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Bray*
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BeitragThema: Schlafzimmer   Mo 8 Sep - 23:04

Das Schlafzimmer ist ein blauer Raum mit einem Doppelbett und einem Kleiderschrank, der aus dunklem Holz besteht. Durch ein paar große Balkonfenster fällt viel Licht herein. Auch hier gibt es noch wenige Überreste der früheren Bewohner, wie alte Kleidung und Bettzeug.
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Bray*
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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Mi 24 Sep - 21:34

cf: Flur und Küchennische

Der Raum ist in einem freundlichen Blauton gestrichen, den ich allerdings nicht weiter wahrnehme. Stattdessen peile ich direkt den Kleiderschrank an und öffne ihn, um herauszufinden, was sich darin befindet. Irgendwie komme ich mir komisch dabei vor, so ungehemmt in der früheren Privatsphäre anderer Personen herumzuwühlen. Dabei bleibt einem seit dem Virus oft kaum etwas anderes übrig. Dennoch überkommen mich manchmal echt stechende Zweifel. Die nun aber sogleich wieder von meiner Müdigkeit abgedrängt werden. Ich konzentriere mich auf das, was vor mir liegt. das Regalbrett im Schrank, auf dem die Klamotten früher wohl einmal ordentlich aufgereiht und sortiert gewesen sind, ist heruntergekracht oder kaputt gemacht worden. Verschiedene Kleidungsstücke liegen somit verstreut auf dem Boden des Schranks. Ich suche ein bisschen, dann ziehe ich etwas hervor, das wie eine Jogginghose aussieht. Anschließend ein einfaches Shirt. Das muss reichen.
Rasch ziehe ich mich um, gehe zum Bett, um mich dort auf die Matratze fallen zu lassen und schlafe bereits wenige Minuten später ein.
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Trudy*
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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Di 30 Sep - 18:02

cf: Küchennische

Vorsichtig treten wir an die Türe heran und lauschen erstmal.
Nichts zuhören sagt Brady kichernd und ich muss mich zusammenreißen, um nicht laut loszulachen. Denn sie sieht so süß aus mit ihrer Puppe in der Hand und dem frechen Gesichtsausdruck.
Ganz langsam öffnen wir die Tür und spähen hinein.
Brady tritt näher an Bray und sagt dann Guten Morgen mein lieber Onkel.
Vorsichtig krabbelt sie dann zu ihm aufs Bett und sitzt an der Kante, während sie ihn anstarrt.
Wieder muss ich mir das Lachen verkneifen und trete dann leise ins Zimmer ein.
Guten Morgen Bray,
wir haben Frühstück gemacht
sage ich dann etwas lauter in der Hoffnung, dass er aufwacht aber nicht gleich vor Schreck aus dem Bett fällt.

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Bray*
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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Do 2 Okt - 21:55

Ich bin wieder im Arbeitslager. Um mich herum sind graue kalte Betonwände, über mir eine niedrige Decke, die alles beengend wirken lässt. Damit wollen sie uns noch mehr quälen. Dafür sorgen, dass auch der Platz, wo wir schlafen sollen - wenn man es denn kann - dazu beiträgt, uns zu brechen. Manche erzählen davon, dass es einige gab, die früher vor kaum etwas Angst hatten und in diesen Räumen Platzangst entwickelt haben. Dazu kam noch die schwere tägliche Arbeit, die ständigen neuen Versuche, bei denen nie klar war, wie sie ausgehen würden. Menschen wurden von den Technos in einen der Räume geschleppt und kamen als komplett andere Personen wieder. Als hätte man schnell mal ihre Festplatte gelöscht und neu programmiert, alles was vorher war einfach ausradiert.
Dann dringt eine Stimme in mein Gedächtnis, die hier nicht hergehört. Eine sanfte Kinderstimme. Dabei sind hier gar keine jüngeren Kinder, denn diese sehen die Technos bloß als Störenfriede an, bringen jedes, das zusammen mit Gefangenen ankommt, in einen separaten Lagerteil. Was da mit ihnen geschieht, weiß niemand.
Aber eingebildet habe ich mir das nicht, oder? Langsam traue ich mich meine Augen zu öffnen und bin überrascht. Die Decke über mir ist hoch, das Bett nicht hart wie eine Pritsche eben sonst ist, sondern weich. Schnell blinzele ich mir den Schlaf aus den Augen, habe keinen Schimmer davon, wo ich gerade bin. Bis ich neben mir Brady und hinter ihr Trudy entdecke. Mich erinnere. Das hier ist meine neue Wohnung, die ich Nicolas zu verdanken habe. Ich bin nicht mehr im Lager. Es war ein schlechter Traum. Und ich bin froh, diesmal darauf aufwachen zu können.
"Guten Morgen", erwiedere ich den Gruß, strecke mir das schlechte Gefühl aus den Gliedern und richte mich auf.
"Wie nett von euch. Habt ihr denn gut geschlafen?"
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Trudy*
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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Fr 3 Okt - 12:07

