The Tribe Forum | Über die TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ und mehr! | Seit April 2012
 
StartseiteFAQSuchenMitgliederFacebook-CommunityAnmeldenLogin
Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 
Rechercher Fortgeschrittene Suche
Schlüsselwörter
ebony virus Abwesenheit warum Amiria
Die neuesten Themen
Dezember 2017
MoDiMiDoFrSaSo
    123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031
KalenderKalender
Partner
Teilen | 
 

 Dominic´s Zimmer

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2
AutorNachricht
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Dominic´s Zimmer   Do 30 Apr - 20:03

cf: Felder

Gemeinsam mit Katniss und Patsy betrete ich den Flur des Wohnhauses und schließlich das Zimmer des Jungen. Wieder verströmt es eine seltsame Atmosphäre. Der Junge scheint irgendwie immer noch präsent zu sein und wieder frage ich mich ob er noch lebt. Mittlerweile erhellt nur das Licht des Mondes, welches in das Fenster einfällt, den kleinen Raum. Dieser wirkt dadurch unheimlich, aber da die beiden anderen Mädchen anwesend sind, macht mir dieser Umstand kaum etwas aus. Ich lege meinen kleinen Beutel neben den Schreibtisch und setze mich auf das Bett, wippe etwas auf der Matratze auf und ab. Eine echte Matratze, das ist der pure Luxus. Besser hätten wir es gar nicht treffen können. "Ich würde sagen, wir passen alle drei auf das Bett.", sage ich und deute darauf. Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch Patsy und Katniss hundemüde sind und sich nichts weiter wünschen als auf das Bett zu fallen und zu schlafen. "Und morgen früh zeige ich euch den alten Holzbottich bei der Scheune und den kleinen Brunnen, dort können wir uns frisch machen." Die Angst aufgrund der Situation mit Ebony verfliegt allmählich und irgendwie freue ich mich auf den nächsten Tag. Etwas, dass seit dem Virus nie mehr der Fall war. Jeder Tag brachte neue Ängste, neue Sorgen mit sich. Aber nun ist das irgendwie anders. "Ich bin froh, dass ich euch getroffen habe...", murmle ich dann noch und schaue die beiden etwas verlegen an. "Ich dachte, dass es besser ist alleine zu sein...jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher." Ich schaue aus dem Fenster und blicke einen kurzen Moment gedankenverloren in die Nacht hinaus.
Nach oben Nach unten
Patsy*
Tribelos
avatar

Anzahl der Beiträge : 205
Anmeldedatum : 21.07.14
Alter : 19

Charakter der Figur
Inventar:

