut auf Crimson zu kontrollieren. Denn auch ich würde ihr das niemals verzeihen können, ebenso wenig wie ich Ebony verzeihen könnte, dass sie mich in die Falle gelockt hat, um besser da zu stehen.
Ich sehe wie geschockt er ist, wegen den Machenschaften der Technos.
Als er dann einfach aufspringt und sich in der Wohung umsieht, kann ich das gut nachvollziehen. Auch ich gehe auf und ab, wenn ich meine Gedanken nicht besänftigt kriege.
Dann bedankt er sich bei mir, dass ich ihm das erzählt habe.
Ich will gerade etwas sagen, als Bray in Richtung Küche geht und in den Schränken kramt.
Er kommt mit drei Schalen, Besteck und zwei Dosen Fruchtsalat wieder.
Auf die Frage, ob ich Hunger habe nicke ich.
Er macht dann die Dosen auf und füllt uns beiden etwas in die Schalen.
Da Brady noch schläft, braucht er ihr noch nichts anfüllen.
Schweigend essen wir und ich kann genau sehen, wie es in seinem Kopf rattert.
Nach einiger Zeit breche ich das Schweigen, weil ich es nicht mehr ertrage.
Bray, wenn du reden willst bin ich jeder Zeit für dich da, das weißt du oder?
Es ist sicher alles schwer für dich zu verkraften, aber du sollst wissen das du nicht alleine bist.

Ich versuche aufmunternd zu klingen und lächel ihn zaghaft an.

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Bray*
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer (re.Wo. 1. OG)   Fr 19 Sep - 13:32

Wir essen ein paar Minuten schweigend und neben dem, was ich in der Mall gegessen habe, ist der Obstsalat die erste richtige Nahrung seit ich aus dem Gefangenenlager geflohen bin und mich auf dem Weg hier her lediglich von Beeren, anderen Früchten, die ich an Bäumen gefunden habe oder Wasser ernährt habe. Da mein Gepäck so gut wie nicht vorhanden war, hatte ich nichts, was ich auf einer Farm gegen Brot, Eier oder Fleisch hätte tauschen können. Was blieb, war meine Arbeitskraft, aber meistens gab es eher zu viele Leute als zu wenige auf einem Anwesen, sodass ich nie besonders lange bleiben konnte. Nach einer Weile unterbricht Trudy die Stille.
"Danke. Ich weiß das zu schätzen", meine ich daraufhin, weiß aber nicht, ob das nun eine Aufforderung zum Berichten aus meiner Gefangenschaft war oder bloß die Information darüber, dass das Angebot zu sprechen immerzu steht und ich es in Anspruch nehmen kann, wenn ich möchte.
Dann fällt mein Blick auf Brady.
"Bist du eigentlich auch müde? Hier gibt es bestimmt ein Schlafzimmer, das du nutzen kannst, wenn du dich etwas ausruhen möchtest. Ich würde dann mit dem Sofa hier vorlieb nehmen. Denn ich will nicht unhöflich sein..aber..meine Lider fühlen sich so schwer an, als zögen Steine sie nach unten."
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer (re.Wo. 1. OG)   Fr 19 Sep - 17:34

Bray bedankt sich bei mir und ich nicke freundlich.
Als wir fertig gegessen haben, fragt er ob ich nicht auch müde bin.
Ich muss schon die ganze Zeit ein gähnen unterdrücken, aber nun kann ich es ja heraus lassen und muss dann lachen, weil es sich ein bisschen wie früher anfühlt, als wir noch völlig unbeschwert mit einander auskamen. Dann stelle ich mein Schale auf den Tisch.
Ich würde gerne schlafen, aber ich kann es mir auch hier mit Brady zusammen auf dem Sofa bequem machen.
Immerhin musstest du lange genug in Gefangenschaft leben und hattest dort sicher kein Bett.
Wir dagegen können auch mal ohne richtiges Bett schlafen, also geh du nur ins Schlafzimmer
sage ich und lege ich hinter Brady, sodass ich sie nun im Arm halte.
Zum Glück ist das Sofa groß genug für Zwei, ein typisches altes Ledersofa halt.

