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BeitragThema: Eingangstor   Fr 19 Sep - 22:46

Von den Feldwegen her führt ein asphaltierter aber verwachsener Weg zum Eingang des Parks. In der Nähe liegen außerdem einige ebenfalls teilweise verwucherte Parkplätze. Das Tor selbst hebt sich durch zwei kleine Türme ab, die an den Zaun angrenzen und das Tor selbst sowie jeweils ein Kassenhäuschen, von denen eins sich in jedem Turm befindet, einschließen. Die Häuschen werden nun von den Wachen benutzt. Da man von diesen aus einen Mechanismus bedienen kann, der die kleinen Tore im großen Tor entweder öffnet oder schließt, ist es nicht leicht, in den Park einzudringen. Auch gegen Technologiewaffen sind zumindest die Wachen hinter den Glasscheiben geschützt.
Am Tor selbst ist ein großes Schild angebracht, das in verschnörkelten leuchtenden Buchstaben, den Namen des Parks auf sich trägt, sowie einen fast originalgetreu dargestellten Vollmond, der früher bei Nacht silbern erstrahlte. Die Stromleitungen dafür sind nun jedoch zu stark beschädigt.
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BeitragThema: Re: Eingangstor   Sa 20 Sep - 20:03

cf: Straßen

Ich halte vor dem großen Tor und schaue nach oben.
Hailey drängt sich dicht an mich. Mama ich will hier weg
sagt sie leise und irgendwo will ich ihr recht geben.
Aber auf der anderen Seite will ich Roman finden. Aber
wahrscheinlich wird er hier nicht sein. Doch jetzt bin ich
hier. Früher war das hier hell erleuchtet und hier waren
viele Kinder zu finden.
erzähle ich meiner Tochter. Sie
schaut mich skeptisch an. Sie kennt die Zeit vor dem
Virus nicht. Sie kann sich ein anderen Leben als das
was wir jetzt führen nicht vorstellen.
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BeitragThema: Re: Eingangstor   So 21 Sep - 0:21

cf: Thousand Paths of Nowhere

Am Tor angekommen, nicken uns die Wachen zu, der Hauptbefehlshaber von ihnen, Grace, dem man allein an seiner Statur beurteilt niemals zutrauen würde, was in ihm steckt, wenn man ihn nicht kennt, sagt mir mit einem Blick, dass er keine Gefahr zu spüren scheint. Und auch ich habe bei der Frau, die mit dem kleinen Mädchen einen neugierigen Blick in unser Anwesen wirft, kein schlechtes Gefühl, glaube nicht daran, dass sie der Köder für Leichtsinn sein soll.
Dennoch bin ich nicht begeistert. Sofort Angst einjagen möchte ich ihr aber auch nicht. Denn sie sieht aus, als würde sie etwas suchen und wäre nicht bloß aus Zufall oder Neugier auf unser Zuhause gestoßen. Ich trete an eines des Kassenhäuschen, von dem aus nur noch der Zaun zwischen uns steht und schaue die Unbekannte an.
"Guten Tag", begrüße ich sie förmlich.
"Kann ich dir irgendwie weiterhelfen?"
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BeitragThema: Re: Eingangstor   So 21 Sep - 9:03

Ich zucke erschrocken zusammen als ich angesprochen
werde. ich habe den jungen Mann vor mir nicht kommen
hören. Und auch Hailey drückt sich wieder dicht an mich.
Was ich auch nur alzu gut verstehen kann. Hey, begrüße
ich ihn dann ebenfalls. Ich weiß nicht ob du mir helfen
kannst. Aber ich suche nach jemanden.
meine ich dann
zu ihm. Aber dabei fällt mir dann auf das "jemand" doch
sehr vage ist. Ich suche nach Roman setze ich dann noch
hinter her. Ich hoffe das der Mann vor mir, mir helfen kann.
Ansonsten werde ich wieder gehen.
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BeitragThema: Re: Eingangstor   So 21 Sep - 10:30