BeitragThema: Re: Dominic´s Zimmer   Fr 1 Mai - 16:02

cf: Felder

Es ist tatsächlich ein ganzer Tag her, seit wir das Zimmer schon einmal in der düsteren Atmosphäre des Mondlichts betreten haben. Das Gefühl bleibt dasselbe, mittlerweile bin ich aber so erschlagen, dass ich wohl sobald ich mich hinlegen werde, kaum noch viel Zeit zum Nachgrübeln über den Bewohner des Zimmers haben werde, ehe mich der Schlaf übermannt. Darleen legt ihre Sachen ab und geht dan zum Bett, um dessen Matratze zu testen. Danach stellt sie fest, dass wir wohl alle drei Platz darauf hätten, doch irgendwie würde ich es wohl befremdlich finden, mit jemand anderem das Bett zu teilen als mit meinem Bruder wie früher als Kind oder meinem Freund, darum bleibe ich unschlüssig stehen. Eine Wolldecke und ein kleines Kissen habe ich aus der Mall in meinem Rucksack mit meinen anderen wichtigsten Sachen mitgenommen, die ich nicht da lassen wollte, also bräuchte ich das Bett nicht unbedingt, auch wenn es schön gewesen wäre. Ich schaue mich abermals im Raum um und entscheide schließlich, es mir neben dem Schrank gemütlich zu machen. Wenn ich den Teppich in der Mitte des Zimmers an die hintere Wand ziehe, muss ich nicht auf dem kalten Boden schlafen und habe dort an der Wand trotzdem etwas, an das ich mich anlehnen kann. Und Unterkünfte, die nicht viel Luxus bieten, bin ich von meiner Gefangenschaft noch zu gut gewohnt, denn dort blieb uns oft nicht viel anderes übrig, als zu mehreren in Containern oder Holzwägen zu schlafen, in denen sie uns über Nacht einsperrten, damit keiner so schnell flüchten konnte. An Kissen oder Decken war erst gar nicht zu denken.
"Ist schon okay, ich glaube, ich baue mir mein kleines Lager hier hinten. Trotzdem danke", sage ich zu Darleen und setze meinen Plan in die Tat um. als das Mädchen von einem Holzbottich spricht, an dem wir uns am nächsten Morgen waschen und frisch machen können, muss ich lächeln. Die hygienischen Bedingungen sind seit dem Virus immer ein großes Problem gewesen, vor allem durch das fehlende fließende Wasser und alles, genauso wie es jetzt wieder ist, darum ist alles willkommen, was mit diesem Zustand bricht, auch wenn es eiskaltes Wasser ist, das einem kurzzeitig das Gefühl gibt, das Blut würde einem gefrieren.
"Das hört sich echt super an, Darleen", entgegne ich ihr freundlich von meiner Ecke aus, in der ich mich auf den Boden hab sinken lassen. In meinem Rucksack krame ich nach meinen Sachen, ordne sie zu einem Lager zurecht und bin berührt davon, dass Darleen meint, sie wäre glücklich darüber, uns begegnet zu sein, hatte sie doch bei unserem ersten Zusammentreffen so panische Angst und musste sie Zeugin der Geschehnisse und der Begegnung draußen mit Ebony werden. Ihr letzter Satz bringt mich zum Nachdenken und das trotz Müdigkeit. Immerhin wollte ich ebenfalls alleine sein, aber es hat seine Vor und Nachteile. Ich weiß nicht, wie es mit Ebony ausgegangen wäre, wären Katniss und Darleen nicht aufgetaucht, aber ich denke nicht, dass wir uns bekriegt oder verletzt hätten...Dennoch ist es jetzt in dem Moment doch okay, dass die beiden anderen noch um mich herum sind.
"Mich hat es auch gefreut. Und mh, ich schätze, allein zu sein, ist mal ganz schön, aber es ist auch unheimlich beruhigend zu wissen, dass irgendwo jemand auf dich wartet und zu dem zu zurückkehren oder auf den du dich verlassen kannst, wenn du nicht mehr einsam sein möchtest", erwidere ich bei dem Gedanken an Milo, der irgendwo da draußen sein muss und auch an die anderen in der Mall. Dann lege ich mich zur Seite auf das kleine Kissen, lege die dünne Decke über mich, die an manchen Stellen ein paar Löcher hat aber ihren Zweck erfüllt und schließe die Augen.
"Ich wünsche euch eine gute Nacht", murmele ich noch gähnend, eine Sekunde später kann ich mich schon an nichts mehr erinnern und drifte in die Welt des Schlafes ab.
Nach oben Nach unten
Katniss*
Eco
avatar

Anzahl der Beiträge : 953
Anmeldedatum : 30.04.14
Ort : Wald

Charakter der Figur
Inventar:

BeitragThema: Re: Dominic´s Zimmer   Mo 4 Mai - 17:52

cf: Felder

Zusammen mit Patsy und Darleen komme ich in dem Zimmer an. Darleen stellt ihren Beutel neben den Schreibtisch ab, setzt sich dann aufs Bett und wippt ein wenige auf und ab, ehe sie meint, dass wir hier auch zu Dritt schlafen könnten.
Ich nicke ihr zustimmend, wobei Patsy eher unschlüssig aussieht.
Ihre Worte klingen mir noch im Kopf, dass man einfach eine Sache auf sich beruhen lassen sollte und nicht immer wieder diese Wut aufs neue anfachen sollte.
Ist das so? Strahle ich diese Rachlust so sehr aus? Nur weil ich möchte, dass sie versteht, warum ich so gehandelt habe und mich nicht einfach so für eine Verrückte hält, die versucht sich zu verteidigen.
Man kann Ebony nicht trauen, dass weiß Patsy wahrscheinlich so gut wie keine andere, doch lässt sie sich diese Gefühle überhaupt nicht anmerken. Oder aber sie verspürt das alles als nicht so schlimm und dann wäre sie Luna sehr ähnlich, die immer nach einer höheren Macht schaut, alles hat seinen Grund und man soll nach vorne schauen.... Doch das wird mir nicht gelingen befürchte ich, es ist zu viel passiert in Bezug auf Ebony...oder tue ich das wegen Nick? Weil ich das Gefühl habe, das er viel zu Schonungslos davon gekommen ist....
Sie sagte auch, dass sie hier her gekommen sei um Abstand und Ruhe zu finden und auf einmal wusste ich nicht mehr, weswegen ich hier her gekommen war.
Alles war so kompliziert und ich überlegte für einen Moment, ob die junge Mall Rat tatsächlich recht hatte und man einfach abschließen sollte und nach vorne blicken. Doch das würde mir nicht gelingen, ich hatte noch so viel vor mir was ich erledigen wollte und auch muss um überhaupt erst an Ruhe zu denken. Allerdings befürchtete ich nun auch, dass durch den Streit mit Ebony nun noch weitere Dinge auf mich zu kamen, die ich so nicht geplant hatte.
Erst als ich sehe, wie Patsy sich ein eigenes Bett baut und zu Darleen meint, dass es sich echt gut anhört, komme ich wieder aus meinen Gedanken.
Ich nicke einfach und versuche mir nicht anmerken zu lassen, dass ich nicht ganz aufgepasst habe.
Dann erzählt uns Darleen, dass sie froh ist uns getroffen zu haben. Dabei schaut sie ganz verlegen und sieht einfach glücklich aus, was mich freut. Sie sagt auch, dass sie immer dachte, es sei besser allein zu sein, doch nun hat sie ihre Meinung geändert, zumindest ist sie sich nun nicht mehr so sicher.
Ich stelle meinen Rucksack neben ihre Tasche und gehe zu ihr hinüber. Patsy antwortet, dass es sie auch gefreut hat und sie es manchmal schön findet alleine zu sein, doch es auch beruhigend ist zu wissen, das jemand auf einen wartet und auf den man sich verlassen kann. Für eine ganze Weile betrachte ich die beiden Mädchen und bemerke, wie einsam ich bin seit Sally weg ist. Sie fehlt mir so furchtbar!
Ich habe niemanden, der auf mich wartet....habe ich mir das selbst zuzuschreiben, frage ich mich. Wahrscheinlich schon, wenn es nach Patsy gehen würde.
Dann schaue ich zu Darleen, die ziemlich müde aus dem Fenster schaut. Ich lege ihr eine Hand auf die Schulter, ich bin auch froh, euch beide getroffen zu haben und ich würde gerne das Bett mit dir teilen sage ich dann.
Gute Nacht antworte ich dann als Patsy uns diese wünscht.
Dann lege ich mich hin und warte darauf, dass Darleen es ebenso tut.
Das letzte Mal als ich ein Bett mit jemanden geteilt habe, war das meine Schwester kurz bevor sie wegging.....mit diesen traurigen Gedanken im Kopf schlafe ich dann ein.

-
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Dominic´s Zimmer   Mo 4 Mai - 21:21