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BeitragThema: Re: Wohnzimmer (re.Wo. 1. OG)   So 21 Sep - 18:39

Trudy beantwortet meine Frage mit einem Gähnen. Mein Angebot, das Schlafzimmer für sich und meine Nichte zu beanspruchen, lehnt sie dagegen ab und ehe ich etwas Weiteres erwiedern kann, hat sie sich schon hinter Brady gelegt. Eine Diskussion der Höflichkeit wäre nun also bloß noch total dämlich und würde nur dafür sorgen, dass wir weniger Zeit haben, um uns auszuruhen. Dabei hätte ich gerne gesagt, dass es mir, auch wenn ich im Arbeitslager tatsächlich wenn überhaupt lediglich eine schlichte harte Pritsche zur Rast zur Verfügung hatte, nichts ausmachen würde, auf dem Sofa zu bleiben. Denn wenn Nicolas es gestattet, dass ich weiterhin hier bleiben kann, hätte ich das Bett im Schlafzimmer ja nun auf Dauer.
Wahrscheinlich ist es für Brady aber heute auch besser so, da sie dann in Ruhe weiterschlafen kann und nicht nochmal umtransportiert werden muss.
"Okay, vielen Dank. Dann schlaft gut und bis später", verabschiede ich mich vorerst, denn am Nachmittag wäre ein "Gute Nacht" wohl etwas fehl am Platz. Anschließend kehre ich in den Flur zurück, um herauszufinden, zu welcher der beiden ürbig bleibenden Türen das Schlafzimmer der Wohnung gehört.

tbc: Flur und Küchennische
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer (re.Wo. 1. OG)   Mo 22 Sep - 18:05

Bray bedankt sich und wünscht uns einen guten Schlaf.
Man sieht ihm an, das er uns gerne das Schlafzimmer überlassen hätte. Doch dadurch, dass ich mich gleich hinter Brady gelegt habe, habe ich ihm dafpr keine Chance gelassen. Was ich aber genauso geplant hatte.
Ich nicke ihm lächelnd zu und er verschwindet schon gleich aus dem Zimmer um das Schlafzimmer zu aufzusuchen.
Dann kuschel ich mich an meine Tochter und schlafe erschöpft ein.

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BeitragThema: Re: Wohnzimmer (re.Wo. 1. OG)   Di 30 Sep - 17:48

Völlig ausgeruht und fröhlich wache ich auf.
Brady ist bereits wach und hat sich ein bisschen im Wohnzimmer umgeschaut und eine alte Puppe gefunden, mit der sie ganz lieb spielt.
Guten Morgen mein Schatz sage ich nachdem ich mich aufgesetzt und gestreckt habe.
Sofort kommt sie auf mich zugestürmt und umarmt mich freudig.
Du hast scheinbar ebenso gut geschlafen wie ich.
Und auch den Magen knurrt genauso wie meiner
stelle ich lachend fest, sie stimmt in mein Lachen ein und ich bin mal wieder einfach nur glücklich, das ich sie habe und sie so wohlerzogen, lieb und lebensfroh ist. Das hätte ich nicht erwartet, nachdem was ihr schon alles wiederfahren ist.
Sollen wir uns mal in der Küche umsehen, ob wir was zu Essen finden?
Dann könnten wir Bray damit überraschen
sage ich zu meiner Tochter und stehe auf.
Natürlich ist sie sofort Feuer und Flamme.
Wir machen das Sofa wieder ordentlich, legen die Kissen an ihren Platz und die Decke zusammen.
Dann gehen wir in die Küche.