First Post

Ich war im Park unterwegs zum Autoscooter
als ich gesehen habe, das Aubrien auf dem
Weg zum Tor ist. Ich habe nicht lange überlegt
und bin ihm gefolgt. Ich nutze jeden Moment
um in seiner Nähe zu sein. Ich weiß nicht ob
er mich überhaupt für voll nimmt. Oder ob er
ahnt was ich für ihn empfinde. Aber wenn er
es ahnt oder weiß das hat er bis jetzt nie was
zu mir gesagt oder Andeutungen gemacht.
Aber ich bin nicht besser. Ich traue mich ja
ebenfalls nicht ihm zu sagen was ich für ihm
empfinde. Ich würde ja nicht mal mit einem
Zaunpfahl winken um es ihm zu zeigen. Meine
kleine Schwester hätte da wieder keine Probleme
mit. Immer raus mit der Wahrheit oder mit dem
was sie denkt. Was andere dabei fühlen oder
denken war ihr egal.
Ich komme kurz nach ihm beim Tor an. Ich seh
wie er mit jemandem außerhalb des Parks spricht.
Ich trete näher heran und sehe eine jungen
Frau mit einem Kind. Kurz verenge ich meine Augen
zu schlitzen. Konkurenz geht es mir durch den Kopf.
Schnell würge ich den Stachel der Eifersucht wieder
runter. Sie hat ein Kind. Aber dann höre ich einen
Namen. Mir persönlich sagt er nichts. Neugierig
schaue ich zu Aubrien.
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BeitragThema: Re: Eingangstor   So 21 Sep - 19:50

Die junge Frau war wohl so fixiert auf das Anwesen selbst und ihr Kind, dass sie weder meine Wachen noch unsere Ankunft bemerkt hat und leicht erschrickt, als ich sie anspreche. Das Kind, das eben noch neugierig geschaut hat, drückt sich an seine Mutter und schaut uns mit großen Augen an.
Was dann kommt, überrascht mich. Jemanden suchen? Gerade hier, wo man eigentlich nicht einmal wenn man sich in der Umgebung auskennt so leicht hinfindet und vor allem an einem Ort, der eigentlich nicht die erste Adresse sein sollte, wo Leute landen, falls sie aus der Umgebung verschwinden. Es ist mir wirklich ein Rätsel, wie diese Frau hergekommen ist und weshalb sie glaubt, ihre vermisste Person hier wiederzufinden. Andererseits tut sie mir wirklich leid, denn ich hätte ihr irgendwie gerne geholfen. Vielleicht irre ich mich aber auch und Roman ist unter einem anderen Namen und Angaben vor einer Weile zu uns gestoßen.
"Ich kenne niemanden, der Roman heißt, tut mir leid. Aber wenn du ihn beschreiben kannst, können wir dir womöglich mehr sagen", entgegne ich weiterhin sachlich. Und auch wenn ich den Freund des Mädchens nicht kennen sollte, ist er ja vielleicht einmal Dawn oder einem der anderen begegnet, wenn diese in der Stadt waren, um etwas zu erledigen. Ein vager Anhaltspunkt ist immerhin besser als gar keiner.
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BeitragThema: Re: Eingangstor   So 21 Sep - 20:26

Kurz nach dem Mann ist eine junge Frau
dazu gestoßen die mich einfach nur Mustert.
Aber ich konzentriere mich auf den Mann.
Anscheinend will er mir helfen, was ich sehr
nett finde. Aber leider kennt er keinen Roman.
Ich seufze kurz. Roman müsste wenn dann in
den letzten 2 Stunden hier aufgetaucht sein.
Er ist ca. 175m groß, kurze Haare und Raucher.

Versuche ich die Liebe meines Lebens zu
beschreiben. Aber ich gehe davon aus das er
nicht hier sein wird.
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BeitragThema: Re: Eingangstor   So 21 Sep - 20:29

Die Frau meint sie würde nach einem Mann
suchen. Wer bitte nennt sein Kind Roman.
Komischer Name. Da gefällt mir Aubrien besser.
Das ist mal was anderes. Ich lehne mich ganz
gemütlich ans Kassen häuschen und spiele ein
wenig mit meinem Zopf. Ich hoffe das sie gleich
ganz schnell verschwindet damit wir wieder
unsere Ruhe haben.
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BeitragThema: Re: Eingangstor   So 21 Sep - 21:00

Die Enttäuschung ist meinem Gegenüber ziemlich anzusehen. Doch bereits nach ihrem ersten Satz weiß ich, dass ich ihre Hoffnungen weiterhin zerschlagen muss, denn es ist seit Tagen niemand Fremdes mehr in der sichtbaren Nähe gewesen, außer den gewöhnlichen Waldtieren, zu denen Roman bestimmt nicht zählen wird. Dabei wäre ein rauchender Hirsch oder so wohl echt mal außergewöhnlich. Und würde dann noch dazu ein ziemlich ungesundes Leben führen. Bei dem Gedanken huscht ein vages Grinsen über meine Lippen, aber so schnell es kam, verschwindet es auch schon wieder. Immerhin soll die junge Frau nicht denken, ich wäre schadenfroh. Denn das bin ich keinesfalls. Dennoch bin ich froh, wenn der normale Tagesablauf starten kann.
Ich werfe zunächst Dawn, dann Grace und den anderen Wachen einen Blick zu, um sicherzugehen, wobei mir auffällt, dass sich Melanie, eine weitere Gefährtin, die immer sehr engagiert bei allen möglichen Arbeiten mitmacht, zu uns gesellt hat. Wirklich viel mit ihr zu tun gehabt, habe ich seit sie zu uns gestoßen ist, aber nicht.
Zunächst konzentriere ich mich aber wieder auf unsere Besucher und schüttele, nachdem mir die anderen signalisiert haben, dass dieser Roman keinesfalls hier gewesen ist, den Kopf.
"Dann können wir dir leider nicht weiterhelfen. Es ist keine Person hier gewesen, auf die deine Beschreibung zutrifft", erkläre ich und füge dann noch hinzu, da ich nicht glaube, dass sie noch länger bleiben möchte: "Findest du den Weg zurück auf die Feldwege allein?" Denn verirren soll sie sich mit ihrem Kind immerhin auch nicht.
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BeitragThema: Re: Eingangstor   So 21 Sep - 21:09