Bray schläft unruhig und ich will gerade Brady nehmen und wieder gehen, weil es sich nicht richtig anfühlt ihm seinen Schlaf zu rauben. Andererseits, vielleicht hat er einen Albtraum und ist froh daraus aufzuwachen.
Dann schlägt Bray die Augen auf, wünscht uns einen guten Morgen und streckt sich.
Als er sich aufsetzt fragt er uns, wie wir geschalfen haben.
Ehe ich was sagen kann, fällt Brady ihm um den Hals und sagt Super haben wir geschalfen.
Ich setzte mich dazu, stelle das Tablett mit dem Frühstück ab und lächel beide an.
Das haben wir wirklich und dann haben wir Frühstück gemacht.
Viel war ja nicht mehr da, daher haben wir einige Obstkonserven geöffnet und daraus einen Obstsalat gemacht.
Ich hoffe, das ist okay für dich, das wir sie einfach geöffnet haben?
erkundige ich mich bei ihm, weil es ja seine Vorräte sind und ich ihm nicht zu Last fallen möchte oder mich durchfressen möchte.
Wir könnten später zusammen auf den markt gehen und dir neue Vorräte ertauschen sage ich dann, in der Hoffnung, dass das so okay wäre.

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Bray*
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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Sa 4 Okt - 19:15

Erfreut erwiedere ich Bradys Umarmung. Es tut gut, sie wieder in den Armen halten und spüren zu können, dass sie mich noch erkennt und so mag wie früher. Und das obwohl sie damals ja noch relativ klein gewesen ist. Trudy lässt sich derweil neben uns auf das Bett sinken und berichtet, Obstsalat zum Frühstück gemacht zu haben. Also waren doch noch ein paar mehr Konserven hier. Insgeheim bin ich immer noch erleichtert darüber, dass Nicolas sich wohl bloß um seine eigene Behausung gekümmert und keine der anderen Wohnungen nach Nahrung oder Ähnlichem durchsucht hat.
Ich lächele.
"Super, das ist echt lieb von euch. Und klar. Ihr seid meine Gäste und noch dazu nicht irgendwelche. Aber neue Sachen auf dem Markt zu holen, klingt ganz gut. Obstsalat schmeckt zwar lecker, aber ewig und jeden Tag wie früher die Bohnen und Ravioli will wohl keiner von uns ihn essen", antworte ich und erhebe mich anschließend, Brady immer noch im Arm haltend, ganz aus dem Bett.
"Wollen wir dann wieder ins Wohnzimmer essen gehen oder sollen wir das hier machen?"
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Trudy*
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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   So 5 Okt - 12:36

Erleichtert darüber, das er nicht böse ist, dass wir seine letzten Konserven geöffnet haben, lächel ihn ihn an. Als er dann auch noch sagt, wir wären ja nicht irgendwelche Gäste bin ich richtig stolz.
Schmunzeld muss ich darüber nachdenken, was er über die Ravioli und Bohnen von früher sagt.
Naja, hier ist es nicht anders. Nur das es Dosen Tortellini zu jeder Zeit gibt werde ich dann wieder ins Jetzt geschleudert und erzähle ihm, das es hier leider keine besseren Sachen zu essen gibt.
Brady verzieht das Gesicht, da ihr das Essen auch langsam aus den Ohren wieder rauskommt.
Sie freut sich daher immer total, wenn wir ausnahmsweise mal etwas selber zubereiten, wenn die passenden Lebensmittel da sind.
Wie du möchtest. Wir können auch gerne hier essen, wenn es dich nicht stört.
Immerhin haben wir dir extra Frühstück ans Bett gebracht
sage ich dann, als er fragt ob wir in der Stube essen sollen.
Brady nickt zustimmend, da sie gerne mal wieder im Bett essen wollen würde.

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Bray*
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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   So 5 Okt - 22:02

Trudy denkt wohl auch an die Zeiten, als wir uns echt von kaum etwas anderem als Ravioli ernährt haben zurück, denn sie muss dabei lächeln. Wirklich lustig war das zwar nicht, aber trotzdem etwas, worüber man heute lachen kann. Und nach dem, was wir im Lager bekommen haben, würde ich täglich gerne Tausend Mal lieber Ravioli essen als das, was sie dort Essen nannten. Eigentlich war es bloß irgendetwas, um unsere Mägen zu füllen und uns am Laufen zu halten wie ihre Computer.
"Mhh, Tortellini. Es lebe die Massendosenessenproduktion", meine ich grinsend. Brady ist davon wohl auch nicht so angetan, was sich in ihrer Mimik deutlich zeigt.
Da Trudy sich für ein Frühstück im Bett ausspricht, lasse ich mich wieder auf die Matratze sinken. Denn irgendwie wäre das schon ganz cool und es hätte etwas von Urlaub. Und an den letzten Urlaub, den ich zusammen mit meinem kleinen Bruder und unseren Eltern gemacht habe, kann ich mich manchmal gar nicht mehr so gut erinnern, weil zu viele andere Sachen die schönen Erinnerungen immer wieder verdrängen. Noch dazu sind die Gedanken an Martin teilweise noch echt schwer, weil der Schmerz über seinen Verlust nie ganz aufgehört hat, auch wenn er als Zoot ein komplett anderer Mensch geworden war.
"Okay, klar", meine ich zu Trudy und Brady, um nicht wieder zu sehr ins Grübeln zu verfehlen und nehme mir ein Schälchen Obstsalat.
"Was habt ihr denn heute noch so vor? Ich glaube, ich sollte dafür sorgen, dass eine Nachricht damit, wo ich eine Bleibe gefunden habe, in die Mall kommt", füge ich dann noch hinzu.
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Trudy*
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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Mo 6 Okt - 18:35

Scheinbar gab es in dem Lager wo er hin verschleppt wurde nicht sonderlich gutes Essen, denn er freut sich über die Tortellinikonservendosen.
Brady ist davon immer noch nicht sonderlich begeistert, ich kanns ihr nicht verübeln, denn mir geh es genauso. Doch etwas trauriges huscht über Brays Gesicht, doch ehe ich fragen kann hat er sich schon wieder gefangen.
Denn unsere Idee von Frühstück im Bett gefällt Bray sichtlich, denn er lässt sich gleich wieder ins Bett plumsen und Brady schmeißt sich gleich dazu.
Lachend halte ich das Tablett von uns weg, damit es nicht umkippt.
Vorsicht sage ich dann immer noch lachend zu den beiden
Ich gebe Brady eine Schale und dann Bray, zu guter Letzt nehme ich mir dann eine und fange an zu essen.
Dann fragt er, was wir für heute geplant haben. Ich überlege und Brady schaut mich an.
Zum Markt gehen und deine Vorräte auffüllen? frage ich augenzwinkernd.
Er schlägt vor, den Mall Rats eine Nachricht mit seiner neuen Bleibe zukommen zu lassen.
Das ist eine gute Idee, vielleicht sollten wir dort kurz vorbeigehen und dann gehen wir zusammen zum Markt. Was haltet ihr davon?
Sage ich und nehme den letzten Bissen unseres Frühstücks zu mir.
Brady ist auch fertig, ebenso wie Bray, ich nehme den beiden daher die Schalen ab und stelle sie aufs Tablett.
Ich gehe das schnell abwaschen und dann können wir meinetwegen losgehen erkläre ich.
Im Augenwinkel sehe ich, wie Brady sich an Bray kuschelt und das total genießt ihren Onkel wieder zuhaben.
Wenigstens ein bisschen Familie denke ich traurig und verlasse das Zimmer.

tbc: Küchennische

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Bray*
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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Mi 8 Okt - 14:04

Das Frühstück ist leider viel zu schnell vorbei. Ich nehme mir vor, das unbedingt öfters zu wiederholen. Denn auch wenn ich nicht mit Trudy zusammen bin, gehören sie und Brady zu meiner Familie, die ich nie wieder verlieren möchte.
Und dein Sohn und Amber auch...erinnert mich eine Stimme im Kopf daran, was noch bevorsteht. Denn Leider ist nicht alles gut, so wie es momentan ist, auch wenn es so schön hätte sein können. Ob Amber derweil überhaupt noch mal an unser kurzes chaotisches Wiedersehen gedacht hat? Oder ist sie einfach bloß froh darüber, dass ich die Mall verlassen habe, damit sie mich weiter verdrängen und wie gewohnt ihrem neuen Leben nachgehen kann? Ich weiß es nicht. Und um ehrlich zu sein, macht mir die Antwort, die es auf diese Frage geben könnte, Angst.
Trudy verkündet, es wäre wohl gut, meine Lebensmittel etwas zu füllen.
"Ja, das hört sich gut an. Und ich würde eher sagen unsere Vorräte, denn ihr beide seid jederzeit dazu eingeladen, herzukommen, falls ihr das wollt", antworte ich. Es ist erleichternd, dass Trudy mit zur Mall kommen möchte. Denn so habe ich einen Halt und wir können uns gegenseitig unterstützen.
Als wir alle fertig sind, sagt Trudy ganz von sich aus, dass sie den Abwasch übernehmen möchte, obwohl sie doch Gast ist und es mir dadurch etwas unangenehm ist. Ehe ich aber verhindern kann, dass sie geht, kommt Brady wieder näher zu mir uns kuschelt sich in meinen Arm, sodass ich halbwegs bewegungsunfähig bin, wenn ich sie nicht abweisen möchte. Also sage ich nur, dass es eigentlich nicht nötig wäre und wir das später auch gemeinsam machen könnten. Doch Trudy lässt sich nicht davon abbringen und verlässt das Schlafzimmer.
Solange sie weg ist, versuche ich noch etwas die Nähe meiner Nichte zu genießen. Es tut gut, sie wieder in den Armen zu erhalten. Und wenn ich sie genau betrachte, fallen mir immer wieder viele kleine Ähnlichkeiten auf, die sie von meinem kleinen Bruder hat, auch wenn sie ihn nur ein einziges Mal im Leben gesehen hat. An seinem Todestag. Damals war sie aber noch zu klein, um das alles zu verstehen. Ich frage mich, ob Trudy ihr jemals gesagt hat, wo ihr Daddy ist.
Aus heiterem Himmel beginnt Brady plötzlich, von sich aus zu erzählen, was sie in den letzten Tagen erlebt hat. Also bringe ich meine Gedanken zum Schweigen und höre ihr zu. Sie berichtet von der Feuershow, wie die Funken lustig in den Himmel gesaust sind und der Zauberer tolle Tricks gemacht hat. Dass sie und Trudy auch da waren, während Danni und ich woanders auf dem gleichen Platz gewesen sind, stimmt mich reuevoll. Dabei konnte ich das ja nicht wissen.
Nach einer Weile ist Trudy noch immer nicht zurück, die kleine Brady aber erneut eingeschlafen. Somit lege ich sie vorsichtig auf die Matratze, decke sie zu und gehe nachsehen, wo ihre Mutter bleibt.

tbc: Flur und Küchennische
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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Fr 10 Okt - 20:03

cf: Badezimmer

Gefolgt von Bray erreiche ich das Schlafzimmer und schaue zu meiner schlafenden Tochter, die in dem Bett ein Mittagsstündchen macht.
Die letzten Tage waren wohl etwas viel für sie merke ich an, streiche ihr vorsichtig über den Kopf und wecke sie damit.
Guten Morgen mein Schatz sage ich liebevoll zu ihr und sie kuschelt sich auf meinen Schoss.
Wollen wir nun direkt zum Markt?
Der ist ja nur eine Straße weiter glaube ich, oder?
wende ich mich dann wieder Bray zu und gebe Brady damit etwas Zeit richtig wach zu werden.

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Bray*
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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Mi 15 Okt - 22:01

cf: Badezimmer

Zurück im Schlafzimmer liegt Brady immer noch schlummernd unter der Decke, die ich über sie gelegt habe. Lange dauert ihre kleine Mittagsruhe nun aber nicht mehr an, denn Trudy will keine Zeit mehr verlieren und weckt ihre Tocher darum sanft. Etwas verschlafen aber nicht quengelig kuschelt Brady sich an ihre Mutter.
Ich nicke.
"Ja, können wir machen. Vielleicht wäre es aber gut, etwas zum Tauschen dabei zu haben. Viel von meiner Reise habe ich nämlich nicht. Glaubst du, es lassen sich alte Hemden und andere Klamotten weggeben?", richte ich mich an meine Freundin, da ich mir nicht sicher bin, ob wirklich noch große Kleidungsnot herrscht. Vor allem, wenn man gegen die Stoffe gerne Nahrung erhalten will. Es wäre auch eine Idee, noch mal im Wohnzimmer nachzusehen, ob sich irgendwo Schmuck befindet. Aber irgendwie bekomme ich allein bei dem Gedanken ein schlechtes Gewissen, da die Sachen nicht mir gehören würden und bei solchen Gegenständen stecken oft Geschichten dahinter. Auch wenn die richtigen Besitzer ihre Sachen wohl niemals mehr aus der Wohnung holen werden...möchte ich ihnen nicht bereits jetzt das nehmen, was noch von ihnen als Erinnerung da ist.
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Trudy*
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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Do 16 Okt - 18:13

Einige Zeit betrachtet Bray mich und meine Tochter, wie sie sich verschlafen an mich kuschelt.
Dann fragt er mich, ob wir wohl alte Kleidungsstücke zum Tauschen nehmen könnten.
Ich überlege kurz und schaue dabei aus dem Fenster, als mir auffällt, dass es bereits dunkel ist.
Ich glaube, dass wird heute nichts mehr antworte ich und deute dann auf das Fenster.
Was hälst du davon, wenn wir zur Mall gehen, dort zusammen etwas essen, du dieses Mal bei uns schläfst und wir dann morgen früh gleich losgehen und von dort etwas zum tauschen mitnehmen.
Denn ich sehe dir an, dass du von hier nichts nehmen möchtest und das kann ich gut verstehen.
Auch wenn sicher niemand mehr hier her kommen wird um etwas zu holen, hast du wegen Nicolas ein schlechtes Gewissen, richtig? Er hieß doch so oder?

Bray sieht zustimmend aus, wobei er sich aber noch nicht ganz sicher zu sein scheint, wahrscheinlich wegen Amber. Aber wir wollten eh dorthin um den Mall Rats zu erzählen, wo er nun wohnt.
Brady ist mittlerweile wach, streck sich genüsslich und hopst von meinem Schoss hinunter.
Dann grummelt unüberhörbar ihr Magen und sie lacht laut los.
Oh weia, wir sollten uns wohl beeilen bevor sie verhungert sage ich ebenso lachend und kitzel sie durch.

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Bray*
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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Di 21 Okt - 23:41

Meine Gefühle scheinen mir offensichtlicht ins Gesicht geschrieben zu sein, denn Trudy wirft unseren Plan noch einmal um. Was angesichts der Tageszeit, die schon wieder schneller fortgeschritten ist, als es sich angefühlt hat, wohl gar nicht so schlecht ist. Anstelle zum Markt zu gehen, sollte uns unser Weg somit zunächst zurück zur Mall führen, wo wir sowohl etwas anderes auf den Tisch bekommen würden als Fruchtsalat und noch dazu gebe es dort viel mehr, das man gegen Ware hergeben könnte. Allerdings würden die Sachen da ebenfalls nicht mir gehören und..ich musste einfach meine Gedanken stoppen. Das führte zu nichts.
Somit nickte ich. Auch wenn sich innerlich ein Kribbeln bemerkbar machte, das mich daran erinnerte, in der Mall automatisch wieder mit Amber und unseren Problemen konfrontiert zu werden. Aber da musste ich früher oder später durch. Ewig aufzuschieben war es nicht und das wollte ich auch nicht.
"Okay, das ist ein guter Vorschlag. Und du hast Recht..ich weiß einfach noch nicht richtig, wie ich mit dieser Wohnung umgehen soll. Es wirkt alles noch so frisch verlassen...aber dann lass uns gehen", antwortete ich und musste als Bradys Magen deutlich machte, gefüllt werden zu wollen, ebenfalls grinsen.
"Das wollen wir ja auf jeden Fall verhindern, nicht?", fügte ich zu Trudys Worten hinzu. Gemeinsam verließen wir das Schlafzimmer.

tbc: Flur und Küchennische
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Trudy*
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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Do 23 Okt - 18:23

Mein Gefühl hat mich nicht getäuscht, denn Bray gibt auch gleich zu, dass er nicht so recht weiß wie er mit der Wohnung umgehen soll. Ich nicke zustimmend, da ich es wirklich verstehen kann.
Auch wenn die vorherigen Besitzer sicher nicht mehr wiederkommen werden, denn das Mobiliar sieht älter aus, als wenn vorher vielleicht ein Rentnerpaar hier gewohnt hätte oder so.
Dann spielt er unser kleines Brady-verhungert-Spiel mit und Brady quickt umso mehr vor Freude.
Wir folgen Bray aus dem Schlafzimmer.

tbc: Flur und Küchennische

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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Sa 27 Dez - 0:31

cf: Flur und Küchennische

Nachdem Bray in das kleine Badezimmer verschwunden war gehe ich in das Zimmer, welches er mir heute zur Verfügung stellt, um mich ausruhen zu können. Ich schließe die Tür hinter mir und lehne mich für einen Moment dagegen. Ich war müde und erschöpft, mein Arm schmerzte ziemlich und dieser stechende Schmerz pulsierte in der Nähe meines Ellbogens. Ich streiche mit einer Hand vorsichtig über die Stelle und spüre nun endlich auch, dass damit etwas nicht in Ordnung war. Langsam versuche ich nun meine Jacke auszuziehen und jede noch so kleine Bewegung lässt mich zusammenzucken. Es gelingt mir nicht sofort. "ganz ruhig.." spreche ich leise zu mir selbst. Ich muss irgendwie aus dieser Jacke kommen, um nachsehen zu können, was sich unter meiner Kleidung abspielte. Bei jeder winzigen Bewegung schnellt mein Puls in die Höhe, sofern ich versuche nur eine kleine Bewegung damit zu machen. Wie konnte es sein, dass die Schmerzen auf einmal so unerträglich schlimm werden?! Ich
Ich beiße letztendlich meine Zähne zusammen und quäle mich mit schmerzverzehrtem Gesicht aus der Jacke und dann noch gleich aus meinem Pulli. Darunter Trage ich ein lila farbenes, ärmelloses Top.. Mein Blick fixiert aber meinen linken Ellbogen. Dick angeschwollen... dunkelblau verfärbt.. Ich starre schockiert auf mein Gelenk. Immer noch kann ich es nicht fassen, dass dieses blaue "Etwas" zu mir gehörte. Ist das verschoben?! Gebrochen?! "..F...." mir fehlen die Worte. Mein Puls rast, als ich mich mit dem Blick auf meinem Ellbogen ruhend auf Bray's Bett setze.
Ich versuche zu überlegen, was ich tun muss, aber mein Kopf fasst keinen klaren Gedanken. Was war, wenn es wirklich verschoben ist?! Wer würde mir helfen können?? Ich fühle vorsichtig über meine kalte Haut und taste die seltsame Stufe darin. Ich erschrecke und greife mir mit der Hand, welche eben noch die Stufe geastet hatte, auf die Stirn.. Ich bekomme angst und mein Herz schlägt unruhig im Takt meiner Nervosität.
Ich lege mich ruhig auf das Bett und quäle mich den Arm auszustecken, was so gut wie unmöglich für mich ist. Es fühlt sich an, als würde jemand mit einem Messer immer wieder in das Gelenk stechen, wenn ich den Arm versuche zu bewegen. Vielleicht würde ich, sofern ich denn einschlafe den Arm unbewusst bewegen und es würde sich alles wieder so schieben, wie es denn gehörte... Ich schließe die Augen, doch die schmerzen lassen mich nicht schlafen.
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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   So 28 Dez - 0:12

Ich schließe erneut meine Augen und versuche zu schlafen... Irgendwann übermannt mich auch die Müdigkeit und unter großen Schmerzen schlafe ich doch irgendwann ein. Es vergehen einige Stunden in denen ich mich unruhig hin und her wälze. Immer wieder entkommt mir ein leises schmerzhaftes Stöhnen. Auch wenn ich versuche den Arm ruhig zu lassen, habe ich das Bedürfnis ihn zu bewegen und somit den Schmerz von mir abzuschütteln. Mir stehen ein paar kleine Schweißperlen auf der Stirn. Immer wieder das Gefühl als würde sich ein Messer tief in meinen Ellbogen bohren.
Mein Unbehagen wird immer größer und ich fürchte, dass die Schmerzen davon kommen, dass diese seltsame Stufe zu tasten war.
Gerade ist mir nicht mal bewusst, dass ich in einem fremden Bett liege viel mehr quälen mich die Schmerzen in meiner Hand und in meinem Ellenbogen. Mein gequältes Stöhnen wird immer lauter und mein Atem schneller... Ich ahne nicht, dass man das sogar bis in die kleine Küchennische hört...

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Gandhi said that whatever you do in life will be insignificant, but it's very important that you do it because nobody else will. Like when someone comes into your life and half of you says: "You're nowhere near ready". And the other half says: "Make him yours forever"
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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   So 28 Dez - 23:11

cf: Wohnzimmer

Der sich mir bietende Anblick ist eine unruhige Lia, die sich auf dem Bett hin und her wälzt. Sie hat ihre Jacke ausgezogen, sowie einen Pullover, die neben ihr auf der Matratze liegen, was jedoch eher meinen Blick auf sicht zieht ist ein unheimlich stark verfärbter Arm, den ich so bisher nur einmal bei mir selbst gesehen habe, als ich damals als Junge anfing, Skateboard zu fahren und einmal, als ich noch nicht gut genug gewesen bin, um das Ding richtig lenken zu können, einen Unfall gebaut und mir dabei den Arm gebrochen habe. In Lias Gesicht spiegel sich Schmerzen wieder, was nur allzu verständlich ist. Wie lange war sie wohl bereits dort draußen bei den Feldern und hat diese Verletzung mit sich herumgetragen und was wäre geworden, wenn nicht ich sondern einer der Technos oder sonst wer mit bösen Absichten vorbei gekommen wäre, ohne dass sich die junge Frau dann hätte wehren können. Im Gegenteil. In ihrer Lage wäre sie wohl ein willkommenes Opfer gewesen.
Da wir nicht länger damit warten sollten, den Arm zu behandeln, setze ich mich vorsichtig neben meiner Bekannten auf die Matratze, lege eine Hand auf ihre unverletzte Schulter und schüttele sie leicht. "Hey, kannst du mich hören? Wach auf!", sage ich deutlich, ohne es zu schreien.
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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Mo 29 Dez - 2:45

Immer noch wende ich meine Kopf im Halbschlaf hin und her. Ich bin schmerzgeplagt und finde keine wirkliche Ruhe. Immer wieder wache ich auf, versuche mich zu drehen, während ich es nun gar nicht mehr versuche den Arm zu bewegen. Ich habe das Gefühl meine Fingerspitzen nicht ordentlich zu fühlen, nachdem das betäubende und stechen Gefühl im Ellbogen nicht mehr aufhören wollte. Mein Atem ist unruhig und ich bekomme nicht mit, dass Bray durch mich bereits geweckt wurde und hier im Zimmer ist. Erst als er meine Schulter berührt öffne ich blitzschnell die Augen und wende mich ihm zu. Ich hatte nicht tief geschlafen, aber ich war zu beschäftigt mit mir und den Schmerzen gewesen, so dass ich erst jetzt bemerke, dass er hier bei mir am Bett sitzt. Mit meiner gesunden Hand greife ich auf die Seine, die gerade meine Schulter berührt. Meine Finger sind kalt und nass geschwitzt, in meinen Augen sieht man meine Angst. "Bray..." wispere ich leise und voll Sorge während man auf meiner Stirn kleine Sorgenfalten sehen kann.
"Irgendwas stimmt mit meinem Arm nicht..." flüstere ich, obwohl ich bemerke, dass auch er meinen Verletzten Ellbogen bereits bemerkt hatte. Meine Finger der gesunden Hand klammern sich instinktiv etwas an seiner Hand, während ich noch immer neben ihm liege und ihn mit sorgenvollen Blick ansehe.

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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Mo 29 Dez - 20:51

Es braucht ein paar Versuche, bis ich Lia richtig wecken kann, zu sehr ist sie in ihr Leid vertieft, als es mir dann endlich gelingt, schreckt sie hoch, als hätte sie einen Geist gesehen. Ihre Gesichtszüge sind völlig angespannt. Mit ihrer Hand, die nicht zu dem lädierten Arm gehört, greift sie unerwartet nach meiner eigenen, die nicht verbunden ist. Es fühlt sich an, als wären ihre Finger gefroren, so kalt sind sie. Dabei ist es hier drinnen ganz im Gegenteil ziemlich warm, sodass die Kälte von innen kommen muss. Ich hoffe, das ist kein Anzeichen von einer Art kommendem Schüttelfrost oder dergleichen. Andererseits sieht der Arm wirklich schlimm aus und je nachdem, wie der Knochen gebrochen ist, kann er andere Gefäße verletzt haben, wenn er glücklicherweise auch nicht aus der Haut herauskommt.
"Er ist, wenn ich mich nicht irre, gebrochen. Als ich mir einmal den Arm gebrochen habe, sah er ähnlich aus. Wir müssen dringend etwas gegen die Schwellung tun und dann dafür sorgen, eine Art Schiene zu machen, damit sich nichts noch mehr verformt oder am Ende noch falsch zusammenwächst. Das Problem ist nur, dass ich mich mit Medizin nicht gut genug auskenne, um es richtig machen zu können...", rede ich ruhig auf Lia ein, lege ihr die Sachlage dar. Es bringt nichts, ihr falsche Dinge zu erzählen, bloß damit sie sich beruhigen und nicht mehr in Panik verfallen kann. Ich überlege, wen ich zu Rate ziehen könnte. Außer Dal kannte sich bloß Tai-San so gut mit verschiedenen Heilmitteln aus, nur das würde bedeuten, dass ich zurück in die Mall müsste, nachdem ich von dort doch erst wieder gegangen bin. Und meine Meinung hat sich nicht geändert, das Einkaufszentrum kann ich erst einmal nicht mehr betreten. Dazu sind die gesagten Dinge noch zu wenig verinnerlicht worden und...Amber zu begegnen wäre schlicht unmöglich auszuhalten.
Vielleicht sollte ich mir auf dem Markt Hilfe holen oder bei den Nachbarwohnungen nachfragen, ob jemand von den Soukies weiterweiß.
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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Mo 29 Dez - 23:57

Als ich endlich wach werde setzte ich mich auf. Immer noch halte ich mich an Bray’s Fingern fest. Seine Hand ist warm und ich will nicht hören, was er ausspricht. Er erklärt mir, dass er denkt, dass der Arm gebrochen ist und beiße auf meine Lippen. Auch, dass er nicht genau weiß, wie man es behandelt lässt meine Sorge wachsen. Was war, wenn es wirklich falsch zusammen heilte?? Würde ich meinen Arm jemals wieder ordentlich bewegen können?? Würden die Schmerzen anhalten?? Viele fragen kommen mir in den Kopf und lass dann Bray's Finger los. Er erzählt etwas von einer Schiene und es scheint mir Sinnvoll, auch wenn ich nicht wusste, aus was wir eine Schiene bauen würden. "Bist du sicher, dass es gebrochen ist?" ich sehe ihn an und setze mich in den Schneidersitz und umklammere mit der gesunden Hand nun meine Schulter, um den Arm nicht zu bewegen.

Bray blickt meinen verletzten Arm immer wieder an, wobei er ihn bewusst nicht berührt und für das bin ich ihm dankbar. Auch ohne dass ich nur daran ankomme, oder ihn bewege fühlt es sich nach einzelnen Messerstichen an, die in mein Gelenk donnern. Ich presse die Augen nochmals zusammen und versuche den Schmerz wegzuatmen. Ich habe noch nie zuvor so einen tief schwarz-blauen Fleck gesehen und ich frage mich, wie ich das nicht sofort gespürt habe,... so wie das hier gerade aussieht, war es bei dem Sturz passiert und der war mittlerweile schon ein paar Stunden aus.

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Bray*
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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Di 30 Dez - 19:02

Lia will ihre Lädierung nicht wahrhaben, aber das wollte sie als ich sie gefunden habe, auch schon nicht. Denn so wie ihr Arm jetzt aussieht, muss er bereits früher wehgetan haben. So schlimm es aber wirkt, so sehr hoffe ich, sie hat sich keine weiteren inneren Verletzungen zugezogen, von denen sie nichts sagt oder auch nichts weiß. Manches zeigt sich ja erst nach einer Weile oder eben, wenn es schon zu spät ist.
Schließlich lässt Lia meine Finger los, die sie ziemlich fest gedrückt gehalten hatte und stützt mit der Hand ihre in Mitleidschaft genommene Schulter. Ich sehe mir den Arm erneut prüfend an, die Verfärbung sowie die Form sind aber kaum anders zu deuten. Darum nicke ich.
"Bin ich. So leid es mir tut. Vielleicht würde es helfen, irgendwo Eis zu finden. In der Küche gibt es einen Kühlschrank mit einem Gefrierfach, in dem wir notfalls welches herstellen können. Und..ich kann mich zwar noch ein bisschen an das erinnern, was damals bei mir gemacht wurde, um die Knochen in die richtige Position zu bringen...es kann jedoch ziemlich wehtun und wie gesagt, das Risiko, dass ich etwas falsch mache, wäre ebenso da", forme ich meine Gedanken zu Worten. Es ist schwer zu handeln, wenn man damit über das Schicksal einer anderen Person entscheiden könnte, aber wenn ich müsste, würde ich es tun, um etwas zu verhindern, das noch gravierender wäre.
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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Di 30 Dez - 23:44

Ich hoffe von Bray zu hören, dass es nur geprellt war, aber Bray
sieht nur wieder auf meinen Arm und mit klaren Worten
bestätigt er nochmals das, was wir beide bereits befürchteten.
Der Arm war gebrochen. Auch ich sehe nun, dass das die wahrscheinlichste
Ursache für meine Schmerzen war. Ich sitze nahe an Bray und höre jedes seiner Worte mit.
Er sprich davon etwas Eis zu besorgen und ich nicke. "Das... das nimmt die Schwellung... "
bestätige ich seine Worte. Was er jedoch dann versucht anzusprechen, lässt eine Gänsehaut
auf meinem Rücken entstehen. Obwohl er es nicht klar ausdrückt, meine ich seinen Gedanken
zu kennen. "Ne... Nein..." entfährt es mir schnell und ich ziehe den verletzten Arm aus seinen
Fingern, die ihn gerade noch untersucht hatten, ohne zu oft bei mir anzukommen.
Ich weiß wovon er spricht und ich schlucke schwer. Außerdem blieb ein Risiko zurück, das weder ich
noch Bray abschätzen konnte.
Ich greife mir auf den Kopf und ich presse die Augen zusammen. Ich konnte diese Entscheidung gerade
nicht treffen und auch ich sehe eigentlich, dass man den Arm so nicht lassen konnte...
Doch was Bray mir versucht zu sagen, treibt mir jetzt schon den Angstschweiß in meinen Nacken.
Meine Handflächen schwitzen bei der Vorstellung und wir beide sitzen für ein paar Sekunden wortlos
nebeneinander sitzen.
"Was schlägst du vor??" frage ich dann doch vorsichtig, um Gewissheit zu bekommen, dass Bray tatsächlich dachte, was mein Kopf mir bereits vorsagte.

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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Mo 5 Jan - 20:47

Es wäre schöner, Lia etwas Positiveres sagen zu können, doch dann fällt mir plötzlich etwas ein, an das ich mich lange nicht mehr erinnert habe. Es ist Jahre her und der Abend liegt meilenweit entfernt. Damals war noch alles anders, viele Menschen in unserem Tribe waren da, die es heute nicht mehr sind und andersherum. Ich denke kurz an Zandra, die sich stets auf Lex fixiert hat, egal wie schlecht er sie behandelte und dass sie ihn heiraten, sich an ihn binden wollte, trotz seiner Eskapaden mit Tai-San und Ebony. Was auch immer zwischen diesen beiden damals beim Käfig geschehen war. Und ich muss auch an mich denken, wie ich drauf war, wie unsicher ich mir mit meinen Gefühlen war und dass ich Amber schon einmal an einen anderen Menschen verloren hatte. Nur dass ich früher hätte eher handeln können und jetzt nicht....
Ich lenke meine Gedanken, bevor sie zu sehr in dieses Thema abdriften zurück auf den Abend des Junggesellenabschieds von Lex, an dem alle ein wenig mit diesem Apfelwein über den Durst tranken und KC Jack bei einem Inlinerennen so verletzt hat, dass sein Bein gebrochen war. Die Schiene für ihn war aus einfachen Dingen, die wir so gefunden haben. Dann war da noch Tai-Sans Salbe. Doch um an diese zu kommen oder sie danach zu fragen, müsste ich wieder in die Mall. Andererseits gibt es auf dem Markt so viele Dinge, vielleicht haben wir Glück und eine Person ist dabei, die etwas ähnliches herstellen kann oder sogar über die gleiche Salbe verfügt.
Zuerst muss ich jedoch Lias Arm wieder in die richtige Position bringen und genau das verweigert sie nun. Da ich durch die Erinnerung aber doch nicht so unwissend bin wie ich dachte, kann ich optimistischer an die Sache herangehen.
"Hör zu. Ich will dich auf keinen Fall verletzen oder es schlimmer machen. Aber wir müssen es versuchen. Erst danach können wir es anständig kühlen und so stützen, dass es in der natürlichen Position bleibt. Ich werde vorsichtig sein", sage ich zu Lia, blicke sie beruhigend an. Es wird nicht leicht sein, doch ich traue mir zu, das meistern zu können. In all den Jahren haben wir alle weit schwierigere Dinge überwunden, dann wird das nun auch gehen.
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BeitragThema: Re: Schlafzimmer   Mo 5 Jan - 22:43

Ich atme immer noch schnell, als Bray mich versucht beruhigend anzusehen. Ich habe schmerzen und der Arm fühlt sich mittlerweile taub an. Ich war normalerweise ziemlich raff, aber gerade wirke ich ziemlich eingeschüchtert und ängstlich über das, was Bray mit mir vor hatte. Ich presse meine Augen nochmals zusammen und spüre wie sehr der Arm pocht. Ich sitze hier in seinem Bett, und das einzige was ich jetzt tun konnte war Bray einfach vertrauen zu schenken, sofern ich meinen Arm irgendwie funktionierend behalten wollte. Ich habe keine Ahnung von Medizin und Wissen darüber, wie man Brüche behandelt, doch es leuchtet mir ein, dass der Arm nicht so stehen bleiben kann. Meine Hände sind klatschnass geschwitzt. Ich fürchte mich und ich zittere, da ich nicht weiß, wie Bray es anstellen wird. Auch wenn er sagt, dass er vorsichtig ist, weiß ich, dass Vorsicht so gut wie nicht möglich war. Er würde mich nicht leiden lassen, sondern kräftig daran ziehen. Mich nicht durch den qualvollen schmerz hindurch schicken wollen in dem er die robusten Knochen langsam versuchte zu strecken. Bray nimmt meine verletzte Hand in die Seine. Unsere Handflächen berühren sich und er muss merken, wie kalt und nass sich meine Hände anfühlen. Bevor er noch irgendetwas tun kann, greife ich mit meiner gesunden Hand auf seinen Oberarm und halte mich fast ein bisschen fest an ihm. Ich bin nervös und nicke nur, als er mir erklärt, dass wir es versuchen mussten, um den Arm und seine Funktion zu retten.
Ich fixiere ihn mit meinen Augen und mein ganzer Körper ist angespannt, auch jeder Muskel meiner Hände und ich schaffe es nicht mich locker hinzusetzen. Ich weiß, wenn das funktionieren sollte, dann musste ich für wenige Sekunden es schaffen mich nicht anzuspannen und nicht gegen Bray's Versuch den Arm zu bewegen zu wehren. Gerade fällt es mir aber fürchterlich schwer, so dass ich dann doch ein
"Halt... ich... ich schaff das nicht..." jammere und heftig den Kopf schüttle, während eine Träne vor Schmerz über meine Wange kullert.

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