tbc: Küche

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Bray*
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer (re.Wo. 1. OG)   So 28 Dez - 0:53

cf: Flur und Küchennische

Wie mechanisch laufe ich auf das Sofa zu, das mich gemütlich empfängt und federt, als ich mich auf die große Sitzfläche fallen lasse. Die Kissen sind weich. An einem Ende des einen Sitzteils liegt eine zusammengefaltete Wolldecke, die mir vorher noch gar nicht aufgefallen war, doch nun kommt sie mir gerade recht und ich lege sie über mich, während ich die Augen schließe. Irgendwo dringt von draußen durch die Fenster lauter Lärm in die Wohnung, der mich sofort nachdem ich in den Schlaf abgedriftet bin, zu dem Moment zurückkatapultiert, als ich mit Amber im Stall bin, nachdem Ebony uns beide aus der Stadt gejagt hat und wir beide die lauten Motoren von etwas hören, das wir als nie wieder möglich gehalten haben. Flugzeuge. Ich merke, wie mein Herz schneller schlägt, doch ich werde nicht wach, bin völlig in der Szene, die so vieles in unseren Leben nachhaltig verändern würde, nach allen Dingen davor, gefangen. Ich weiß noch genau, wie ich ungläubig in den Himmel starrte, an dem tatsächlich mehrere Flieger ihre Bahnen flogen, sie waren so laut als sie direkt über mir waren, dass ich mir fast die Ohren zuhalten musste. Damals fragte ich mich, ob am Ende doch Erwachsene den Virus überlebt und erst jetzt den Weg zu uns nach Neuseeland gefunden hatten, um nach weiteren Überlebenden zu suchen oder uns ihre Hilfe zu bringen. Stattdessen war weiteres Leid gekommen und ohne dass ich mich von Amber verabschieden, uns schützen oder verteidigen konnte, war mir schlagartig schwarz vor Augen und das nächste was ich danach erinnere ist der Transport mit ein paar anderen in einem Lieferwagen, zwischen uns diese Leute mit ihren Headsets und seltsamen Masken, sodass man nicht erkennen konnte, wer sich darunter verbarg....
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer (re.Wo. 1. OG)   So 28 Dez - 1:22


Langsam kehrte Ruhe in der kleine Wohnung ein. Auch wenn die beiden jeweils unruhige Morgenstunden durchlebten, versuchten sie etwas zu schlafen. Lia quälte sich mit der verletzten Hand durch die wenigen Stunden, die sie eigentlich zum Ausruhen nutzen wollte. Ihre Schmerzen waren mittlerweile so schlimm, dass man ihr Jammern und stöhnen bereits hier im Wohnzimmer hören konnte. Sie versuchte stark zu bleiben, aber die Schmerzen waren unerträglich...
Nicht wissend, dass sie Bray damit sogar aus seinem Schlaf holte, drehte sie sich in seinem Bett immer noch hin und her.

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Gandhi said that whatever you do in life will be insignificant, but it's very important that you do it because nobody else will. Like when someone comes into your life and half of you says: "You're nowhere near ready". And the other half says: "Make him yours forever"
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Bray*
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer (re.Wo. 1. OG)   So 28 Dez - 23:02

Als ich meine Augen das nächste Mal öffne, fühlt es sich an, als wäre eine Weile vergangen, inwiefern das stimmt kann ich dagegen nicht wirklich sagen, da es in diesem Zimmer zwar auf dem Fernseher eine Uhr gibt, diese aber nicht mehr tickt, weil die Batterien entweder leer oder entnommen worden sind. Trotz etwas Schlaf fühle ich mich kaum erholt, meine Hand schmerzt erneut und ich fühle mich, als wäre ein Klavier auf mir gelandet. Was nicht ganz zusammenhangslos zu dem Traum sein wird, der mich heute wie so oft heimgesucht hatte. Aus dem Nebenzimmer dringen weiterhin Stimmen, Lias Schlaf scheint sich ebenfalls noch nicht beruhigt zu haben und ich entscheide mich dazu, sie aus ihren Qualen zu wecken. Vielleicht sind es Erinnerungen an ihr früheres Leben oder ein Albtraum wie bei mir.
Womöglich hat sie sich bei dem Sturz von ihrem Pferd aber auch mehr verletzt als gedacht und es kommt langsam unbewusst zum Vorschein. Kraftlos rappele ich mich auf und laufe zu meinem Schlafzimmer. Ohne zu klopfen, da dies wohl ohnehin überhört werden würde, trete ich ein.