Mir war mehr als klar das er hier nicht ist. Ich
seufze kurz. Hailey sieht mich fragend an. Wir
müssen woanders nachd einem Papa suchen

meine ich dann zu meinem kleinen Mädchen.
Sie nickte und sieht zu dem Mann am Tor.
Kurzerhand winkt sie. Ich muss lächeln. Ich
sehe wieder zu dem Mann. Ich danke euch,
das ihr euch kurz Zeit für mich genommen habt

meine ich zu ihm. Bei seiner Frage nicke. Ja den
Weg finden wir zurück. Gott sei mit euch
meine
ich noch und gehe dann wieder zurück zur Stadt.

tbc: Straßen der Stadt
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BeitragThema: Re: Eingangstor   So 21 Sep - 21:14

Die frau geht wieder. Als die kleine winkt
muss ich lächeln. Kinder sind schon was
süßes. Aber als sie uns Gottes segen
wünscht muss ich schnauben. Gott gibt
es nicht. Hat es auch nie gegeben aus
meiner sicht. Ich stoße mich von der Wand
ab und geselle mich kurz zu Dawn und
flüstere ihm was zu. Sofort muss er grinsen.
Weiterhin lächelnd sehe ich mit leicht
leuchtenden Augen zu Aubrien. Wie gerne
würde ich jetzt.... vergiss es. Er sieht dich
nicht mal an,
schimpft mein inneres mit mir.
Und soganz unrecht hat die kleine Stimme nicht.
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BeitragThema: Re: Eingangstor   So 21 Sep - 21:36

So traurig die junge Frau nun wirkt, so schnell findet sie sich auch mit der Tatsache ab, dass sie hier in eine Sackgasse gelaufen ist und macht aber gleichzeitig deutlich, dass sie die Suche nicht aufgeben wird. Dass es sich bei der vermissten Person nicht bloß um einen oder ihren Freund, sondern den Vater des Kindes handelt, stimmt mich leicht wehmütig. Die Welt war früher schon nicht leicht, nach dem Virus wurde alles noch schwieriger, sodass den Kindern, die in diese Zustände hineingeboren werden, zumindest das Glück haben sollten, beide Elternteile bei sich zu haben.
Als das Mädchen mir zuwinkt, erwiedere ich die Geste kurz. Der Frau nicke ich zu.
"Nichts zu danken", meine ich zu ihr, ehe sie den Feldweg entlangläuft und bald zwischen den Sträuchern verschwindet. Ihr Wunsch verwirrt mich flüchtig. Aber womöglich gehört sie einer Religionsgemeinschaft an und wenn es ihr damit gut geht, ist das keinesfalls zu verachten.
Als wir wieder unter uns sind, drehe ich mich zu den anderen um.
"Steht für heute etwas Besonderes an?", frage ich dann in die Runde. Denn da ich als Anführer nicht automatisch der allgemeine Befehlshaber bin, sondern wir eher wie eine große Gemeinschaft, in der jeder noch individuell sein kann zusammenleben, bin ich nicht immerzu über jede Kleinigkeit informiert, außer Dawn hat bereits davon erfahren und es für wichtig erachtet.
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BeitragThema: Re: Eingangstor   Mo 22 Sep - 20:42

Aubrien verabschiedet die Fremde und dreht
sich zu uns um. Und sofort setzt mein herz für
2 Schläge aus. Wie gerne würde ich ihn
umarmen und küssen. Auch wenn ich erst seid
ein paar Tagen hier bin, hat er mir sofort den
Kopf verdreht. Ohne das er es weiß. Ich würde
sagen, wir sollten uns ums Abendessen
kümmern. Und alles andere kann auf morgen
verschoben werden
meine ich lächelnd zu ihm
und zeige zum Himmel hinauf.
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BeitragThema: Re: Eingangstor   Di 23 Sep - 23:18