Als ich vorschlage, dass wir zu dritt auf dem Bett schlafen können, wirkt Patsy plötzlich unschlüssig. Ich beobachte sie aufmerksam. Sie sagt, dass sie sich ein eigenes kleines Lager bauen will und geht schließlich zum Schrank um sich dort einzurichten. Mit dieser Reaktion hätte ich nie im Leben gerechnet. Etwas enttäuscht knabbere ich an meiner Unterlippe und schaue kurz auf den Boden. Hatte sie nicht ganz am Anfang noch gesagt, dass wir zusammen auf dem Bett schlafen können? Warum will sie es so plötzlich nicht mehr...? Ob ich was falsch gemacht habe? Ich bin unschlüssig, ob ich nun aus Solidarität auch auf dem Boden schlafen muss. Immerhin will ich nicht egoistisch wirken. Patsy erklärt noch, dass das mit dem Brunnen eine gute Idee ist. Es ist gut, zu wissen dass jemand auf einen wartet? Ich nicke. Mich hat schon seit einer halben Ewigkeit niemand mehr vermisst. Ich war ein...nichts? Der Gedanke ist zu schmerzhaft, also lasse ich diesen wieder fallen. Patsy kuschelt sich in ihre Ecke und schließt die Augen. „Gute Nacht.“, flüstere ich leise auf ihre gemurmelten Worte hin.

Ich schaue auf, als Katniss, die auch ein bisschen gedankenverloren schien, ihre Hand auf meine Schulter legt und ein ehrliches Lächeln huscht über meine Lippen. Sie freut sich auch, dass wir uns getroffen haben und sie will das Bett mit mir teilen? Mein Lächeln wird zu einem regelrechten Strahlen und ich wäre ihr beinahe um den Hals gefallen. Doch ich schaffe es mich zu zügeln. „Das finde ich...toll. Danke.“, sage ich leise und bin in diesem Moment tatsächlich glücklich. Die Eco hätte gerade nichts schöneres sagen können. Vielleicht sollte ich doch mit Katniss gehen, egal wie gefährlich es auch sein mag..., schießt es mir durch den Kopf und ich beobachte die Dunkelhaarige, wie sie es sich auf dem Bett gemütlich macht. Sie ist so unglaublich warmherzig und selbst ihre impulsive Art imponiert mir. Auch ich lasse mich auf das Bett sinken und kuschele mich in die Matratze. Es ist so eine Wohltat! So weich und gemütlich. Erst jetzt spüre ich, dass meine Knochen regelrecht vor Müdigkeit schmerzen und meine Augen fallen mir zu. „Schlaf gut Katniss...ich hab dich sehr gern...“, murmle ich leise und drifte dann ab in einen traumlosen Schlaf, in dem Wissen, behütet zu sein.
Nach oben Nach unten
Katniss*
Eco
avatar

Anzahl der Beiträge : 953
Anmeldedatum : 30.04.14
Ort : Wald

Charakter der Figur
Inventar:

BeitragThema: Re: Dominic´s Zimmer   Di 5 Mai - 17:38

Nur noch am Rande bekomme ich mit, wie glücklich Darleen aussieht, als ich ihr versichere, dass ich zusammen mit ihr im Bett schlafe. Für einen Moment frage ich mich, warum sie das so glücklich macht. Doch dann fällt mir wieder ein, wie alleine, unsicher und verängstigt sie gestern auf mich gewirkt hat, als ich hier auftauchte und ins Zimmer platze. Sie war ziemlich durcheinander und sichtlich beunruhigt, besonders als sie gemerkt hat, dass Patsy und ich uns kennen. Naja zumindest sind wir uns nicht fremd, das wir uns kennen ist wohl übertrieben.
Sie ist mir in einer gewissen Weise ähnlich, auch ich bin nicht unbedingt jemand, der sofort Vertrauen fasst. Im Grunde genommen bin ich sogar sehr misstrauisch und das ist eine große Gemeinsamkeit zwischen uns beiden.
Außerdem bin ich davon überzeugt, dass sie genauso selbstsicher rüberkommt, wenn es um etwas ärtzliches geht, wie ich mit meinem Bogen. Sie kann im Notfall Menschen retten, ihnen helfen.
Ich hingegen bringe dadurch eher Unglück, zumindest könnte ich für große Schmerzen sorgen, wenn man mich so ließe wie ich wollte.
Man braucht nur an Ebony denken.... geht es mir durch den Kopf wir sind gar nicht so verschieden meinte sie.
Nein, ich würde niemandem grundlos wehtun! sage ich mir und bin auch davon überzeugt.
Doch ich befürchte im nächsten Gedanken, dass ich meinem Bruder doch nicht so unähnlich bin. Immerhin habe ich die gleichen Gene....und das bringt mich zu der Annahme, dass ich auch Schlimmes in mir tragen könnte und wenn ich diese Seite rauslassen...nein daran darf ich gar nicht erst denken!
In meinem Gedankenwirrwarr bekomme ich mit, wie sich nun auch Darleen neben mich in die Matratze kuschelt und mir etwas zu flüstert.
Erst verstehe ich nicht ganz was sie sagt, doch als ich fast eingeschlafen bin, verstehe ich es.
....ich hab dich sehr gern... und nun habe ich noch mehr angst, dass ihr etwas zu stoßen könnte.
Ich dich auch flüstere ich und in mir keimt die Angst auf, dass Ebony ihr Gesicht tatächlich behalten könnte und ihr etwas antut.
Das werde ich zu verhindern wissen! sagt eine knurrende Stimme in meinem tiefesten Inneren.
Als ich dann endlich richtig einschlafe, sind meine Träume eher quälend als erholsam.
Ich träume von Nick; unserem Vater; der Angst, die meine Mutter hatte, die ich aber nie verstand; von meinem Dad; meiner geliebten Schwester, die irgendwo ist wo ich sie nicht beschützen kann und Ebony, die Darleen quälen wird....