tbc: Schlafzimmer
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Bray*
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer (re.Wo. 1. OG)   Sa 17 Jan - 0:33

cf: Schlafzimmer

Lia biegt ins Bad ein, während ich schon längst damit zugange bin, die Schränke im Wohnzimmer gründlich zu durchsuchen. Die Bewohner der Räume hier müssen sehr ordentlich gewesen sein, denn hinter einer Tür verbergen sich mehrere Ordner, in denen ich fein säuberlich Rechnungen, wichtige Papiere, Zeugnisse und andere Akten und Dokumente abgeheftet vorfinde. Dann halte ich ein Fotoalbum in der Hand. Es hat einen bunten Umschlag und ist ziemlich dick. In einem Anflug von Neugier klappe ich es auf, blättere das Papier, das vor den Bildern liegt um und betrachte die Menschen auf den schwarz-weißen Fotos vor mir. Daneben stehen die Namen der Personen, der Anlass des Bildes, wenn er nicht sowieso schon erkennbar ist, die Jahreszahlen. Ich überfliege mehrere Seiten, doch in mir bewegt sich nichts. Der Bezug zu den Menschen dort fehlt, aber sie sehen auf vielen Abbildungen ziemlich glücklich aus. Befreit und fröhlich, als hätte der Fotograf stets in den richtigen Momenten auf den Auslöser gedrückt. Es wäre toll, von meiner Familie auch so etwas zu haben, doch alles, was uns jemals gehört hat, ist in Wellington geblieben, falls es jetzt überhaupt noch dort ist und nicht von irgendwem entwendet und zerstört wurde...
Ich stelle das Album zurück zu den Ordnern, schließe die Tür und mache mit den nächsten weiter. Irgendwo finde ich ein Päckchen Gummibänder, die man für die Schiene vielleicht gebrauchen kann, außerdem zwei lange Lineale aus Metall, ein kürzeres aus Holz, Sekundenkleber, von dem ich hoffe, er ist noch zu gebrauchen und einen weiteren Verbandskasten, der zusätzlich zu dem, was sich im Medizinschrank im Bad befunden hat, noch mal einiges an nützlichen Sachen zur Verfügung gibt. Daraus müsste sich eigentlich etwas machen lassen. Mit den ganzen Funden zusammen in den Händen erhebe ich mich und drehe mich um, wobei ich bemerke, dass Lia schon gar nicht mehr im Bad ist, sondern bereits wieder im Wohnzimmer steht.
Ich zeige ihr, was ich habe.
"Schau, damit könnte es womöglich klappen, etwas zu improvisieren. Wenn wir die Lineale zuerst verkleben, dann mit den Gummis lose an deinem Arm befestigen und alles fest mit dem Verband fixieren, in den wir noch mal ein Päckchen Eis reinarbeiten könnten, würde es zumindest schon mal aussehen wie eine Schiene. Gips habe ich leider nicht gefunden, aber das wäre auch zu überzufällig gewesen, wenn diese Familie sowas für die Handabdrücke ihrer Kinder oder so gehabt hätte. Was meinst du?", sage ich zu Lia. Dabei spüre ich, dass mein Magen etwas grummelt und mir so zu verstehen gibt, dass wir uns mal beeilen sollten, damit ich ihn gebührend füllen kann. Draußen wird es schon wieder dunkler. Wir sollten uns, wenn wir noch zum Markt wollen, also wirklich nicht mehr allzu viel Zeit lassen.
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer (re.Wo. 1. OG)   Sa 17 Jan - 18:14