Melanie antwortet als Erste auf meine Frage und leider muss ich ihr wohl vorerst mit dem Vorschlag Recht geben. Denn die Zeit ist wieder einmal schneller vergangen als mir manchmal lieb ist, sodass es langsam aber sicher Nacht geworden ist. Was generell zwar meine Lieblingszeit ist, um wirklich im Park irgendwo produktiv zu werden, eignet sie sich aber leider nicht, denn für die meisten wichtigen Arbeiten benötigt man richtiges Licht, um gut genug sehen zu können, damit gravierende Fehler vermieden werden. Und den wertvollen Strom, der hier raus fließt, im Dunkeln für etwas zu verbrauchen, das wirklich noch am folgenden Tag, wenn es wieder hell ist, erledigt werden kann, sieht eigentlich niemand im Tribe ein. Auch ich nicht. Selbst wenn ich abends noch Lust dazu habe und etwas lesen möchte, setze ich mich wie es die Menschen auch damals getan haben mussten, als die Elektrizität noch gar nicht entdeckt worden war, mit Kerzenlicht an meinen Schreibtisch.
Als Dawn mir noch weiterhin berichtet, dass heute nichts Nennenswertes vorgefallen wäre, nicke ich schließlich.
"Das ist eine gute Idee. Lasst uns gehen", meine ich. Die Wachen müssen zwar bleiben, werden aber bald von anderen abgelöst werden. Wir verabschieden uns bis später, kehren dann als kleine Gruppe auf die Pfade zurück, um im Schloss das Essen zuzubereiten. Was mein Magen mit einem freudigen Hüpfer kommentiert.

tbc: Thousand Paths of Nowhere
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BeitragThema: Re: Eingangstor   Mi 24 Sep - 18:20

Aubrien stimmt mir zu. Ich drehe mich
nochmal kurz zu Dawn um. Er schüttelt
lächelnd mit dem Kopf. Ich glaube er
hat mich durchschaut. Aber das ist mir
egal. Mit schnellen Schritten hole ich
Aubrien ein und gehe dann auf gleicher
Höhe mit ihm zusammen weiter. Am
liebsten hätte ich jetzt sein Hand
ergriffen. Aber das kann ich nicht bringen.
Ich bin erst ein paar Tage hier und muss
ihn erst einmal noch besser kennen lernen.

tbc: Thousand Paths of Nowhere
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BeitragThema: Re: Eingangstor   Fr 14 Nov - 22:02

cf: Blazing Journey - Jardins de la vie

Destiny und Mel folgen mir gemeinsam mit ein paar anderen durch den Park. Dass wir nicht ganz so rasch gewesen und sofort losgefahren sind, erweist sich nun als gut, denn mittlerweile ist es wieder dunkel. Im Wald wird uns somit kaum jemand begegnen, der uns nicht sehen soll. Manchmal denke ich, zu paranoid zu sein. Oder das, was ich mir mit den anderen aufgebaut habe, als zu wichtig anzusehen. Denn auch wenn in einigen Wochen mehr Besucher zum Park kommen als erwünscht, so gibt es bis auf die Gebäude und erhaltenen Attraktionen nichts, was man verheimlich sollte. Außer man will eben das, was noch da ist, schützen. Der Gedanke verflüchtigt sich aber meistens schnell wieder, denn ich weiß, dass es nicht nur die Fahrgeschäfte und Einrichtungen hier sind, vor die wir uns stellen. Es sind die Existenzen, die wir uns fernab von Dingen, die uns in früheren Zeiten verletzt und in Abgründe gestürzt haben, neu aufbauen konnten, in einer Gemeinschaft, in der sich nicht jeder innig liebt, aber zumindest alle akzeptiert sind, ihre Individualität solange sie niemandem absichtlich schadet, nach ihrem Belieben ausleben können. Ob freiwillig oder unfreiwillig.
Das aufgeregte Schnauben der zwei angespannten Hengste dringt laut durch den Abend. Auf dem Kutschbock sitzt Adrian, zeichnet wie immer irgendetwas in sein Skizzenbuch. Die Kutsche selbst ist auf dem Dach als auch mit einigen Truhen und Körben auf der Rückablage für Gepäck beladen, die Gefährten, die mitkommen, haben in dem Häuschen auf Rädern Platz genommen. Auch wenn es nicht so aussieht, das Gefährt birgt in sich mehr Platz als man denkt. Ich selbst bevorzuge dagegen, vorne mitzufahren, um meine Umgebung genau im Blick zu haben. Die anderen steigen hinten ein. Dawn, sein Bruder Grace, Blaze und ein paar weitere Leute stehen zusammen mit den Wachen am Tor, zwei von ihnen öffnen es.
Adrian steckt sein Buch in seinen Mantel, nimmt die Zügel auf und gibt den Pferden ein Zeichen, das sie gierig befolgen und loslaufen, als seien sie wochenlang nicht unterwegs gewesen.