-
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Dominic´s Zimmer   So 10 Mai - 14:11

Während ich einschlafe höre ich noch Katniss' leise Stimme. Ich dich auch. Mein Herz macht einen kleinen Hüpfer, ehe ich für den Moment glücklich einschlafe. Es vergehen einige Stunden. Schließlich fallen vereinzelte Sonnenstrahlen in das Zimmer des Jungen und wärmen mein Gesicht. Ich blinzle verschlafen und bleibe noch kurz liegen, um meine Gedanken zu ordnen und mich zu orientieren. Ich erblicke Katniss, die in dem dämmrigen Licht noch immer neben mir liegt. Jetzt fällt mir alles wieder ein. Patsy, Katniss...und dass ich mich das erste Mal seit langem nicht mehr so schrecklich einsam fühle. Ein Lächeln huscht über meine Lippen und eine Euphorie packt mich, die ich schon lange nicht mehr gespürt habe. Ich möchte den beiden ein Frühstück machen und den Holzbottich füllen, damit sie sich frisch machen können. Sie haben beide viele Pläne. Dabei fällt mir ein, dass ich mich heute entscheiden muss. Möchte ich mit Patsy gehen oder doch eher mit Katniss? Oder werde ich allein auf dem Bauernhof zurückbleiben? Ich beschließe, diese Entscheidung noch ein wenig aufzuschieben und erhebe mich ganz leise und langsam. Ich möchte die beiden nicht aufwecken. Ich nehme meinen Beutel, schleiche zur Tür und öffne diese möglichst leise. Dann husche ich hinaus in den Flur und betrete dann die Felder.

tbc: Felder
Nach oben Nach unten
Katniss*
Eco
avatar

Anzahl der Beiträge : 953
Anmeldedatum : 30.04.14
Ort : Wald

Charakter der Figur
Inventar:

BeitragThema: Re: Dominic´s Zimmer   Mo 18 Mai - 19:46

Unruhig wälze ich mich im Bett umher, meine Träume sind düster und ich fühle mich einsam und leer.
Was soll ich nur machen? Wie kann ich sie retten? Es ist alles so verworren und ich sehe kein Licht am Ende des Tunnels....wo bist du nur? Wie geht es dir Schwesterherz?
Ich vermisse dich so sehr!