cf: Schlafzimmer

Nachdem ich mich endlich wieder etwas frisch gemacht habe betrete ich das kleine Wohnzimmer. Ein leichter Geruch nach den schon älter wirkenden Holzmöbel schlägt mir entgegen und ich nehme auf dem kleinen Sofa platz, dass in der Ecke am Fenster steht. Bray stellt gerade ein dickes Buch, vermutlich ein Fotoalbum wieder in das Regal ehe er sich mir zuwendet und mir davon erzählt, was er gefunden hat. Ich grinse und beobachte ihn genau. Seine Augen sind etwas wacher als vorhin. Er wirkt nicht mehr ganz so traurig, und sogar ein bisschen Neugier meine ich darin zu erkennen. Ich frage mich, ob er handwerklich begabt ist, denn seine Worte und sein Blick zeigen mir fast schon, dass er gerne helfen würde eine Schiene zu bauen. Wie süß,... denke ich, als er mir das Lineal und die anderen Sachen zeigt, mit denen er für mich eine Schiene bauen möchte.
Während ich meine Arm festhalte, um ihn nicht zu viel zu bewegen beiße ich kurz auf meine Lippen und kann ein Grinsen nicht verbergen.
"Wow,.. Ich dachte an einen Ast von draußen würde es auch tun, aber ich lass mir gerne auch eine Schiene bauen!" meine ich frech und schenke ihm einen verstohlenen und liebevollen Blick.
"... wie kann ich mich für deine Hilfe revanchieren Bray?" frage ich nun ein bisschen ernster und sehe ihn an. Was ohne Bray passiert wäre, möchte ich mir gar nicht erst ausmalen und streiche durch meine Haare.
Ich musste mir irgendwie etwas besondres für ihn einfallen lassen, denn ich bin es nicht gewöhnt so viel Hilfe angeboten zu bekommen. In den letzten Jahren war ich hauptsächlich auf mich gestellt gewesen und von einen auf den anderen Tag hilft man mir ohne meine Absichten zu hinterfragen, bietet man mir sogar ein Bett zum Schlafen an. Fast selbstlos ohne Rücksicht auf das eigene Empfinden.
Ich frage mich, was diesen Mann antreibt mich so zu behandeln, als wären wir gute Freunde, die einander schon ewig kennen..
Dann höre ich wie sein Bauch grummelt. Es ist so laut, dass ich es bis zu mir rüber hören kann und wieder folgt ein Lächeln meinerseits.
"Ich glaube, wir sollten nun echt etwas zu Essen besorgen... Dein Bauch hat dich gerade verraten!" meine ich, bevor ich zu ihm rüber gehe und bei ihm stehen bleibe.

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BeitragThema: Re: Wohnzimmer (re.Wo. 1. OG)   So 18 Jan - 19:36

Bei der Vorstellung davon, dass Lia jetzt noch eine Schiene aus Ästen bauen wollen würde, muss ich etwas lächeln. Es ist eine interessante Idee, aber es wäre vor allem jetzt wo der Tag langsam dem Ende zugeht, wirklich schwierig geworden, Holz zu finden, das gut genug und zudem noch grade gewesen wäre, damit der Arm sich auch richtig richtet und in der natürlichen Position bleibt, ohne von einem schiefen Ast wieder verschoben oder falsch gehalten zu werden. Dass ich etwas Nützliches tun kann, nachdem ich mich in der Mall und auch allgemein seit meiner Rückkehr ungebraucht gefühlt habe, hat mir sehr geholfen.
"Oh, ein Ast hätte eher zur Last denn zur Hilfe werden können. Ich bin froh darüber, dass dieses Haus nach all den Jahren noch so viel zu bieten hat, selbst wenn es jedes Mal, wenn ich unerartet etwas finde, wieder seltsam ist zu glauben, dass es niemand zuvor entdeckt hat. Und du musst dich nicht bedanken. Sieh was ich getan habe einfach als eine Art Willkommensgeschenk in der Stadt für einen guten Neuanfang. Und deinen Begleiter finden wir auch noch irgendwie", erwiedere ich freundlich. Ich möchte keine Gegenleistung haben, kein Tausch für das, was ich mache, weil ich es gerne tue und nicht nur, um etwas zurückzubekommen.
Als Lia mein Magenknurren anspricht, werde ich fast etwas verlegen, wobei Hunger wohl auch heute noch nichts Ungewöhnliches ist und schon gar kein Grund, wegen dem man sich schämen müsste. Ich gehe an ihr vorbei zu dem Sofa, auf dem sie eben noch gesessen hat und lege die Sachen ab. Danach gehe ich in die Küche, hole etwas frisch gefrorenes Eis aus der Truhe und zertrümmere es auf einem Handtuch in einer neuen Tüte mit einem Topf, sodass man es wieder besser in den Verband einarbeiten kann. Mit der Kühlung gehe ich zurück ins Wohnzimmer und nehme auf der Couch Platz.
"Wir werden sofort gehen, wenn ich das fertig habe. Es wird hoffentlich nicht so lange dauern", meine ich zu Lia und bitte sie mit einer Geste, zu mir zu kommen.
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer (re.Wo. 1. OG)   Di 20 Jan - 23:56