tbc: Feldweg zum Markt
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BeitragThema: Re: Eingangstor   Sa 15 Nov - 17:58

cf: Blazing Journey - Jardins de la vie

Zusammen mit Destiny folge ich Aubrien und
ein paar anderen zum Eingang. Dort wartete
bereits die Kutsche auf uns. Ich bleibe kurz
bei den beiden Pferden vorne stehen und gebe
jedem von ihnen einen Apfel. Beide Tiere neben
es begierig. Dann steige ich ebenfalls ein.
Schade das Aubrien neben dem Fahrer sitzt und
das dort nur 2 Leute hin passen. Wie gerne
würde ich ihm während der Fahrt nahe sein.
Aber das geht leider nicht.

tbc: Feldweg zum Markt
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BeitragThema: Re: Eingangstor   So 16 Nov - 13:36

Cf: Blazing Journey - jardins de la vie

Zusammen mit mel, die mich später begleiten wird, Folge ich Aubrien zum Eingangstor, wo wir mit ein paar anderen dann kurz stehen bleiben. Mel gibt jedem der Pferde einen Apfel.
Es ist mittlerweile wieder dunkel, was ich nicht ganz so toll finde, denn ich glaube nicht, dass Cedric mitten in der Nacht irgendwo herum laufen wird. Aber gut solange wir dort länger bleiben geht es ja. Nach einem weiteren Gedanken an ihn steige auch ich ein und es geht los.

Tbc: Feldweg zum Markt
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BeitragThema: Re: Eingangstor   Mo 26 Jan - 17:00