Plötzlich schrecke ich hoch, der Schweiß hat meine Kleidung durchtränkt und ich friere, wenn gleich ich auch schwitze.
Verschlafen blinzel ich die letzte Müdigkeit aus meinen Augen. Das Bett neben mir ist leer und durch das Fenster sehe ich, dass es bereits Mittag ist.
Patsy liegt noch völlig ruhig in ihrem selbstgebastelten Bett und schläft ganz ruhig.
Ich setze mich auf die Bettkante und strecke mich. Zwar bin ich nun nicht mehr so müde wie gestern, doch wirklich erholt fühle ich mich nicht.
Was mache ich nun? überlege ich krampfhaft und beschließe mich erst einmal frisch zu machen und neue Kleidung anzuziehen. Immerhin hat uns Darleen das angeboten und ich würde mich furchtbar gerne mal wieder sauber machen.

tbc: Scheune

-
Nach oben Nach unten
Patsy*
Tribelos
avatar

Anzahl der Beiträge : 205
Anmeldedatum : 21.07.14
Alter : 19

Charakter der Figur
Inventar:

BeitragThema: Re: Dominic´s Zimmer   Sa 23 Mai - 17:35

Der Boden unter mir ist hart. Ich bin im Halbschlaf, kann meine Augen aber noch nicht ganz öffnen. Meine Lider sind zu schwer, meine Augen brennen, fühlen sich klebrig an, klebrig von den vielen Tränen, die ich in den letzten Tagen geweint habe. Und nicht nur mit ging es da so. Jeder hat die Neuigkeit anders aufgenommen. Manche haben sich in Arbeit gestürzt, andere waren still geworden, zogen sich zurück oder erlitten wie ich einen Zusammenbruch, weil ihnen der Boden unter den Füßen wie so oft im Leben ein weiteres Mal genommen wurde. Ich habe versucht, stark zu sein, dagegen anzukämpfen und mich an der Suche zu beteiligen, um nichts außer Acht zu lassen, das nützlich sein könnte. Aber es gibt keine Spur, keiner will sie gesehen haben. Nicht mal eine Drohung eines anderen Tribes liegt uns vor. Milo, meine zweite Hälfte, ist genauso verschollen wie sein bester Freund Angel, der den ganzen Hof stets zum Lachen gebracht hat, mit seiner humorvollen unterhaltsamen Art. Und mit ihnen die neugierige Conny, die alle um ihre Schönheit beneideten, aus der sie sich sonst kaum etwas machte. Sie probierte gerne verrückte Frisuren aus, experimentierte mit verschiedenen Kleidunsstilen, doch wer tat das nicht, seit dem keine Grenzen mehr gesetzt waren? Bei allem, das sie trug, sah sie jedoch aus wie ein Model. Ihr Äußeres war allerdings nicht das Einzige, was zählte, nicht im Geringsten. Nein, auch persönlch war sie eine wirklich nette Person, die jedes Männerherz zum Schmelzen bringen konnte, falls sie es drauf anlegte und die ein großes Talent für Überredungskunst hatte, weshalb sie damals auch mit auf den Trip gekommen war. Und mit ihr noch weitere Menschen, deren Verlust ein großes Loch im Herzen der Farm hinterließ. Besonders Raven traf es hart, denn ihr sechsjähriger Sohn Douggie hatte die Gruppe zum ersten Mal nach langer Bettelei auf ihrer Tour begleiten dürfen, nachdem die anderen ihr versichert hatten, ganz besonders auf ihn acht zu geben. Und von jetzt auf gleich waren alle weg. Dass es ein paar Tage in Anspruch nehmen würde, zur nächsten Stadt zu gehen, die Waren anzubieten und zurückzukehren, wussten wir. Doch aus Tagen, in denen alle mit dem Vorgefühl von Wiedersehensfreude erfüllt waren, wurden Wochen. Alles hätte maximal eine Woche dauern müssen. Und hätten unsere Leute sich dazu entschlossen, länger wegzubleiben, um einen größeren Handelsertrag zu erreichen, dann hätte einer von ihnen als Bote fungiert, um uns diese Nachricht zu übermitteln. Doch nichts geschah, weshalb sich Suchtruppen bildeten und den gleichen Weg gingen wie die anderen ihn vor ihrem Verschwinden geplant hatten. Man befragte jeden, dem man gegenübertrat, sogar mit Bildern, falls es welche gab. Aber nichts brachte etwas, die Suchenden kehrten ohne die anderen zurück und ohne den kleinsten Hinweis, was mit ihnen geschehen sein mag. Alte Ängste überkamen mich zusätzlich zu dem emotionalen Chaos, das die neue Situation auslöste. Ich dachte an die Zeit im Lager der Chosen, daran, wie wir dort gelitten hatten und daran, dass Milo es nicht verdient hatte, ein zweites Mal Gefangener zu sein. Keiner hatte das verdient, aber er...ich konnte einfach nicht unbeeinflusst urteilen. Nach den Malen davor, in denen ich mich verknallt hatte, war es bei Milo so gewesen, dass ich nachvollziehen konnte, was Trudy wegen Bray durchmachte oder wie schwer Amber es mit ihren Gefühlen für mehrere gleichzeitig gehabt hatte, als damals Sasha ihr Herz gewonnen hatte, obwohl auch zwischen ihr und Bray ein Knistern zu spüren gewesen war. Was sich auch sehr in Brays Verhalten niedergeschlagen hatte, als Amber mit Sasha für ein paar Tage verschwunden gewesen war. In ihn war ich trotz seiner manchmal echt ruppigen und nicht ganz leichten Art so richtig verliebt gewesen, war es noch und ich konnte mir nicht vorstellen, dass sich das jemals ändern würde. Wollte es nicht. Und nun war er weg, zusammen mit vielen anderen, die eine zweite Familie für mich geworden waren, neben den Mall Rats. Bei diesem Gedanken strömen weitere Tränen über mein Gesicht, meine Augen sind weiterhin geschlossen.
Ich liege auf dem Dachboden der Scheune. Um mich herum der Geruch des Heus, unter mir der harte Holzboden. Seit Milos Verschwinden habe ich mich nicht getraut, allein in seinem Zimmer, in seinem Bett zu schlafen. Falls ich überhaupt schlafen konnte, denn eigentlich geschah es meistens bloß, wenn ich vom Weinen so ausgelaugt war, dass mein Körper einfach nicht mehr die Kraft hatte, weiterhin wach zu bleiben. Nun bin ich wieder hier. Vorsichtig taste ich mit meiner Hand neben mir herum, doch unter mir befindet sich kein Heu. Es ist...weicher...