Ich beobachte Bray ein bisschen. Er erklärt mir, dass ein Ast auch mehr zur Last hätte fallen können und ich muss grinsen, denn meine Schiene hätte vermutlich nur aus einem dicken Ast ausgesehen. Bray will hingegen für mich tatsächlich eine ordentliche Schiene basteln, sofern sich das aus den wenigen Dingen machen ließ. "Du bist also ein von den seltenen Alles-Könner!" stelle ich frech fest während ich Bray dabei beobachte, wie er mit den Dingen hantiert. "und ich glaube, dass ist das außergewöhnlichste und liebste Willkommensgeschenk, dass ich je bekommen habe!" ich muss lächeln hoffe, dass ich ihm auch endlich Eines entlocken kann. Ich habe das Bedürfnis ein Lächeln von ihm zu sehen und damit verbunden das Gefühl, dass es ihm nicht ganz so schlecht geht, wie ich den Eindruck habe. Auch wenn Bray freundlich ist, lastet etwas auf seiner Seele, dass ihn traurig wirken lässt. Oder sieht er vielleicht immer so verletzt drein?
Als Bray mein Pferd erwähnt verschwindet mein zartes Lachen jedoch. Mit einem Mal kommt die Sorge um meinen vierbeinigen Freund zurück. Ich hoffe innerlich, dass er wieder in jene Richtung gelaufen ist die aus der Stadt führt, denn ich fürchte, dass er hier bereits geschnappt worden wäre, auch wenn er eigentlich eher scheu ist zu fremden. Ich versuche mich daran zu erinnern, in welche Richtung mein Pferd gelaufen ist als ich gestürzt bin, aber ich schaffe es gerade nicht. Alles ging so schnell... Bis gerade eben habe ich versucht die Sorgen zu verdrängen, die mich gerade wieder einholen. Ich weiß, dass ich ihn finden musste..
Erst als er weiter spricht bin ich wieder in der Lage seinen Gedanken zu folgen und Bray will schnell los. Ich nicke. "Du hast Recht,.. wir sollten los!" erkläre ich und warte bis Bray fertig und bereit ist zu gehen. Ich beschließe später nochmals Bray darauf anzusprechen, ob ich nicht doch etwas für ihn tun konnte... und wenn es vielleicht nur ein offenes Ohr war. Ich weiß nicht, was in ihm vorgeht, habe aber das Gefühl dass ihn etwas belastet, dass er mir gerade nicht erzählen will. Versteh das doch einfach, wenn er nicht sprechen will erklärt mir mein Gewissen, doch aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es manchmal einfach besser war über das zu sprechen, was einem auf der Seele brannte. Ich bin mir sicher, dass sich Bray danach besser fühlen würde, so fern ich mit meiner Vermutung recht behalte.
"Dann sollten wir jetzt wohl besser los..." wispere ich und halte immer noch meinen Arm fest. Das mit der Schiene konnten wir gleich noch zu Ende bringen.