cf: Zeitspung

Ich stehe im Dickicht des Waldes und beobachte schon eine ganze Weile wieder die Wachen, die vor dem Eingangstor des Freizeitparks auf und ab gehen. Manchmal unterhalten sie sich, scherzen ein bisschen oder einer liest, während der andere aufpasst. Ihre Aufgabe mag nicht die allerspannenste der Welt sein, doch keiner muss allzu lange oder gar den ganzen Tag an der gleichen Stelle stehen. alle paar Stunden wird die Besetzung der Posten gewechselt. Ich hingegen überlege bereits seit ich den Leuten vom Marktplatz aus mit Cody in einigem Abstand gefolgt bin, nachdem ich im Hinterhof meine Sachen zusammengepackt hatte und die kleine Karawane mir dabei zufällig aufgefallen war, wie ich es anstellen könnte, mit jemandem zu sprechen. Immerhin möchte ich nicht als Spioning gelten und in einem Kerker oder sowas landen. Darum habe ich mein Zelt auch erst mal auf einer Lichtung aufgeschlagen, wo mein Pferd genug grasen kann und sich sichtbar wohler fühlt als es in der ganzen letzten Zeit der Fall gewesen ist. Vor allem nachdem die Explosionen in der Stadt geschehen sind, viele Gebäude zerstört haben und überall Brände ausgebrochen sind. So hat es zumindest von Weitem ausgesehen. So schnell würde ich nicht dorthin zurückgehen, auch wenn ich wissen will, ob es Kaze und Elyas aber auch Lysander und den anderen gut geht. Vielleicht ist Kaze wieder zu seinem Elternhaus gegangen, da in der Stadt jetzt genau das passiert ist, was er von Beginn an in der Richtung vermutet hatte und darum ziemlich panisch gewesen ist...
Und ob ich den Zauberer jemals wiedersehen werde, weiß ich nicht. Seit er mit Thalia vom Marktplatz verschwunden war, war ich ihm nicht mehr begegnet und eine Feuershow wird er in Anbetracht der Tatsachen bestimmt auch nicht so schnell wieder veranstalten. Ich bin etwas ablenkt von meinen Gedanken, sodass ich erst später bemerke, dass der Junge die Wache übernommen hat, mit dem ich mich auf dem Markt an seinem Stand unterhalten hatte. Bei ihm ist ein Mädchen mit langen blonden Haaren, die zierlich gebaut ist, aber ihr Blick verrät, dass sie nicht so schwach ist, wie man vermuten würde.
Kurzerhand ergreife ich meine Chance und trete aus meiner Deckung heraus. Das Mächen geht sofort in Angriffsstellung, erhebt auch wenn sie hinter dem Glaskasten des Kassenhäuschens ist, eine beachtlich aussehende alte Waffe und schaut mich grimmig an.
"Wer bist du? Was willst du hier? Wenn du dich verlaufen hast, ist das der falsche Ausweg, Schätzchen. Wie sagte die Katze doch noch mal in einem von Kafkas Werken? Du musst nur die Richtung ändern. Also verschwinde!", sagt sie laut und deulich, als ich nahe genug gekommen bin. Ich befinde mich vielleicht in Gefahr, aber nun, wo ich mein Versteck schon verlassen habe muss ich das auch durchziehen. Dabei weß ich nicht, wie ich es anstellen soll, dass ich ausdrücken kann, was ich überhaupt will. Was womöglich auch nicht mal weiß. Wie ein hilfloser Streuner will ich garantiert nicht um Asyl bitten und mich vor so Leuten wie dieser Tussi zum Opfer zu machen.
"Ich würde gerne mit eurem Anführer sprechen", meine ich schließlich, was wohl ziemlich lahm klingt. Das Mädchen lacht.
"Ernsthaft? Weißt du, wie viele Leute hier in den letzten Tagen hin gekommen sind, um mit ihm sprechen zu wollen, weil eure schöne Stadt so böse kaputt gemacht worden ist? Keiner greift einfach mal so öffentliche Gebäude an oder lässt welche in die Luft gehen. Das habt ihr dem Mist zuzuschreiben, den ihr dort verzapft. Wir wollen damit nichts zu tun haben", wettert die junge Frau weiter, ihre Augen spiegeln pure Abneinung wieder. Ich untebreche den Blickkontakt trotzdem nicht.
"Ich habe nichts mit der Stadt zu tun. Ich bin alleine und ich habe keine gefährlichen Waffen bei mir. Also bitte lass mich mit ihm sprechen. Warst du denn von Anfang an hier? Oder hast du auch mal Hilfe gebraucht und sie hier gefunden? Ich bin erst vor wenigen Tagen in die Stadt gekommen, mit den Tribes dort habe ich nichts zu tun. Ich suche bloß nach einem sicheren Platz für mein Pferd und mich, wenn auch nur für vorübergehend", spreche ich weiter. Während ich diesen Leuten hier nach der Explosion gefolgt bin, habe ich lange überlegt, ob ich nicht einfach meine Wanderschaft fortsetzen sollte. Aber dafür fehlt mir die Kraft und ich würde eine Weile gerne einmal wieder etwas wie ein Zuhause haben.
Meine Gedanken werden unterbrochen, als sich der junge Mann zu Wort meldet. Adrian.
"Wir können sehen, was sich machen lässt. Aber ich garantiere für nichts und wenn wir entscheiden, dass du gehen musst, dann lässt du dich auch bitte nie wieder hier blicken", meint er etwas versöhnlicher als seine Kollegin, woraufhin er jemandem hinter sich zunickt und sein Platz durch jemand anderen ersetzt wird. Ich weiß genau, wie groß der Ansturm auf diesen Freizeitpark gewesen ist, denn auch das habe ich in meinen Tagen der Beobachtung gesehen und es war ein weiterer Grund dafür, weshalb ich mich erst jetzt zu erkennen gebe, wo ich die einzige Fremde hier bin. Die nächsten Minuten sind erfüllt von Stille, das Mädchen hat auf die Worte von Adrian nichts mehr gesagt und starrt auf einen mir undefinierbaren Punkt. Ich selbst warte und hoffe auf das Beste.

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BeitragThema: Re: Eingangstor   So 1 Feb - 18:00

cf: Feldwege hinter sektor 4

Sally und ich kommen vor einem großen Tor an.
Eine junge Frau steht dafor. Niedliches Ding. Mit
ihrem Körper kann man bestimmt schicke Sachen
anstellen
geht es mir durch den Kopf. Aber schnell
schiebe ich diese Gedanken wieder weit von mir.
Ähm... Hey... gehörst du zum Tribe? wende ich mich
dann an die Frau. aber dann sehe ich die Männer
rund um das Tor. Oh das kann ja interessant werden
denke ich mir im stillen.

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BeitragThema: Re: Eingangstor   So 1 Feb - 18:12

cf: Feldwege hinter sektor 4

Wir kommen an dem Eingangstor, des riesigen Freizeitparks an. Und obwohl wir gerade erst vor dem Tor stehen, ist der Anblick gigantisch. Überall stehen verlassene Fahrgeschäfte, und das Riesenrad, was ich von weitem schon sehen konnte, sieht von nahem noch gigantischer aus. Hinter dem Tor stehen Männer , die anscheinend hier Wache halten. Plötzlich spricht Nick eine junge Frau an, die ebenfalls vor dem verschlossenen Tor steht, und fragt, ob sie wohl auch zum Tribe gehört. Dennoch entgeht mir sein Blick nicht , den er ihr zuwirft, und sofort beiße ich mir auf die Zunge. Da muss ich jetzt durch, geht es mir durch den Kopf. Doch als ich sie mir genauer anschaue, ist die Überraschung groß, als ich sehe, wem er da angesprochen hat. Rayenne, hey , schön dich zu sehen. Ich lächele sie an.
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BeitragThema: Re: Eingangstor   So 1 Feb - 19:54

Das Mädchen ist von Adrians versöhnlicher Entscheidung nicht besonders angetan, denn ihre Haltung strahlt aus, dass sie ziemlich genervt von alldem hier ist. Nachdem sie sich mir wieder zugewandt hat, durchbort sie mich geradezu mit ihren Blicken, sodass ich wahrscheinlich schon ungefallen wäre, wenn Blicke töten könnten. Ihr Partner auf der anderen Seite ist dagegen sehr teilnahmslos. Plötzlich merke ich, wie die Augen der Wache sich verengen und nehme hinter mir das Knacken eines Astes wahr. Ein Schauer läuft meinen Rücken herunter, denn so wie das Mädchen reagiert, scheint sich kein Tribemitglied zu nähern, war ihr wohl ganz recht gewesen wäre, da dann hier draußen jemand wäre, der mich hätte verjagen können. Ich positioniere mich so, dass ich nicht mit dem Rücken zum Tor stehe - man weiß immerhin nie, auf welche Ideen gewisse Leute kommen können, um wieder ihre Ruhe haben zu können - aber trotzdem sehen kann, wer sich da nähert. Bei den Personen handelt es sich um einen jungen muskulösen Typen, der mir noch nie begegnet ist. Anders als seine Begleiterin, bei der es sich um Sally handelt, die mich damals mit Katniss und Ben zusammen in der Küche des Krankenhauses überrascht hatte. Seit ich mich von ihnen verabschiedet und mit Kaze die Erkundungstour gemacht hatte, war ich ihr nur noch selten begegnet. Geredet haben wir jedenfalls nicht mehr.
Der junge Mann mustert mich kurz eindringlich, was ich nicht ganz deuten kann, dann fragt er mich, ob ich zum Tribe gehören würde. Angesichts der Tatsache, dass ich vor dem Tor stehe statt dahinter und die Wachen mich nicht freundlich begrüßen oder sich mit mir unterhalten, sondern mich stattdessen grimmig anschauen, finde ich diese Frage ziemlich seltsam, dennoch antworte ich, nachdem ich Sallys Lächeln kurz flüchtig erwiedere mit einem Kopfschütteln.
"Nein, ich gehöre nicht dazu. Und schön, dich auch wieder zu sehen, Sally. Bist du denn nicht mehr mit den anderen unterwegs?", erkundige ich mich auch gleich nach Katniss und Ben, da die drei schon unzertrennlich gewirkt haben. Ob ihnen bei den Explosionen wohl etwas zugestoßen ist? Dass Sally meinen Namen nennt, finde ich nicht besonders prickelnd, zudem bringt es mich mit ihr und ihrem Freund in Verbindung, der ein Zeichen eines Tribes auf seiner Stirn trägt und ich zuvor gesagt habe, zu keinem Tribe zu gehören. Was auch stimmt, nun aber nicht mehr ganz glaubwürdig wirken könnte...
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BeitragThema: Re: Eingangstor   So 1 Feb - 19:59

Von allen Seiten werden hier giftige Blicke verteilt.
Sehr interessant. Dann erblicke ich das Mädchen
auf der anderen Seite vom Tor. Wenn Blicke töten
könnten. Aber auch ihr Körper ist genial gebaut. Wie
biegsam sie wohl ist?
Aber dann spricht Sally das
Mädchen auf dieser Seite vom Tor an. Sie scheinen
sich zu kennen. Kennt ihr euch? stelle ich dann auch
gleich die Frage die mir durch den Kopf geht. Und ich
frage mich welche aderen sie meint. Ich hoffe Sally
klärt mich bei Gelegenheit auf.

-
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BeitragThema: Re: Eingangstor   So 1 Feb - 20:10

Die Tatsache, dass ich ihren Namen erwähnt habe, lässt Reyenne mir einen warnenden Blick zu werfen.
Gott, bin ich blöd. Als sie fragt, ob ich nicht mehr mit den anderen unterwegs bin, schlucke ich kurz , und sehe kurz zu Nick rüber, der gerade dabei ist, ein Mädchen ,was hinter dem Tor steht seine Aufmerksamkeit zu schenken, was ich versuche zu ignorieren. Nein, unsere Wege haben sich ... etwas getrennt, antworte ich zaghaft, dennoch diesmal etwas leiser. Nick sieht uns beide plötzlich überrascht an, und fragt, ob wir uns kennen. Ich nicke kurz, und flüstere: Erklär ich dir später. Natürlich ist mir nicht entgangen , dass wir von den Wachen hinter dem Tor immer noch misstrauisch beäugt werden.


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BeitragThema: Re: Eingangstor   So 1 Feb - 20:26

Kami - 20 - Carnival Souls



Die ganzen letzten Tage waren wirklich anstrengend. So sehr, dass ich nicht meiner Haupttätigkeit im Tribe - dem Kochen - nachgehen konnte wie sonst immer oder genug Zeit für meine Tochter hatte, nein, stattdessen sind kurz nach der Rückkehr von Aubrien und den anderen, die davon berichtet hatten, dass es in der Stadt mehrere Explosionen gegeben haben muss, ständig irgendwelche Flüchtlinge hier aufgetaucht, sodass wir nun überall noch stärker Wache schieben mussten als sowieso schon, damit niemand auf die Idee kam, von woanders durch ein Loch im Zaun oder sowas in den Park einzudringen. Damit so etwas nicht passieren konnte, hatten wir glücklicherweise auch vier abgerichtete Hunde, die mir manchmal richtun unheimlich waren, weil man nie genau wusste, wann einer von ihnen auftauchte. Aber selbst wenn wir sie nicht hätten: Löcher im Zaun gab es trotzdem nicht mehr, denn alle waren nach und nach ausgebessert worden und es gab genug Wachposten und Gebäude, durch die man den Park rundum im Blick hatte, sodass es schwer war, unbeobachtet hier reinzukommen. Selbst nachts.
Jedenfalls hatte zumindest der heutige Tag ruhiger angefangen, sodass ich gehofft hatte, die Leute hätten endlich mal geschnallt, was Sache war. Immerhin wollten wir auch überleben und das ging schlecht, wenn wir uns in einen Almosenverein verwandelten, der jeden aufnahm und betüttelte und allen vertraute. Wohin das geführt hatte, wurde an der Stadt deutlich. Und daran, dass wir glücklicherweise verschont geblieben sind. Wozu gewisse Leute in Angriffslaune fähig waren, wusste man schließlich nie. Ich schob jedenfalls zusammen mit Adrian, mit dem ich mich relativ gut verstand meine Wachphase, als doch noch jemand auftauchte. Es handelte sich um ein dunkelhaariges schlankes Mädchen. Sie trat gradezu furchtlos auf uns zu, wobei ich merkte, dass sie hinter der Fassade dennoch nervös sein musste, dann verlangte sie nach Aubrien. So wie alle. Jeder wollte mit ihm reden, um seine Gnade winseln, das volle Mitleidsprogramm. Dass sie die Chance darauf bekommen könnte, wollte ich ihr gleich - freundlich wie ich war, schließlich waren falsche Hoffnungen echt was Schlimmes - wieder ausreden, nachdem sie aber versichert hatte, wirklich alleine zu sein, niemandem anzugehören und mir dann auch noch vorwarf, ich hätte eines Tages auch mal Hilfe gebraucht. Dass sie damit sehr richtig lag, da ich ohne Aubriens Aufnahme mit meiner kleinen Tochter wohl erst mal verloren gewesen wäre, als ich damals nach Auckland zurückgekehrt war, machte mich noch wütender als ihr alleiniges Auftreten ohnehin schon. Adrian, herzensgut wie er war, ließ sich aber natürlich erweichen und tauschte seinen Wachplatz mit einer anderen Wache, um nach Aubrien schauen zu gehen. Ich mochte diesen Gefährten wirklich sehr, nur war er teilweise echt zu gut. Dass er bei diesem Mädchen eine Ausnahme machte, die er bei den anderen Leuten nicht gemacht hatte, wunderte mich hingegen. Dieses Gefühl wich schneller als gedacht neuer Genervtheit, da ein Problem selten allein kam und zu der Fremden auch noch ein Pärchen stieß. Der Typ trug das Zeichen der Technos. Also Ärger. Und die Kleine hatte wohl gelogen, denn die Freundin des Technos sprach sie promt an. Eigentlich hatte ich mich früher immer über etwas Aktion bei der Wache gefreut, aber langsam wurde es mir zu bunt. Als die drei dabei waren, ein Gespräch zu beginnen, wobei die erste Fremde genauso überrascht und nicht grade erfreut wirkte wie ich selbst, brach ich mein Schweigen.
"Leute, was auch immer ihr da grade ausheckt, vergesst es. Geht zurück zu euren kaputten Häusern und spielt weiter mit Computern, so wie die Technos das doch besonders gut können. Was wollt ihr hier?", meinte ich noch einmal und klang dabei überheblicher denn je. Ich fragte mich, wohin das führen würde.


Zuletzt von NPC* am Mo 2 Feb - 19:33 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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