Dann werde ich wach. Ruckartig öffne ich die Augen, was mir den Schwindel in den Kopf treibt, weil ich zu schnell aufgestanden bin. Als die Umgebung klarer wird, bin ich zuerst verwirrt. Ist das...MIlos Zimmer?! Dann fallen mir die Plakate an den Wänden ins Auge. Mein Freund mochte Musik, aber seine Wände sahen...anders aus. Nur langsam kommt die Erinnerung daran zurück, dass ich nach dem Chaos in der Mall in der Stadt zur Farm außerhalb gegangen bin. Dort habe ich Darleen getroffen, wenig später Katniss. Sie hat von Sally gesprochen, von Nick, mit dem sie nun, wo beide wissen, dass sie keine Geschwister sind, zusammen ist. Sie sind zu einem fremden Tribe geflohen. Dann die Begegnung mit Ebony auf dem Feld, der Streit, ihre Verletzung. Alles kommt auf einmal zusammen. Ich reibe mir den Kopf, in dem sich ein stechender Schmerz ausbreitet. Meine Knochen schmerzen von der harten Schlafstätte, aber ich habe es mir selbst ausgesucht. Mein Blick fällt auf das Bett, das leer an der Wand steht, die Decken zerwühlt und leer. Darleen und Katniss sind weg. Ob Katniss bereits auf dem Weg zur Stadt ist, um mehr über diese Carnival Souls herauszufinden? Mühsam rappele ich mich auf, mein Gesicht fühlt sich genauso verbrannt an, wie im Traum. Denn das war es nun offensichtlich. Ein Rückblick auf damals, das so unendlich lange her zu sein scheint. Ich betaste meine Haut unter den Augen, sie klebt. Alles andere mag Vergangenheit gewesen sein, doch die Tränen waren echt. Und es ist mir unangenehm zu vermuten, dass Darleen oder Katniss mich eventuell in meinem schwachen Moment gesehen haben. Doch keine von ihnen hat mich geweckt. Womöglich sind sie früh genug wach geworden. Oder ich habe in einem Winkel gelegen, aus dem man nicht genau erkennen konnte, dass ich weine. Träge stehe ich auf. Das Zimmer fühlt sich nun noch fremder an als sowieso schon. Ich muss zurück in die Stadt, wahrscheinlich war es sowieso blöd, die anderen in der Mall allein zu lassen und ihnen nicht weiter beim Aufräumen zu helfen. Aus meiner Tasche krame ich ein paar Wechselklamotten und gehe dann nach draußen zu dem Bottich, den Darleen und gezeigt hatte. Ich muss mich frisch machen, mir den Schweiß vom Körper waschen, die durchnässten Klamotten loswerden und auch die Tränenstriemen auf meinem Gesicht.