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BeitragThema: Re: Wohnzimmer (re.Wo. 1. OG)   So 25 Jan - 0:25

Sobald Lia neben mir ist, messe ich mit einem der Lineale die breite ihres Armes ab, damit der Abstand zwischen den Schienenteilen später weder zu groß noch zu klein sein wird. Danach mache ich mich ans Werk. Meine Bekannte sieht mir dabei neugierig und bewundernd zu, was sie dann auch äußert und mich damit etwas verlegen macht. Als einen Alleskönner habe ich mich nie betrachtet, eher im Gegenteil, vor allem nachdem ich gefangen worden war, weil ich nicht mal dazu fähig gewesen bin, meine schwangere Freundin vor den Technos zu beschützen. Ich bin zwar auch bloß ein Mensch, der gegen technische Waffen nichts ausrichten kann, dennoch kam ich niemals darüber hinweg. Und jetzt, wo ich die Ausmaße Jahre später noch mehr zu spüren bekomme, weiß ich nicht, ob diese Wunde jemals ganz heilen können wird.
"Es freut mich, dass du dich hier wohlfühlst. Aber nicht zu viel des Dankes. So besonders ist was ich tue auch wieder nicht", meine ich, während ich die Metallineale durch ein drittes verbinde und alles mit Kleber und Gummibändern fixiere. Es dauert ein bisschen und ein paar Minuten sagt keiner von uns ein Wort, dann bin ich mir sicher, dass alles stabil genug ist und bitte Lia darum, still zu halten, während ich die Schiene anbringe. Durch das gefrorene Eis, das zwar zerkleinert ist aber immer noch Widerstand bietet, ist das gar nicht so einfach. Doch schließlich wickele ich alles flink mit dem Verband ein, sodass man von Weitem vielleicht sogar echt meinen könnte, es handele sich an Lias Arm um einen Gips. Hoffentlich wird es auch wie einer helfen.
"In Ordnung, dann lass uns gehen", sage ich, als ich mich erhebe und gemeinsam gehen wir mit ein paar Sachen zum Tauschen aus der Wohnung.

tbc: Zeitsprung
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer (re.Wo. 1. OG)   Di 3 März - 0:01

Immer noch sitze ich neben Bray jr. auf dem kleinen Sofa. Er ist mittlerweile eingeschlafen, während ich wach und munter neben ihm sitze. Ich beobachte das Flackern der kleinen Kerze und vernehme, dass draußen in der Küche jemand etwas zubereiten scheint. Zumindest hört man wie Dinge abgestellt werden und sich jemand in der Küche bewegt... der knarrende Boden verrät es.

Ich muss an Bray's letzte Worte denken... Er hatte wohl noch einen Gast hier, von welchem ich nicht genau weiß. Ist... ist er wieder vergeben?? unweigerlich drängen sich mir Gedanken in den Kopf, die ich selbst zwar nicht glauben kann, aber sich mir aufdrängen. Wieso fällt es mir gerade so schwer diese Gedanken aus den Kopf zu bekommen? Wieso hat er überhaupt hier besuch.... War es ein Mädchen, dass noch in dem kleinen Schlafzimmer ist, welches weder ich noch Bray jr. zuerst betreten hatten? Ich schüttle den Kopf, um die Gedanken zu verdrängen und sehe aus dem Fenster... Die Zeit ist voran geschritten und ich denke an Jay, welchen ich heute Nacht versetzt und enttäuscht hatte. Ich weiß, dass er es verstehen wird, wenn ich ihm erkläre, wo ich denn war und warum ich Nachts nicht nachhause gekommen war. Ebenso denke ich an Caleb, welchen ich gestern Nachmittag noch selbst in sein Kettchen gelegt hatte. Er fehlt mir und ich fühle mich gerade als eine schlechte Mama eines meiner Kinder alleine gelassen zu haben, auch wenn ich weiß, dass Jay gut auf ihn aufpasst. Ich fahre mir über meine müden Augen. Ich weiß, dass ich eigentlich schlafen sollte, doch ich fühle mich wach.. Meine Gedanken verbieten mir so etwas wie Schlaf gerade und zwingen mir Gedanken über meine Vergangenheit auf... über alles Unausgesprochene, das zwischen Bray und mir liegt... über alle Worte, die wir nicht gesprochen hatten und trotzdem uns beiden auf den Herzen liegen.

Vorsichtig fische ich mir mit meinen Fingern die zweite Decke von dem Regal und lege sie über meine Beine. Mir ist leicht kalt und ich sollte trotzdem versuchen zur Ruhe zu kommen... Doch dann wird die Tür geöffnet... Bray betritt das Zimmer und mit einem Mal ist mein Puls wieder auf 180. Ich blicke zu ihm und ihm Kerzenschein erkenne ich seine Umrisse. Sein Schatten an der Wand. Für einen Moment steht er einfach nur da. Ich beobachte ihn und lasse ihn nicht aus den Augen. Sein Blick ruht auf uns und erst nach einem kurzen moment schaffe ich es mit leiser Stimme ihn anzusprechen, um unseren Sohn nicht zu wecken. "Hey" flüstere ich leise, während er langsam näher kommt.

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BeitragThema: Re: Wohnzimmer (re.Wo. 1. OG)   Mi 4 März - 12:48

cf: Flür -und Küchennische - Küche

Im Wohnzimmer hat Amber sich nicht von der Stelle bewegt, unser Kind hat seine Energie für heute wohl aber doch aufgebraucht und ist seinem seiner Mutter eingeschlafen. Er sieht friedlich aus, ganz anders als in der Mall, als er krank war und das hohe Fieber hatte. Seine Gesichtsfarbe ist wieder gesund, sein Atem geht gleichmäßig. Das Tablett stelle ich leise auf den Couchtisch vor dem Sofa und bleibe selbst stehen. Amber sieht erschöpft aus, so als müsste sie es ihrem Sohn gleichtun und sich etwas Ruhe gönnen. Vor allem, wo sie wohl sof früh sie kann am nächsten Morgen zurück in die Mall gehen wird, um ihren Freund von seinen Sorgen zu erlösen und ihm dann wohl alles zu erklären. Über ihre Beine hat sie eine Decke gelegt und ich muss zugeben, es ist nicht unbedingt kühl in der Wohnung, aber man merkt deutlich, dass es keine Heizung gibt oder einen Ofen, die Wärme spenden könnten.
"Hallo. Ich habe euch etwas zu Essen gemacht. Es ist nicht viel, aber es ist frisch und schmeckt gut",, sage ich, auch wenn es offensichtlich ist, genauso wie dass die beiden hier wohl kaum noch viel zu sich nehmen und eher gleich einschlafen werden.
Jetzt, wo Bray jr. nicht mehr unsere Aufmerksamkeit auf sich zieht, sind wir lediglich mit einander konfrontiert. Allein. Denn auch Lia wird so schnell nicht erwachen. Die Stimmung spannt sich an, ich habe keine Ahnung, wie ich ein Gespräch beginnen soll oder mit welchem Thema, denn ich bin mir nicht sicher, was dabei ans Licht kommen würde und ob ich das hören möchte. Amber ist hier ja, aber ihr Verhalten vorhin hat gezeigt, dass sie sich damit dennoch nicht ganz wohl fühlt, ja fast ertappt, weil sie es heimlich gemacht zu haben scheint. Wer weiß, vielleicht ist sie nur hergekommen, um mir mitzuteilen, dass sie sich für Jay entschieden hat und wollte mit dem Besuch bloß ihr Gewissen bereinigen, damit sie mir gleichzeitig zeigen kann, dass ich trotzdem Kontakt zu meinem Kind haben könnte...Ich will es erfahren und auch nicht. Denn dann wäre das hier zu schnell vorüber und es war..schön gewesen.
"Ist der Kleine wohl doch der Macht des Schlafes zum Opfer gefallen", murmele ich lächelnd, als ich meinen Sohn betrachte. Wenn er so dalag war kaum zu glauben, wie viel Energie in ihm steckte.
"Du kannst dich ruhig auch hinlegen für ein paar Stunden. Morgen wird sicher ein anstrengender Tag",, biete ich dann Amber an.


Zuletzt von Bray* am Do 5 März - 22:58 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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