tbc: Scheune


Zuletzt von Patsy* am Di 1 Sep - 15:07 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Dominic´s Zimmer   Sa 8 Aug - 22:13

cf: Flur

Ich betrete das Zimmer des Jungen, auch hier ist es stockdunkel und es ist seltsam plötzlich ganz allein zu sein. Den Obstkorb stelle ich neben dem Bett ab, doch Hunger verspüre ich seltsamerweise keinen. Ich entzünde eine Petroleumlampe auf dem Nachttisch und rufe mir die Geschehnisse des vergangenen Tages in Erinnerung. Es ist so schrecklich viel passiert. Viel positives, wie das auftauchen von Marvin, Nicolas und Elyas, aber auch viel negatives. Katniss ist fort, ebenso Patsy. Und ich vermisse beide. Du gehst morgen zur Mall und wirst nach Patsy fragen. Sicher ist sie dort. Mein Herz krampft sich etwas zusammen. Es ist schon so lange her, dass ich in der Stadt war. Es wird sehr ungewohnt für mich sein. Dort sind viele fremde Menschen, viele von ihnen nicht gerade nette Zeitgenossen. Was, wenn etwas auf dem Weg passiert? Hör auf, Darleen!, schelte ich mich selbst. Du wirst es schaffen! Wenn du immer nur Angst hast, wirst du immer einsam bleiben, weil sich dir gegenüber niemand öffnet. Ich beschließe, für Marvin und Nicolas eine Nachricht dazulassen, immerhin werden sie sich sonst fragen wo ich bin.

Vielleicht ist es nicht nett, einfach in die Stadt zu gehen, aber ich kann nicht anders. Warum, weiß ich selbst nicht genau. Ich lege mich auf das Bett und verschränke die Arme hinter dem Kopf. Starre eine Weile an die Zimmerdecke. Um mich herum herrscht vollkommene Stille und ich seufze leise. Ich mag nicht mehr allein sein. Zwar sind die Jungen hier, aber dennoch werden sie sicher bald weiterziehen. Wenn ich Pech habe, sind sie schon weg, wenn ich aus der Stadt zurückkomme. Auch Elyas wird aufbrechen, sobald es ihm besser geht. Ich lege mich auf die Seite und lösche das Licht, schlafe schließlich ziemlich schnell ein. Nach einer unruhigen Nacht erwache ich und blinzele ein wenig. Ist es Morgens? Mittags? Ich habe absolut keine Ahnung, erhebe mich und gehe zum Schreibtisch des Jungen. Kurz schreibe ich eine kleine Nachricht an Marvin und Nicolas, dass ich in die Stadt aufbrechen werde. Außerdem informiere ich sie über Elyas. Dann sehe ich mich noch einmal kurz um und verlasse mit dem Obstkorb das Zimmer, begebe mich auf den Hof.

tbc: Hof
Nach oben Nach unten
 
Dominic´s Zimmer
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 2 von 2Gehe zu Seite : Zurück  1, 2
 Ähnliche Themen
-
» Zero´s Zimmer
» Tsunas Zimmer
» Was tun gegen Ameisen im Zimmer
» Illyasviel von Einzbern´s Zimmer
» Zimmer Nummer 314

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
The Tribe Forum, Community, Serie | thetribecommunity.com :: ~ ♥ ~ THEMENRÜCKBLICK 2012, 2013, 2014, 2015 ~ ♥ ~ :: Wohnhaus-
Gehe zu: