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 Chiara & Runes Treffen

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BeitragThema: Re: Chiara & Runes Treffen   Mi 15 Jul 2015 - 21:24

Am liebsten hätte rune laut geknurrte vor unhalt darüber ,dass Chiara ihm gerade in diesem Moment eine Szene machte. Sicher sie an zu lügen war nicht nett gewesen,aber hatte es gemacht weil sein namen zu kennen meisten unglücklich für die Leute endete. sie hatten aber keine zeit das jetzt aus zu diskutieren, nicht jetzt wo Try und Balder unmittelbar hinter ihnen war.
Er legte sich einen Zeigefinger auf die Lippen und sah bitten an ruhiger zu sein, denn so waren sie bald nicht mehr versteckt.
" ja ich habe dir nicht meinen echten namen nicht genannt..aber nicht weil ich dir nicht vertrauen,sondern weil es besser ist für dich ihn nicht zu kennen..die beiden da vorne sind nicht die einzigen die nach mir suchen..", wisperte er leise zurück. "bitte sei jetzt leise.. try wird dich nicht verschonen nur weil du eine Frau bist..",sprach er leise zu ihr und sah ihr dabei in die Augen.
"hast du das auch gehört, Try..", hörte er Balder sagen und schloss ergeben die Augen. Sie mussten schnell weg, die beiden betraten den wald und ahnten dass sie hier irgendwo waren.
er konnte sie nur ein paar schritte tragen, da sie begann sich den wickel ab zu fummeln.
"was..? nicht..",weiter kam rune nicht den schon flog der wickel in den Busch. Diese Frau dachte manch mal wirklich nicht mit. " es tut mir auch leid, dass ich dich belogen haben..okay? und das war sehr dumm von dir..warum sollte ich dir etwas geben dass dir nichts bringt? ich hätte dich einfach liegen lassen können..", knurrte er und setzte sie zwangsweise wieder ab. " Hätte ich das bloß mal getan..",sprach er mehr zu sich.
Das Unterholz knackte unter den schritten der zwei.
" Hör auf weg zu laufen, Rune!", donnerte Trys Stimmer durchs unterholz. Zorn schwang mit und Kampflust.
" ich hoffe du bist jetzt zufrieden...du hast uns beide verdammt..",sprach er wüten zu ihr und funkelte sie an. Am liebsten würde ihr den Hals dafür umdrehen,aber etwas hielt ihn zurück.
Statt dessen legte er seinen Rucksack ab, zog seien Dolch und gab ihn ihr in die Hand. " Hoffe dass du ihn nicht benutzen musst", wisperte er und richte sich wieder auf. Sein Herz zog sich schmerzhaft zusammen bei den Gedanken seine Axt gegen Try erheben zu müssen. Seinen einzigen Freund mit dem er so viel durchstanden hatte. Er dachte kurz an Sif und ihren kleinen Sohn und schluckte. Er musste kämpfen, er wollte zumindest eine Chance haben in odins halle aufgenommen zu werden,aber nicht gegen Try. er wollte Sif nicht ihre liebe nehmen, dem Sohn nicht den Vater und seinem einstigen Freund nicht das leben. Nicht wenn er wusste das lif das Herz seines Bruders vergifte hatte.
Zwischen den dichten Bäumen trat ein mann hervor. Er überragte Rune und wirkte wie ein finster Riese, ein Ungeheuer dem nach seinem Blut dürste. " das weglaufen hat ein ende Rune! heute Nacht werde ich dich niederstrecken!", knurrte er und sein Hände umschlossen die große Zweihänderaxt fester. Er wirkte wie aus stein, ein unumstößlicher Fels. Hinter ihm tauchte Balder auf. Seien hellen Blauen Augen sah ihn ungewiss an. " Try.. Lif will ihn leben und..das Mädchen..sie hat nichts damit zu tun..",wagte der junge Mann try an zu sprechen. " es ist mir egal was lif will..es war ein Unfall..und ich schlage dir vor das gleich zu sagen , Balder.. oder glaubst du das dein Wort gegen das meine Standhält?", zischte try ungewohnt kalt. Rune spürte wie sich eine Gänsehaut aus breite. " Try...es muss nicht so enden..du bist mein Bruder...Wir standen uns immer ehrlich gegenüber...im gegensatz zu Lif..",sprach er leise und sah ihn an. " DU! Du hast das alles verraten Rune und Blut ist dicker als Wasser..mein leiblicher Bruder wird mir immer mehr wert sein!", kam es grollend von ihm. " Du und dieser Christ, ihr wollte uns alle hintergehen.. und jetzt wirst du sterben wie er..",zischte er und kam weiter auf ihn zu. Seine dunkeln brauen Augen glitten kurz zu Chiara und er grinste humorlos. " hast du dir ein leiblichen zu gelegt..? gut dann werde ich erst sie umbringen und dann dich..", kündigte er an. Balders Augen weiten sich bei diesen Worten und er sah aus seine sternenklaren blauen Augen zu ihr. " Try! Nein..sie ist.. sie hat nicht mit dem ganzen zu tun...lass deine Wut nicht an ihr aus..",rief er und rune verstellte ihm den Weg zu Chiara. " wenn du an sie willst musst du erst an mir vorbei, freund!", kam es bitter von ihm. Trys Worte schnitten tief ein. Was immer Lif und Hel den Menschen aus seinem Tribe erzählt hatten, sie hatten jedes Herz damit vergifte selbst Trys treues Herz. " Sein Still oder willst du auch als Verräter enden..vergiss nicht was du warst Balder!",wies Try ihn zu recht.
" versuch zu verschwinden..",reif Rune seiner Begleitung zu und schaffte es gerade so dem ersten Schlag d er großen,scharfen Axt aus zu weichen. Try war rasend, er wollte seinen Tod.
Und wäre es nur sein Leben gewesen, dann hätte er sich weniger bemüht,aber Chiaras Leben stand ebenso auf dem Spiel. Balder würde sie nicht schützen können. " denk an Sif und deinen Sohn!", reif er Try entgegen während er versuchte seinen Schlägen aus zu weichen.
Er nahm aus dem Augen winkel war wie Balder zu chiara eilte. Er hatte seine Waffe nicht gezückt. " kannst du laufen?", fragte Balder sie mit aufgeregter Stimme. sein hellen Augen sahen sie sorgenvoll an. " du musst schnell hier weg...ich werde dir nicht gen try helfen können..",sprach er leise und sah dann auf den Dolch den sie von Rune bekommen hatte. Der würde sie ebenfalls nicht schützen vor Try.
Wie es schien hatte Lif wenige Männer die ihm wirklich treu waren, denn Balder verriet gerade seien Jarl ohne mit der Wimper zu zucken.
Er war eben nie wirklich einer von ihnen gewesen, ein ungläubige Sklave,mit einem guten Herz. George hatte ihn sehr gemocht, die beiden hatten sich öfter unterhalten. Vielleicht nahm das alles hier doch einen andren Ausgang an.
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BeitragThema: Re: Chiara & Runes Treffen   Sa 18 Jul 2015 - 7:37

Stock sauer sitze ich hinter diesem dummen Baumstamm zusammen mit Rune, der mich belogen hatte. Ich hasste ihn dafür und ich konnte nicht anders als ihm das auch mitzuteilen, trotz der Situation in der wir uns grade befanden. Ich hätte mich ihm niemals öffnen dürfen, so war es eben schon immer gewesen, Leute die mir was bedeutet hatten, hatten mich immer enteuscht. Das Gefühl von Wärme im Herzen hatte ich ehe noch nie und es ist auch besser es gar nicht erst zuzulassen.

Rune legt seinen Zeigefinger auf seinen Mund um mit anscheid begreiflich zu machen, das ich den Mund halten soll. Doch das konnte er vergessen. Er ist doch selbst schuld, das ich mich nicht so leicht abspeisen lasse müsste er doch langsam mal begriffen haben. Füsternt meit er, er hätte mir seinen Namen nicht gesagt weil es besser für mich wäre und ich soll nun leise sein, diese Kerle würden mich nicht verschonen, nur weil ich eine Frau bin. Ich schüttel wütend mit dem Kopf.  "Ich soll leise sein? Falls es dir nicht aufgefallen ist, ich flüstere hier, wenn ich könnte wie ich wollte würde ich garantiert nicht so leise sein." In meiner Wut hörte ich die Stimmen der Fremden gar nicht mehr, sie waren mir sogar für einen Moment egal.

Nachdem ich meinen Wickel vom Fuß gemacht hatte und in provokativ weg geworfen hatte, entschuldigte sich Rune wenigstens dafür das er mich belogen hatte. Na immerhin etwas, aber glaub ja nicht das ich das so schnell vergesse dachte ich mir während ich ihn immer noch zornig anschaute. "Nein es ist nicht okay!". Er setzte mich auf den Boden ab und grummelte irgendwas davon, das er mich besser hätte liegen lassen sollen. "Ich hab dich nicht darum gebeten" flüsterte ich ihn mit bockiger Stimme zu.

Als plötzlich die Stimme des Fremden erklingt. Rune soll aufhören wegzulaufen, sagt er mit zorniger Stimme. Ich schreckte leicht auf und traute mich nicht hinzusehen. Ob ich jetzt zufrieden wäre meinte Rune, ich hätte uns beide verdammt. Fragend schüttel ich mit dem Kopf Ich? Hinter wem sind die denn her? Hinter mir oder hinter dir? Wer hier wen verdammt hat ist die Frage du Idiot doch weiter darüber nachdenken konnte ich nicht. Rune schien es anscheid ernst zu meinen, er legte seinen Rucksack ab und gab mir irgendson Ding in die Hand, keine Ahnung, irgendne Waffe. Ein Messer? Ein Schwert? Oder was weiss ich. Naja gut könnte brauchbar sein. Als hinter den Bäumen ein Fremder hervor trat. Er war ziemlich groß und sah nicht grade aus als würde er in freundlicher Absicht kommen. Rune schien ihn anhand seines Gesichtsausdrucks zu kennen. Mit großen Augen betrachte ich den Kerl [Soll ich echt vor ihm Angst haben? Ich weiss nicht was sein Problem ist, aber ich hab ihm doch nix getahn
Das weglaufen hätte ein Ende meinte der Fremde, anscheid will er Rune wirklich etwas tun? aber wieso?...ich verstehe überhaupt nicht worum es geht. Schließlich kann ich auch nicht hier weg, da mein beschissender Fuß mich daran hinderte. Fragend schaute ich zwischen den beiden hin und her und werfe den Fremden eine bösen Blick zu. Als noch jemand zweites hinter dem großen Fremden auftauchte, der gar nicht mal so böse aussah. Naja...muss ja nix heissen, ich seh auch nicht böse aus und bin es trotzdem. Er war ein ganzen Stück kleiner wie der andere Fremde und hatte tiefblaue Augen. Irgendwer möchte Rune lebend meint er, als sein Blick zu mir fällt, ich hätte mit alldem nichts zu tun erhebt er das Wort gegen den anderen Fremden. Gut erkannt, aber trotzdem....was ist denn euer Problem?
Am liebsten hätte ich einfach mal gefragt, was los ist. Hat Rune irgendetwas getahn, was ihnne nicht passte? Schön das ihr hier alle wisst worums geht nur ich nicht. Als der Fremde weiter spricht schaue ich ihn skeptisch an. Als Rune zu ihm meint er wäre sein Bruder, Sein Bruder? Na sehr nette Familienverhältnisse sind das denke ich mir. Sie hätten sich immer ehrlich gegenüber gestanden, im Gegensatz zu irgendwem der Lif heisst. Weiterhin verstehe ich nur Bahnhof und schaute in die andere Richtung Vieleicht solltest ich einfach abhauen? Dieser blöde Fuß! Er würde mich mit sichherheit daran hindern. Kurz versuche ich meinen Fuß zu bewegen, "Ahhhhau, na toll, hat keinen Sinn! sage ich leise vor mich her, wärend Rune sich noch mit dem großen Fremden auseinandersetzte. Als das Wort "sterben" fällt, drehe ich mich schon beinah erschrocken zurück. Rune hätte sich ein Leibchen zu gelegt? "Ich bin nicht sein Leibchen du Vollidiot." unterbrach ich ihn mit hasserfüllter Stimme, als er meint er würde erst mich umbringen und dann Rune.  Seinem Gesichtsausdruck zu folge schien er keine Späßchen zu machen. Scheiße was mach ich denn jetzt? Irgendetwas schnürrt mir die Kehle zu und ich bringe keinen Ton hinaus. Fragend schaue ich Rune an und schüttel leicht mit dem Kopf Was? Er will mich umbringen?.
Der Kerl mit den blauen Augen schaut zu mir rüber, als er meit Try solle seine Wut nicht an mir auslassen. Der große hieß also Try, ich glaub Rune hatte es mir vorher schon gesagt, doch irgendwie hatte ich es nicht regestriert. Als Try versuchte Run mit der Axt zu schlagen, wich Rune grad noch so aus Scheiße ey! schießt es mir durch den Kopf, denn die ganze Sache schien wirklich erst zu sein. Rune versucht mich zu schützen, Try müsse erst an ihm vorbei, bevor er mich haben kann. Wäre Rune doch lieber gegangen als ich es ihm gesagt habe, dieser Sturrkopf. Warum tut er das? Wieso schützt er mich? Bin ich ihm vieleicht doch nicht egal? . In meine Kopf herrscht ein Durcheinander aus Angst, Wut und Unverständniss. Ich sollte versuchen zu verschwinden rief Rune mir zu. WIe denn? Schon vergessen? Mein Fuß! Sonst hätte ich es wohl schon längst getahn!
Doch irgendetwas hielt mich dort, ich konnte Rune doch nicht alleine lassen. Schließlich verteidigt er mich, einfach wegzulaufen, das wäre feige. Ich sage nicht auf seine Aussage, schaue ihn nur mit ängstlichen Augen an.

Wärend Rune sich noch mit Try ausseinander setzte und zu ihm meinte er solle an seinen Sohn denken, kam der kleinere Fremde zu mir rüber. Ob ich laufen kann, fragte er mich mit aufgerregter Stimme und sah mich mit seinen Augen sorgenvoll an. Ich verstand nicht warum er das tat, schließlich kam er doch mit diesem abscheulichen Kerl aus dem Nirgendwo, der mich umbringen wollte. Ich schaue ihm direkt in die Augen, wärend mein Herz mir fast zu Hals schlägt. Kopfschüttelt antworte ich ihm als er wissen will ob ich laufen kann und halte ihm meinen angeschwollenen grün/blauen Fuß hin. Ich müsste schnell hier weg, er würde mir nicht gegen Try helfen können. Er wollte mir helfen? MIr? Und was ist mit Rune?

"Das geht aber nicht" sage ich zu ihm und deute weiterhin auf meine Fuß hin. Mein Blick wandert zu Rune. "Außerdem kann ich ihn nicht alleine hier lassen, schließlich ist es meine Schuld!". Normalerweise dachte ich nie an andere, sondern immer nur an mich selbst, doch Feige wollte ich auch nicht sein. Schließlich meinte Rune doch es wäre meine Schuld. Naja hätte er mich nicht belogen, hätte ich ihm vieleicht vertraut, also war er doch irgendwie selbst schuld. Aber einfach weg rennen, selbst wenn es gehen würde, das kann ich nicht. Irgendetwas hielt mich dort. Ich nahm den Dolch in die Hand und schaute erneut zu dem Fremden, der direkt vor mir steht. Dein "Freund" will mich umbringen, soll er es doch versuchen!. Ich stehe auf, und beisse mir auf die Lippen, um irgendwie den Schmerz des Fußes auszuhalten, wärend sich mein Gesicht schmerzhaft verzehrt. Hasserfüllt schaue ich zu Try und sah ein das ich wahrscheinlich nicht die geringste Chance in einem Kampf hatte, also versuchte ich es mit Worten.
"Was glaubst du eigentlich wer du bist? Ich weiss nicht was dein Problem ist, aber soll ich dir was sagen, wenn du einfach jeden tötest der dir im Weg steht, wirst du irgendwann selbst tot sein. Im Prinzip bist du einfach nur ein feiges Arschloch, das versucht seine Macht auszuspielen. Was hast du davon wenn du mich umbringst?... Nichts...außer das irgendwann deine Seele an dir nagt.
Etwas verwundert über mich selbst, schaue ich zu Rune, bissher waren mir andere Leute auch vollkommen egal. Doch es ist eine vollkommen andere Situation, es ging um Leben oder tot.  Vieleicht sollte Try mal nachdenken was er da überhaupt tut. Auch wenn meine Worte nicht hundertprozentig auf meine Lebenseinstellung passten, umgebracht hatte ich jedenfalls noch keinen. Wenn ich nicht im Kampf gegen ihn gewinnen könnte, dann eben mit schlagfertigen Agumenten, denn jeder hat einen Schwachpunkt.
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BeitragThema: Re: Chiara & Runes Treffen   Di 21 Jul 2015 - 13:48

Es war offensichtlich, dass Chiara nirgendwo hinlaufen konnte, nicht mit dem verletzen Fuß und so wie er Try einschätze würde er sie jagen, wenn er mit ihm fertig war. Rune fragte sich was Lif getan haben musste um Try so zu vergiften. welches Mittel hatte er in der Hand und welche Drohung hatte er aus gesprochen. // Sif und sein Sohn sind noch dort..ich würde es lif ohne zu zögern zutrauen mit ihrem Tod gedroht zu haben..er setzte ihn unterdruck mit seinem einzigen Schwachpunkt, seinen eigenen Bruder..//, dachte Rune und sah wieder zu Chiara. er verstellte try den weg. sie hatte mit all dem nichts zu tun und es lag in seine Verantwortung ihr Leben zu schützen. In dem Moment als er sie angesprochen hatte, hatte er diese Verantwortung übernommen. Natürlich protestiert Chiara über den Vorwurf seine Geleibte zu sein, zu recht. " Try, sie ist nicht meine Geleibte..sie ist ein Mädchen das ich auf gelesen habe weil sie verletzt ist..wenn du wüten sein musst, dann lass es an mir aus, nicht an ihr..", wiederholte er noch einmal und stellte sich Trys Axt entgegen. dem ersten Schlag wich er aus, den zweiten parierte er mit seiner Axt und drückte Try von sich weg.
" Der hilfsbereite Rune..mach dich nicht lächerlich, fragst du jetzt an weich zu werden wie dein kleiner Christ es war?", verhöhnte try ihn und versuchte ganz offensichtlich ihn damit aus der Reserve zu locken. " George hat keinem von euch leid angetan..der einzige der Tod und verderben gebracht hat war dein Bruder und diese falsche Schlage die ihr Priesterin schimpft!", knurrte Rune und spuckte abwerten auf den Boden.
Try knurrte laut auf uns stürzte sich fast blindlings auf ihn. Rune setzte seine stärke ihm entgegen und versuchte der großen Axt zu entwischen.
In der zeit hatte Balder zu Chiara begeben und versuchte irgendwie ihr zu helfen. mehr unschuldige sollte nicht sterben, nicht im namen dieser wahnsinniger.
"sche*ße", fluchte er als Chiara ihm klar machte das sie wegen ihrem Fuß nicht weg konnte. Er biss sich auf die Unterlippe und schien fieberhaft zu überlegen wie er sie von rune und Try weg bringen konnte.
"Deine Schuld?", Balder schüttelte den Kopf. " an der ganzen Sache hier ist nur einer allein schuld und der ist mehr Kilometer entfernt..du bis in die ganze Sache hinein geraten und irgendwie musst du jetzt wieder aus der Nummer raus.. Rune kannst du nicht helfen..",sprach er zu ihr und sah auf die kämpfen Männer. Beide hatten leichte Kratzer und Blessuren. Rune hatte eine blutige Lippe und Try einen Schnitt auf der rechten wage.
"Was..nein.. nicht zieh keine Aufmerksamkeit auf dich..",versuchte balder sie zu beruhigen.als sie auf stand. Sie war ziemlich mutig, dass musste er ihr unbestritten lassen,aber ob das gut war bleib ab zu warten.
Trys blick schnellte zu ihr als sie ihn beleidigte und sein Gesicht wurde kurz noch wilder und wütender.
" An meiner seele wird nichts nagen wenn ich dich kleines unbedeutendes etwas umbringen.. glaubst du du wärst die erste frau, die meine Axt zu spüren bekommt?"
, knurrte er und ernte einen schlag von Rune mit dem Stumpfenende der Axt.
Er schlug Try ziemlich heftig mit ihr auf den Schädel.
umbringen wollte er ihn nach wie vor nicht,aber er durfte es auch nicht zu lassen dass er Chiara etwas tat.
Try schrie grollend auf und taumelte etwas. balder nutze die Gelegenheit und schlug ihn ziemlich präzise mit der Faust ins Gesicht. " Verzeih Try,aber das muss enden..",reif er und ernte dafür einen mehr als erstaunten Blick von Rune.
chiara hatte für die nötige Ablenkung gesorgt um Try außer Gefecht zu setzten. Der feil durch beide Schläge benommen zu Boden. " Was jetzt.. irgendwelche Ideen Rune?", fragte Balder ihn während er sich unsicher am Kopf kratze. " wir müssen dafür sorgen dass er uns nicht folgt..",kam es knapp von ihm und er sah wieder zu Chiara. Sie war sehr mutig und eine echte Kämpferin, das hatte sie gerade mehr als unter beweis gestellt. Er wischte sich das Blut von der Lippe und ging auf sie zu.
" Das war sehr mutig von dir..", sprach er und lächelte sie kurz an.
"Ist alles in Ordnung?", fragte er und betrachte sie. auch wenn Try nicht zu ihr gelangt war, ließ sein gewissen ihn nicht in frieden. er hatte sie in Gefahr gebracht,weil er sie angesprochen hatte, wissentlich das balder und Try ihm dicht auf den Fersen waren.
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BeitragThema: Re: Chiara & Runes Treffen   Mi 22 Jul 2015 - 17:55

Schützend stellte sich Rune vor mich um mich vor diesem selbstgefälligen durchgedrehten Kerl zu schützen, der mich umbringen wollte. Ich sein Runes Leibchen behauptet er, das ließ ich mir natürlich nicht gefallen und erst recht nicht von so einem Kerl. Auch Rune bestätigt meine Aussage, das ich nicht seine Geliebte bin sondern dass er mir nur seine Hilfe angeboten hatte, weil mein dummer Fuß verletzt ist. Die beiden kämpfen mit ihren Waffen und ich traue mich kaum hin zu sehen. Was passiert wenn da jemand getroffen wird? Uuuuh da möcht ich gar nicht dran denken. Der fremde faselt irgendetwas das Rune einen auf hilfsbereit macht. Nur weil er mir geholfen hat? Meine Güte...gibt eben auch noch Leute die hilfsbereit sind....ach ja? Gibt es die? Hmmm...ob ich das auch für jemanden tun würde? Ich glaube nicht. Naja gut auch egal...gibt grad wichtigere Dinge!
Rune redet irgend etwas von einen George und ich verstehe nur Bahnhof. Als er auf den Boden spuckt rümpfe ich mene Nase. Bääääh...! Schließlich gehen die beiden aufeinander los. Als auf einmal der Fremde mit den blauen Augen vor mir steht und mich fragt ob ich weg laufen könnte. Doch das ging ja nicht, denn mein Fuß hindert mich daran. Als der Typ anfängt zu fluchen und sich auf die Unterlippe beisst. Ich mache ihm klar das ich Rune nicht alleine lassen kann, denn es war doch meine Schuld, hätte ich mich nicht gewehrt und einen Aufstand gemacht weil er mich wegen seinem Namen belogen hat, wären wir jetzt vieleicht gar nicht in dieser Situation. Allerdings war mein Aufstand wirklich zurecht, denn ich hatte ihm mehr Vertraun entgegengeschenkt als er oder irgendjemand anderes es überhaupt verdient hatte... Und was macht er? Lügt mir kackendreist ins Gesicht! Wäre ich nicht gefallen und hätte mich verletzt, hätte ich mich erst gar nicht mit ihm abegeben.
Der fremde meint es wäre nicht meine Schuld und schüttelt den Kopf. An der Sache hätte jemand schuld der Kilometer weit weg ist und ich könnte Rune nicht helfen. "Wie meinst du das? Kilometer weit weg? Naja auch egal...jedenfalls werd ich hier nicht einfach abhauen!" sage ich mit entschlossender Stimme. Ich versuche aufzustehen und den Schmerz des Fußes zu unterdrücken und sehe noch einmal den Kerl mit den blauen Augen an. Was macht er hier bloß? Er müsste doch ungefähr so alt sein wie ich...und dann ist er mit diesem eckelhaftem Kerl hier der Rune und mich umbringen will? Doch mir blieb keine Zeit nachzufragen, denn er warnte mich noch, ich solle keine Aufmerksamkeit auf mich ziehen. Doch ich irgnoriere seine Worte.

Als ich Try meine Meinung sage meint es würde nichts an seiner Seele nagen und ich wäre nicht die erste Frau die er umbringen würde. Hasserfüllt schaue ich ihn an "Weisst du was du bist? ... Ein richtig eckelhaftes Arschloch! als sich mein Blick anschließend doch etwas verändert. Ich trete einen Schritt zurück Ok...und jetzt? Jetzt wird er mich umbringen?
Noch in diesem Moment schlägt Rune mit seine Axt auf Trys Kopf. Ich atme kurz einen Moment erleichternd auf. Als ihn dann auch noch der junge Mann mit den blauen Augen einen Schlag mitten ins Gesicht verpasst und sich zu meinem erstaunen noch dafür entschuldigt." Und schon legt der Kerl am Boden...naja große Fresse und nix dahinter! Von wegen umbringen! ....Wer liegt denn nun hier am Boden? sage ich arrogant vor mich her. Naja gut....ich hatte schon schiss gehabt! Aber jetzt ist das ja auch egal.

Der Fremde meint zu Rune was wir jetzt tun sollen, ob er irgendwelche Ideen hätte. Rune meint wir müssen zusehen das wir hier weg kommen und er uns nicht folgt. Ich schaue auf den Boden zu meinem Fuß hinunter. Mein Gewicht hatte ich mittlerweile auf mein anderes Bein gelegt um es irgendwie erträglicher zu machen, da ich ja aufgestanden bin. "Na toll...wie soll ich denn hier weg kommen?" sage ich mit zickiger Stimme..."Hast du vergessen das ich nicht laufen kann?" und sehe hinüber zu Rune. Er sieht mich ebenfalls an und wischt sich Blut von der Lippe. Try hatte ihn verletzt als mit seiner Waffe nach ihm schlug.
Ich wäre mutig gewesen meint Rune und lächelt mich kurz an. "Hast du etwas geglaubt ich hätte angst gehabt? sage ich arrogant und schenke ihm ein kleines lächeln. Naja eigentlich hatte ich schon schiss, aber gut das es wohl keiner gemerkt hat! Ich sehe auf seine Wunde und frage leise: "Tuts doll weh?" Auch wenn ich es nicht zugeben würde, mache ich mir für einen kurzen Moment sorgen um Rune. Ob alles in Ordnung ist möchte er wissen... "Ja klar....alles gut!" sage ich kurz und schaue zu dem fremden Kerl mit den blauen Augen und dann wieder zu Rune. "Kennt ihr euch?...

Ich wusste das nun keine Zeit war um große Unterhaltungen zu führen. Schließlich müssen wir hier weg, bevor der Spinner wieder Aufwacht. Nervös schaue ich zu Rune und schaue ihn starr in die Augen. "Wollen wir nun mal raus hier aus diesem stinkigen Wald?"
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BeitragThema: Re: Chiara & Runes Treffen   Do 23 Jul 2015 - 23:22

"Rune wir  von seinem alten Tribe verfolgt..sein bester Freund der jetzige Anführe hat eine ziemlich üble Intrige angezettelt und  wollte ihn eigentlich umbringen..Rune  konnte irgendwie fliehen.. ist jetzt aber auch egal..hier bleiben kannst du nicht..", sprach Balder auf sie ein und beheilt die beiden kämpfend  im Auge. Rune wie try hatten  beide leichte Verletzungen. Hier und da einen Kratzer und eine blutige Lippe,aber keiner  von beiden hatten den andren mit der Axt getroffen.
Rune hatte es für seinen Teil es auch  nicht vor. Try war, egal wie er sich gerade benahm, immer noch sein freund und er wollte ihn nicht töten. Er konnte es einfacher nicht, egal wie brutal er sonst war. Try war immer noch das was Familie am nächsten kam, genau wie Sif. Beiden  könnte er nie etwas ernsthaftes antun.
Der  Kampf war  im  Gleichgewicht, Try   und er waren gleich. Und Rune konnte spüren wie auch er sich im Grund zurück hielt. wahrscheinlich aus dem gleichen Grund wie er. " Er liebt dich Rune.. er hat nur Angst um Sif und seinen Kleinen. Sein Wanderpunkt, den sein Bruder schamlos ausnutz. Du kannst dem Trieb nicht den Rücken kehren, nicht für immer. Lif muss aufgehalten werden. Denk an deine Freunde, deine Familie..", hörte er George warme Stimme und ihm war  kurz so als könnte er ihn sehen. Wie er  zwischen den Bäumen stand mit einem aufmunternden  lächeln. Er strahlte so viel ruhe und Geborgenheit aus. // das ist nur  in meinem Kopf, George ist nicht wirklich da..//, rief er sich noch einmal in Erinnerung. Aber er wirkte so real, es schnürte ihm die Brust zu. // Konzentriere dich  oder er bringt dich doch um!//, ermahnte sich selbst.
Es war sein Glück, dass Chiara Try Aufmerksamkeit auf sich zog,ansonsten  hätte er ihn getroffen.
Rune sah noch einmal zu den bäumen,aber George war nicht mehr zu sehen. // Warum strafen mich die Götter so? was habe ich getan?//, fragte er sich  kurz, ehe er Try von hinten k.o schlug. Balder setzte eine Faustschlag nach.
Chiara war nichts geschehen und das erleichter ihn ziemlich. Er kannte sie kaum,aber er hatte Verantwortung für sie übernommen und sie war eine starke Person,auf ihre ganz eigen,manchmal anstrengende Art und Weise. Sie war besonders und die ersten seit Georges Tod  die ihm ein  lächeln entlockt hatte und ihn etwas anders als bloße Leere und Wut hatte  fühlen lassen. Dafür war er ihr dankbar,auch wenn er es nicht sagte. Er lachte kurz bei ihren Worten bezüglich Try und sah zu Balder der Try zum nächsten Baum schleppte und begann ihn mit einem Seil fest  zu binden.
" er  hätte mich umgebracht , hättest du  nicht deinen  vorlauten Mund geöffnet..zum ersten mal bin ich dankbar für deine  immensen Redefluss und für dein  großes Ego..",sprach  er keinesfalls böse sonder mit einem kleine lächeln,neckend zu ihr.
Wie sie hier weg kamen? Rune sah in Richtung des Sees und dann wieder zu Balder. " lass ihm Wasser und essen da...er soll sich  schon noch befreien  können!", sprach er zu Balder den den blick hob. " ich lasse ihn sicher nicht hier verrotten...ich bereche vielleicht  mit den Asen,aber Try war ein Freund..genau wie George..", sprach Balder recht unüberlegt.  Das lächeln aus Runes Gesicht verschwand und sein blick wurde undeutbar. Allein seinen namen aus dem Mund  von jemand andren zu hören war mehr als er ertrug. Es war  als   rissen all die Wunden wieder auf, die ihm Georges Tod zu gefügt hatte. Er stand  still, regungslos und starrte Balder an, der ihn ebenfalls an sah. " Rune..? Ich wollte jetzt nichts falsches sagen?",begann er und Rune  hob die Hand damit er schwieg. " hast du nicht...erwähnte ihn einfach nur nicht noch mal..",sprach er leise und sah wieder Chiara. " Deswegen-", erdeute auf  Chiaras Fuß,"werden wir reiten..wir leihen uns Try Pferd..",sprach er und sah ihr  in die Augen. Er spürte ganz deutlich wo Try  ihn getroffen hatte mit seiner faust, wenn sie sich  zu nahe gekommen waren und auch  seine Lippe spürte er,aber das war alles recht nebensächlich. " nein ich habe nichts anders von dir erwarte..du wärst sicher eine gute Kriegerin,mutig genug bist  du..",sprach er weiter und versuchte  den schmerz  zu ignorieren. Die Kälte die langsam von seinem Magen sich in seinem Körper ausbreitet.
" nein..er hat mich nicht ernsthaft verletzt..",entgegnet Rune und  fragte sich kurz wann das letzte mal jemand dannach gefragt hatte wie es ihm ging. Er verfolgte die Antwort nicht weiter nach, den sie führten  ihn wieder  zu ihm und er ertrug es einfach nicht.
Balder hatte sich wieder erhoben und sah ebenfalls zu Chiara. " ja, wir stammen aus dem gleichen Tribe.. Rune war mein Jarl,also unser Anführer..", antworte er ihr und Rune nickte zustimmend.
" Wir verschwinden noch heute Nacht und du-", er sah zu Balder, " verschwindest... ich will dich  nicht mehr sehen..reite soweit wie möglich weg und  hoffe das keiner von Lifs Leuten oder Try dich  je entdeckt!",seine Stimme  klang sehr  harsch. Balder hatte ihm nie etwas getan,aber er befürchte einfach wenn er länger blieb,dann würde er mehr über George reden  und über das was passiert war. Balder sah ihn mit großen Augen an und nickte dann,schon fast  geknickt. " Hör  zu..ich habe etwas, dass wie ich finde du haben solltest... Ich habe es aus Georgs Hütte gerettet  bevor sie abgerissen haben...ich weiß nicht auf welche weise ihr euch nahe stand,aber  ich weiß dass du ihm sehr viel bedeut hast..", er setzte seinen Rucksack ab und zog ein Lederbuch hervor und reichte es ihm. Rune starrte auf das Buch und zog es ihm mit zittern  Händen aus der Hand. Er wagt nicht etwas zu sagen  oder einen von beiden an zu sehen. Oh er kannte dieses Buch nur zu gut,es war Georgs Notizbuch. Er  hat in diese Buch alles geschrieben was ihn bewegte,was ihn interessiert und er hatte auch  einige Zeichnungen  angefertigt. Diese Buch hatte George mehr  bedeute als alles anders und er hatte es  nicht mal ihm   geben zum rein schauen. Rune war so sicher gewesen dass es mit allem andrern zugrunde gegangen war. es war als hielt er  ein Teil von Georg Gedankenwelt in seiner Hand. Er  umschloss das Buch fester und presste die Lippen zusammen,mit aller kraft versuchte er den Schmerz  zu unterdrücken. Es tat so weh und er wollte weinen,aber das kam nicht in Frage. " ich wünsche euch alles gute..besonders dir Rune..", sprach Balder und ging in Richtung der Pferde. " halt das bitte  für mich..", kam es mit  brüchiger Stimme von ihm. Er legte Chiara das Buch in die Hände und nahm sie wieder auf den Arm um sie wieder zum See zu tragen.
In der ferne hörte er die Grillen zirpen und das Rauschen der Blätter,aber nichts davon bereite ihm frieden. all die Geräusche und Gerüche die er so liebte waren bedeutungslos,hatten für ihn jegliche Schönheit verloren.
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BeitragThema: Re: Chiara & Runes Treffen   So 26 Jul 2015 - 9:17

Ich bin nicht schuld daran das Try uns umbringen will? Rune wird von seinem alten Tribe verfolgt? Naja schön und gut, aber trotzdem will mich dieses verrückte Kerl umbringen Ich schaue den Fremden mit den blauen Augen an, als er mir kurz erklärt warum Rune von ihnen verfolgt wird. Er warnt mich, das ich nicht hier bleiben kann, jedoch habe ich mir noch nie gern Vorschriften machen lassen. Doch trotz der Schmerzen meines Fußes stehe ich auf, um Try meine Meinung zu sagen. In diesem Moment spüre ich ihm gegenüber nichts außer puren Hass! Schließlich lieferten Try und Rune sich einen Kampf, den sie beide nicht unversehrt überstehen. Vorallem Try hatte es getroffen. Geschieht dem Penner recht! Etwas erleichtert atme ich durch. als ich sehe wie er zu Boden fällt und der junge Mann ihm noch eine extra verpasst. Eigentlich wurde ich in diesem Moment auch noch mal gerne draufhauen, jetzt erst recht, wo er wehrlos wie ein kleinen Baby ist, aber ich lasse es und beobachte wie der Fremde ihn an einem Baum fesselt.

Rune meint er wäre mir zum ersten mal dankbar für mein vorlautes Mundwerk und meinen Redefluss, sonst hätte Try ihn umgebracht. Ich hätte ihn wohl damit abgelenkt. Er lächelt mich an, aber so lustig finde ich das gar nicht. "Ich habe keinen vorlauten Mund! Ich bin einfach nur ehrlich und direkt! Würde dir vieleicht auch ganz gut tun RUNE! Oder soll ich lieber sagen MUNIN?" sage ich zu ihm während ich ihn beleidigt anschaue und den Namen besondere Betohnung schenke. Jedoch wird meine Stimme wieder etwas freundlicher und ich lächel in kurz an. "Aber naja...ist nun auch egal...jedenfalls gehts dem Idioten da hinten nun schlecht." Mein Blick fällt kurz auf Try der an dem Baum gefesselt ist.

Rune meint zu dem Fremden, dessen Namen ich nicht kenne, er sollte Try Wasser und was zu Essen da lassen. Ich schüttel mit dem Kopf. "Was? vieleicht sollten wir ihn noch zu Kaffe und Kuchen einladen, als dank für seine nette Begrüßung!" ich verstehe nicht wie er sowas sagen kann. Er müsste Try doch hassen wie die Pest. Aber auch der Fremde scheint seiner Meinung zu sein. Er kann ihn hier nicht verrotten lassen? Er wäre sein Freund, genau wie irgendein George. In diesem Moment fällt mein Blick auf Rune denn noch im selben Atemzug wo der Fremde diesen Namen "George" ausgesprochen hatte veränderte sich Runes Gesichtsausdruck, als hätte man ihn ein Messer ins Herz gestochen.  Der Fremde entschuldigt sich direkt nachdem er den Namen ausgesprochen hatte, Rune meint es wäre ok, aber er sollte ihn nicht erwähnen. Wer auch immer dieses George ist, er muss ihm was bedeuten. denke ich mir. Als Runes Blick wieder auf mich fällt. Da ich wegen meinem drecks Fuß ja nicht laufen kann macht Rune den Vorschlag das wir uns Trys Pferd ausleihen. Ich nicke ihm zu und schaue ihn an. Er hätte nichts anders von mir erwartet, ich wäre eine gute Kriegerin und habe genügend Mut? "Danke, aber nenn mich nicht Kriegerin, das passt einfach nicht! Ich lass mir nun halt nichts gefallen." sage ich nur kurz dazu. Das Wort Kriegerin passte einfach wirklich nicht zu mir. Ich mein gut, ich kann mich verteidigen, aber bringen Krieger nicht auch kaltblütig irgendwelche Menschen um? Das wäre jedenfalls nix für mich.
Rune meint Try hätte ihn nicht ernsthaft verletzt, daraufhin schenke ich ihm ein lächeln.
Der Fremde antwortet mir auf meine frage ob er und Rune sich kennen, das er und Rune aus dem selben Tribe kommen. Rune war sein Anführer und Rune nickte ihm zustimmend zu. Irgendetwas dazu zu sagen wäre in dem Moment nicht sehr sinnvoll, schließlich müssen wir ja hier weg. Also sage ich einfach nur "Okay!" dazu.
Rune meint wir müssen heute Nacht noch hier weg. Der Fremde soll verschwinden. Als der junge Mann plötzlich etwas aus seinem Rucksack holte. Ich beobachte die beiden wärend ihrem Gespräch. Er gab ihm ein Lederbuch was diesem George gehört hatte. Rune nahm es entgegen als wäre es irgendein Heiligtum, aber es sah traurig aus. Ich wollte mich nicht einmischen, denn so Gefühlsduselein sind gar nicht mein Ding.
Der Fremde verabschiedet sich und wünscht uns alles gute vorallem Rune. "Dir auch!" entgegne ich ihm kurz auf seine Aussage. Was sollte ich auch sonst sagen, schließlich kenne ich ihn kaum. Er dreht sich um und geht zu den Pferden. Weiterhin sieht Rune ziemlich bedrückt aus. Auch seine Stimme klingt ziemlich mitgenommen, nicht so kalt wie sonst, als er mich bittet das Buch festzuhalten. Ich nehme es an mich und er nimmt mich auf den Arm um mich zum See zu tragen. Wärend er mich trägt versuche ich das Geschehende zu verarbeiten. Dieser George....keine Ahnung wer er ist, sein Bruder? Vater? Oder irgendein Freund? ...Aber er muss Rune viel bedeuten. Wärend ich das Buch festhalte empfinde ich kein Mitleid. Ich weiss schon warum ich niemals Leute an mich ran lasse, dann hat man nämlich genau solche Probleme. Doch Rune sieht so mitgenommen aus, das ich es einfach nicht schaffe meinen Mund zu halten. "Hör mal..." sage ich mit ruhiger aber ernster Stimme. "Ich weiss nicht wer dieser George ist okay, aber er muss dir viel bedeuten...und genau das ist das Problem. Leider bist du selbst schuld. Niemals darfst du irgendwen in dein Herz lassen, denn es wird dir nur rausgerissen und drauf rumgetrampelt..." kurz muss ich überlegen ob ich schonmal für irgendjemanden so etwas entfunden habe und mir fällt niemand ein. Als ich nach einem kleinen Augenblick weiterspreche. "Deswegen versuche ich erst gar nicht mich auf irgendwelche Gefühle einzulassen! Nochnie habe ich jemals irgendwie für jemanden etwas empfunden, außer Hass vieleicht! Ich mein das wirklich nicht böse...aber gugg dich an. Ich weiss es geht mich nichts an...und ich möchte mich auch nicht einmischen, aber vieleicht solltest du mal darüber nachdenken." In diesem Moment wunder ich mich das ich ihm das gesagt habe. Aber als ich seine Augen gesehen hatte und seine Reaktion auf dieses Buch, musste ich einfach was dazu sagen. Denn mir wurde wieder klar, das es einfach besser ist für niemanden irgendwelche Gefühle aufzubringen.
Schnell wollte ich diesen Gedanken loswerden, denn ich hasste es mich mit sowas auseinander zusetzen. "Wo wollen wir denn nun eigentlich hin?" sage ich fragend zu Rune. "Ich möchte endlich raus aus diesem beschissenden Wald"
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BeitragThema: Re: Chiara & Runes Treffen   Mo 3 Aug 2015 - 10:40

Wie zu erwarten wurde Chiara bei der Bemerkung zu ihrem Mundwerk wieder aufbrausend und stellt ebendieses auch gleich unter Beweis . Rune konnte ihr aber in keinster Weise böse sein. Er war einfach froh, dass es ihr gut ging. Sie hatte auch recht dazu sauer zu sein. Er hatte sie bezüglich seines Namen belogen. Es hatte zwar im Endeffekt nichts gebracht,aber es war besser als es unversucht zu lassen.
„ Ja, Try wird erst mal niemanden etwas tun. Er wird genug Schwierigkeiten haben sich zu befreien..“, meinte er und beobachte kurz wie Balder ihn am Baum festband. Natürlich konnte Chiara nicht nachvollziehen warum er nett zu ihm war. Er war sicher nicht weichherzig,aber eben auch nicht eiskalt. Wie konnte er Try töten oder verhungern lassen wenn er doch wusste unter welchem Druck erstand? Dementsprechend sah er Chiara ruhig an und antworte ihr auf ihren Ausbruch: „ Es ist nicht immer alles so einfach wie es scheint... Try wollte uns umbringen,ja,aber er verdient deswegen nicht den Tod.“, versuchte er ihr klar zu machen. Sie war verschlossen wie er, nur auf eine andere Art und Weise. Sie erinnerte ihn an sich selbst vor eigen Jahren. Kein Mitleid, keine Gefühle für irgendwen habend. Er hatte sich eingeredet sich niemals an irgendwen zu binden und auch niemanden zu brauchen,aber damit hatte er sich nur selbst belogen. Es gab diese wenigen besondern Menschen die ihm wichtig geworden waren und es hatte diesen einen Menschen der es als erste und einzige geschafft hatte ihm sein Herz sogar zu stehlen. Er konnte gut nachvollziehen warum chiara sich so verschloss. Wenn man liebte machte man sich verletzlich und niemand wollte verletzlich sein. Die Augen davor zu verschleißen und so zu tun als würde niemanden einen berühren war jedoch ein Weg, denn man nicht lange gehen konnte ohne ebenfalls unglücklich zu werden. Sie war noch jung und würde sicher bald selbst lerne was es hieß Gefühle für jemanden zu haben. Sie war stark und Rune war sich deswegen ziemlich sicher dass ihrer Weg gehen würde. Balders Worte ließen ihn kurz ins wanken kommen. Es war nur ein Name, aber er hatte so viel macht über ihn,raubte ihm jegliche kraft, dass er es nicht ertrug ihn zu hören. Manchmal wünschte er sich sehnlichst einfach nichts mehr zu fühlen und auch zu vergessen wie sehr er George geleibt hatte,aber leider konnte man Gefühle nicht einfach ausschalten. Es gab dafür keinen Schalter und keinen Reset-Knopf. Er konnte nur hoffen einfach irgendwann ab zu stumpfen.
„Wieso sollte das nicht passen? Ein Krieger zeichnet sich nicht darüber aus dass er Menschen tötet, sonder die Dinge tut die Nötig sind ohne angst vor dem Tod.. Try hätte dich töten können aber trotzdem bis du ihm auf deine weise entgegen getreten..“,entgegnete Rune und schaffte es langsam den Knoten zu lösen der sich in seinem Magen gebildet hatte. Diese Mischung aus Schmerz, Wut und unbedingter Trauer. Irgendwann würde der Zeitpunkt kommen wo dieses dunkel Monster aus Hass , Wut und Rachegelüste die Oberhand über ihn gewinnen würde, dann würde es für ihn nur noch zwei Arten von Menschen für ihn geben, die die ihm folgten oder die die durch seine Hand starben. Im Augenblick jedoch war jedoch Georges Stimme der Vernunft in ihm präsent.
Balder klärte Chiara kurz darüber auf in welcher Beziehung sie zu einander standen und machte sich dann auf zu gehen. Jedoch nicht ohne ihm etwas zu hinterlassen, dass er aus Georges Hütte gerettet hatte. Sein Notizbuch, ein direkter Zugang zu seiner Gedankenwelt. Allein es zu halten viel ihm schwer. Es wog in seiner Hand zentnerschwer und es brachte so viele Erinnerung hoch. George hatte es überall mit hin genommen. Alles aufgeschrieben und abgezeichnet ,dass ihn beschäftige hatte. Wissenswertes über den Tribe, Geschehnisse der letzen Jahre, Pflanzen und Kräuterzeichnungen. Und Rune wusste mit Bestimmtheit, dass in diesem Buch auch Zeichnungen von ihm war. Manchmal hatte George ihn heimlich gezeichnet, im Glauben er würde es nicht merkten.Natürlich hatte er es immer gemerkt,aber ihn gelassen. Balder verschwand zwischen den dichten Bäumen und er hörte das traben des Pferdes. Er musste sich zusammen reißen, vor jemanden fremdes Gefühl zeigen, seine Trauer, das wollte er nicht.
Balder war kein schlechter Mensch und er mochte ihn eigentlich auch,aber er wusste eben auch dass er Georgs nahe gestanden hatte. Er wollte niemanden um sich haben der über ihn sprach ihn immer wieder erinnerte wen er Verloren hatte. Zudem war es recht Offensichtlich dass Balder einfach nur noch fort wollte. Rune konnte es ihm nicht verübeln,an seiner Stelle wäre er ebenfalls gegangen. Es war dunkel und bis auf das zarte Mondlicht und die Sterne gab es keine Lichtquelle mehr. Trotzdem mussten jetzt los reiten,denn er wusste nicht wie lange Try die Fessel auf halten würden. Sicher nicht lang genug um die Nach hier zu verbringen.
Also hob er Chiara auf den Arm, gab ihr vorher das Buch und trug sie in Richtung von Trys Pferd,dass angebunden am Seeufer stand. Seine Trauer musste sichtbar sein, denn Chiara begann ihn drauf an zu sprechen. Er verstand sehr gut warum sie die Dinge so sah, er selbst hatte sehr lange nicht anders gedacht als sie. Es war ihre Art Anteilnahmen zu nehmen,aber sie war nicht erwünscht. Er presste die Zähne fester zusammen,seine Kieferknochen mahlte leicht. In diesem Augenblick Worte zu finden die nicht zerfressen von Wut und Trauer waren war sehr schwer.
// Sie meint es nicht böse..sie weiß es nicht besser..Nicht sie ist an meinem Verlust schuld..//, sagte er sich leise innerlich vor und hielt den Blick auf das Pferd gerichtet.
„Glaubst du Gefühle für jemanden entwickeln liegt wirklich in deiner Hand? Tut es nicht.. Du kannst dir eine weile lang einreden dass es so wäre und dich auch vielleicht Verschleiß,es verdrängen,aber es wird irgendwann passieren...Ich teile dein Einstellung, ich kenne sie sehr gut und habe Jahre lang so gelebt,auch vor dem Virus,aber manche Dinge kann man nicht verhindern..“,sprach er mit leiser harter Stimme. Er meinte es keinesfalls böse,aber ihre Worte waren naiv,anderseits war sie auch noch ein Kind in vielerlei Hinsicht. „ Und ich weiß sehr genau dass ich an meinem Unglück schuld bin..glaube mir das ist mir sehr bewusst..genau so wie einige andere ebenfalls schuld sind..“, jetzt bebte seine Stimme und seine Augen brannte vor Wut. Es war sein Schuld jemals George gegenüber nach geben zu haben. Diese Beziehung ein gegangen zu sein mit ihm war George Todesurteil gewesen. Getötet und ihm alles genommen hatten Lif und Hel. Sie würden dafür bluten. Noch einmal würde er sein Herz sicher nicht frei geben, da gab es auch nichts mehr das er geben konnte. In der Nacht in der er George hatte sterben sehen war auch alles in ihm gestorben. Alles was ihn ausgemacht hatte,alles was George aus ihm gemachte hatte war ausgelöscht. Zurück geblieben war nur noch Fragmente die versuchten sich neu zu ordnen, zerrissen zwischen Trauer, Hass und leichter Todessehnsucht. Mit jeden Morgen der anbrach fühlte er sich anders. Er war nicht an jedem Tag der gleiche Mensch,je nach dem welches Gefühl vorherrschte benahm er sich. Oft war da auch einfach nur Leere.
„Auckland... Du brauchst eine Stadt, das Land ist nicht für dich und ich wollte eh in die Richtung.“,antworte Rune immer noch mit finster Miene. Er setzte Chiara auf das Pferd und entwand ihr sanft das Buch. Kurz gelitten seine Hände fast liebevoll über das warme Leder. In seinem Innern sah George der neben ihm vor der Feuerstelle lag und vertieft in das Buch zeichnete. Der Schein des Feuers ließ seine Haut goldner wirken und seine Gesichtszüge definierte. Seine blauen Augen strahlen immer wenn er einen Einfall hatte und sein Stift glitt gleichmäßig und schwungvoll über die leere Buchseite. In solchen Momenten hatte er sich zu ihm gebeugte und ihm zärtlich die bloßen Schultern geküsst.
Er nahm den Rucksack von den Schultern und verstaute das Buch schnell. Je länger es auch nur an sah, um so präsenter wurden all die Momente die er mit George geteilt hatte und das ertrug er nicht. Rune setzte sich den Rucksack wieder auf und ging zu dem Baum, um den Strick des Pferdes zu lösen. Erst dann setzte er sich hinter Chiara und treib das Pferd in Richtung der Waldstraße an. Sich vor sei zu setzten wäre wirklich unklug mit seinem Rucksack gewesen und so konnte sie schlafen wenn sie wollte, ohne gleich vom Pferd zu fallen. Trys Pferd war ein kräftiger Hengst, groß und stattlich und etwas stur. Ziemlich schnell aber begriff der Hengst wer ihn führte und beugte sich Runes Anweisungen. „ Halt dich an der Mähne fest oder an mir,was dir lieber ist..“,sprach er zu Chiara.
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BeitragThema: Re: Chiara & Runes Treffen   Sa 8 Aug 2015 - 15:21

Meine Augen wandern skeptisch auf Try, als der Fremde ihn am Baum festbindet. Ich kann einfach nicht nachvollziehen warum das dem Kerl noch gewehrt wird, normalerweise gehört er hinter Schloss und Riegel. Mein Hass auf ihn ist einfach unheimlich groß, aber gleichzeitig bin ich auch froh darüber das der Kampf nicht böse ausging. Denn ne Leiche vom Boden aufkratzen...hmm könnte ziemlich eckelhaft sein. Rune erklärt mir das Try nun genug Schwierigkeiten haben würde sich zu befreien und er würde den Tod nicht verdienen. Skeptisch sehe ich zu ihm während er seine Worte ausspricht. Schließlich erhebe ich anschließend gleichgültig meine Stimme "Gut wie du meinst..." als mein Ton anschließend doch etwas arroganter und zorniger wird, ...aber er verdient nicht den Tod? Was verdient er dann? Das wir ihm zum Dank hier festbinden, der Kerl dahinten sich noch die Mühe mit ihm macht? Ich versteh dich echt nich Rune, er hätte dich wahrscheinlich erledingt und mich gleich mit, wäre die Situation nur ein klein wenig anders verlaufen! Oder glaubst du er hätte uns hier an irgendwas festgebunden und wäre dann einfach davon gegangen...nein!...garantiert nicht!" Ich weiss ja das Rune es nicht so mag wenn ich große Reden halte, also beschließe ich erstmal aufzuhören, denn ich hätte ihn und den Fremden ehe nicht davon abbringen können, ihr Vorhaben an Try zu ändern. Aber ihm noch Essen und Trinken da zu lassen? Ich checks einfach nicht! Macht er sich etwas um diese Arschloch sorgen? Und warum macht er sich überhaupt um mich sorgen? Ich sollte ihm doch vollkommen gleichgültig sein!

Nachdem mich Rune Kriegerin nennt, kann ich mich einfach nicht mit dem Gedanken anfreunden. Unter einer Kriegerin hatte ich mir immer etwas ganz anders vorgestellt. Vieleicht irgendson olles Weib mit einem Schwert in der Hand oder sowas, doch mich in so einer Rolle zu sehen....na ich weiss ja nicht. Gut ich würde mir nichts gefallen lassen, aber wie eine irre rumzurennen und irgendwelche Leute grundlos abzuschlachten...? Nee...! Trotzdem soll es ja nicht nochmal einer wagen mich so anzugehen wie Try!  Eine Kriegerin würde sich nicht dadurch auszeichnen jemanden zu töten? Sondern Dinge zu tun die nötig sind um keine Angst zu zeigen? Ich bin Try auf meine eigene Art und Weise entgangen? Meine Fresse ey, jetzt wissens gleich alle, ich bin die Heldin des Tages! Ich verdrehe genervt die Augen, denn dieses Geschleime von Rune ist echt nervig. "Ja, ja! Ist doch gut jetzt, wir leben noch und damit ist die Sache gegessen!" sage ich leicht gereizt und trotzdem spüre ich immer noch die Wut in mir gegenüber Try. Ich kann einfach nicht damit umgehen das Rune mir ein Lob ausspricht, denn ich war bisher immer allen gleichgültig, der einzige Mensch der etwas von mir hält bin ich selbst. Doch plötzlich meinte mein Dad mich damals zu beachten, nachdem er jahrelang nicht da war? Meine Gefanken schweifen für einen Moment ab, Aber danke Dad, das du meintest du müsstest mich aufeinmal beachten, nur weil ich nicht das brave lernende Schulmädchen war? Und zum Dank hast du mich dann aus allem herrausgerissen und mich einfach hierher verschleppt. Wäre ich heute draufgegangen hätte ich dir wenigstens nen Arschtritt in der Hölle verpassen können. Während sich diese Gedanken in meinem Kopf sammeln, wird mein Blick zu Try noch hasserfüllter.

Schließlich verabschiedete sich der Fremde und gab Rune ein Buch in die Hand. Seine Reaktion darauf war absolut unnachvollziehbar für mich, denn es muss irgendjemanden gehört haben dem Rune wohl sehr wichtig war. Ich sehe es einfach an seinem Gesichtsausdruck, an seinem Verhalten, das so ganz anders war als sonst. Doch irgendwie war mir nicht danach mich nun lächerlich darüber zu machen, stattdessen beschließe ich ihm, während er mich zu dem Pferd trägt einen guten Rat zu geben. Ernst, aber mit ruhiger Stimme erkläre ich Rune das es falsch ist sich auf irgendwelche Gefühle einzulassen, denn schließlich ist er selbst schuld das er sich nun so fühlt, würde er es so machen wie ich hätte er jetzt kein Problem.
Runes blick fällt starr auf das Pferd als er mir mit harter aber ruhiger Stimme auf meine Äusserung antwortet. Er meint Gefühle für jemanden zu entwickeln würde nicht selbst bestimmbar sein, man könnte es für eine Weile verdrängen doch es würde irgendwann trotzdem passieren. Er macht eine kleine Pause und ich schüttel direkt trotzig mit dem Kopf Natürlich kann man das selbst bestimmen! Rune hätte langezeit die selbe Einstellung gehabt doch dann konnte er es nicht verhinden?  Schließlich wurde Runes stimme wutentbrannter als ich ihm vorgeworfen hatte selber Schuld zu sein. Er weiss es selbst das er an dem Unglück selbst schuld ist und andere auch? Schön! Ist mir doch egal, denke ich mir als er seine Stimme mir gegenüber wütend verändert. Es sollte nur ein guter Rat von mir sein, da muss er mich nicht so anfahren. Meine Augen verengen sich und auch meine Stimme wird wütender und etwas lauter als zuvor. "Ich wollte dir nur nen Rat geben, aber ist mir auch egal ob du ihn annimmst oder nicht!...Und glaub mir, ich werde niemals für irgend jemanden etwas empfinden, denn man kann es sehr wohl vermeiden. Gefühle sind unwichtig, niemand brauch sie.

Runes Gesichtsausdruck blieb weiterhin finster, als er sagt ich bräuchte eine Stadt. Nach Auckland wollte er mich anscheind bringen, er müsste ehe in die Richtung. Denn ich hatte ihm zuvor mitgeteilt das ich endlich aus diesem Wald raus will. "Dachtest du ich wollte hier bleiben? Ich wollte sowieso in eine Stadt, diese ganzen Bäume hier wiedern mich an... sage ich mit eingebildeter Miene. Jedoch spreche ich anschließend etwas ruhiger aber dennoch kühl weiter... Aber du hast recht...das Land hier ist echt nichts für mich. Du willst auch in die Richtung? In die Stadt?" Während ich meine Worte ausspreche setzt mich Rune auf Trys Pferd, und nimmt mir das Buch aus der Hand. Wehrlos lasse ich es ihm aus meinen Handen entgleiten. Nimm du mal deine kleine Gefühlswelt an dich...ich kann ehe nichts damit anfangen! denke ich mir während mein Blick gleichgültig auf das Buch fällt. Anschließend packt Rune es in seinen Rucksack und bindet das Pferd vom Baum. Er setzt sich hinter mich auf das Pferd und ich betrachte das ganze einwenig misttrauisch. Jedoch merke ich recht schnell das Rune wusste was er tat, denn das Pferd folgte seinen Anweisungen. Ich soll mich an der Mähne festhalten oder an ihm? Was mir lieber ist? Was für ne blöde Frage! Mit meinen Handen fasse ich die Mähne des Pferdes an und mache Rune damit deutlich was mir lieber ist. Aber trotzdem fühlte ich mich irgendwie Sicher bei ihm, ihm Vertrauen würde ich natürlich nicht, aber in meinem Kopf bauschten sich einige Frage auf. Auch mein Fuß war ja immer noch so ein Problem, weshalb ich einfach auf Rune angewiesen war. Weiss er überhaupt wo wir hin müssen? Ob er sich wohl hier auskennt? Und warum schleppt er mich überhaupt noch mit sich rum? Meine Augen schweifen fragend über das Land. Ob ich ihm wirklich vertrauen kann? Aber was hab ich sonst für ne Wahl? Aber ich wollte mir meine Unsicherheit in diesem Moment nicht anmerken lassen. Dewegen erhebe ich leicht gereizt meine Stimme. "Und? Wie lange werden wir nun unterwegs sein? Kennst du überhaupt den weg?" Ich schaue Rune nicht an, bewusst halte ich meine Augen nach vorn um mir von meiner Unsicherheit nichts anmerken zu lassen. Ich atme einmal kurz auf um mich wieder etwas entschlossender zu Stimmen. Denn auch wenn ich grade vieleicht unter seiner Macht liege, denn einfach vom Pferd zu springen wäre ziemlich dumm, wird er mich nicht dazu bringen mich ihn zu unterwerfen. Das wird ehe niemal jemand schaffen.

Doch je länger wir unterwegs sind, merke ich das sich die Umgebung einfach nicht verändert. Überall waren Bäume, Sträucher und all so ein Grünzeug was ich nicht leiden kann, im Gegenteil, es langweilt mich. "Endet dieser Wald denn nie?" murmel ich leicht genervt leise vor mich her.
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BeitragThema: Re: Chiara & Runes Treffen   Fr 28 Aug 2015 - 22:25

Chiara begegnete ihm mit Unverständnis. Rune verstand  wieso, für jemand der nicht nur Schwierigkeiten  hatte Zwischenmenschlichkeiten zu verstehen und  nicht die Gesicht; das band,  kannte was zwischen ihm und Try herrschte, der konnte auch nur schwer begreifen warum er gnädig zu ihm war. Rune wusste gegen wen sein Hass ging und all sein Gräuel und das war sicher nicht Try. Den mann dem er gerade gegen über gestanden  hatte ,war bloß ein Schatten von dem mann gewesen der er gekannt hatte. Try war ein Krieger und er war erbarmungslos in einem Kampf,aber nie würde gegen einen Freund sein Schwert erheben noch so völlig  kopflos wie eben. Den Try den erkannte war visiert und sehr ruhig wenn er kämpfte. Ein kräftiger Baum  ruhig und stark,der sehr  bedacht Angriff und  kämpfte. Nein was immer Lif mit  ihm getan hatte oder gegen ihn in der Hand hatte, es war machtvoll. Und ihm fiel da nur ein Druckmittel ein, sein kleiner Sohn und seine Frau. Stumm beobachte er das geschehen und  hörte auch Chiaras Worte,aber in Gedanken war er  in seinem alten Zuhausen. An den Ort  von dem er vor 4 Monaten hatte fliehen müssen.Nicht nur er war scheinbar wie ausgewechselt sonder auch Try und Balder. Kurz beobachte er den jungen Mann,Max hieß er eigentlich und das letzte mal als er ihn gesehen hatte,an dem Tag an dem George hingereichte worden war, da war er noch ein Sklave gewesen.
Auch Chiaras Augen liegen auf Try, sie waren voller Hass und er  konnte es ihr nicht verdenken. Try hätte sie getötet,er kannte sie nicht und  für ihn wäre sie ohne Bedeutung gewesen.Bevor Balder ihn verließ gab er ihm ein Buch, Georges  Notizbuch und das machte alles nur noch viel unerträglicher. Sein geist war so zerfressen von trauer, dass er nicht einen  Gedanken dran verschwendet warum Balder das buch mit sich führte.
Die Nacht war schon weit voran geschritten und das Mondlicht erhellte den wald und den See, doch  er hatte keine Augen für diese Schönheit. In seinem Innern tob der Kampf von neuen der schon Monate lang in ihm wütet. Chias Worte,waren sie auch gut gemeint und sollten als Ratschlag dien  halfen nicht wirklich. irgendwie schaffte Rune es ruhig zu bleiben und nicht an ihr all seine Wut aus zu lassen. Chiara konnte für all das nicht das geringste,werde dafür ,dass er sein Herz damals verloren hatte, noch dafür dass man es ihm genommen hatte.
Vorsichtige setzte er sie  auf Trys Pferd und schwieg sich aus. Ihre  Worte sollten ein Rat sein und sie würde sich nie verlieben. // Naives Kind..//, schoss es ihm  kurz durch den Kopf, doch er sprach es nicht aus. Stattdessen treib er das stolze Pferd an und jagte mit ihr zusammen in den dunklen Wald.
Erst als sie sein Ziel ansprach rühte sich wieder etwas  in ihm und er fand seine Stimme wieder. " Ich will in die Richtung. Ich  möchte an die Küste Aucklands.",antworte er er ihr knapp. Viel mehr  konnte er ihr auch nicht sagen, denn die wahrheit war  nun mal ,dass er kein Ziel hatte. Er wanderte,ging so lange bis seine Schuhe ihm in Fetzen  von den Füßen fallen würde oder das Land zu Ende war. Der Kampf der in ihm wüte  zwischen diesem schwarzen Monster und dem Rest seines Herzen ließ ihn nicht zur ruhe kommen. Er war an einem  Tag Rune der Streuner und  am nächsten Tag Jarl Donar der nichts mehr wollte als die Kehle Jener auf zu schlitzen die ihn verraten hatten. Alles was ihm geblieben war sied diesem Tag,an dem er alles verloren hatte war eine  Flucht nach vor. Eine Flucht vor sich selbst und seiner Vergangenheit.

Sanfte strichen Hände durch sein offenes Haar und er schloss die Augen. Zärtlich und vorsichtig begannen die  geschickten  Hände sein Haar zu flechten  und zu einem Zopf zusammen zu nehmen. Immer wieder hielten sie inne und er spürte warmen Lippen die ihm einen zarten  Kuss auf die  nackten Schultern gab. er  konnte nicht verhindern sich immer  weiter  zu entspannen und zufrieden zu seufzten. es sollte immer so sein,nur sie zu zweit in seinem Haus vor  der warmen  Feuerstelle: " So mein fauler Jarl deine Haare sind wieder vorzeigbar.Glaube aber ja nicht, dass ich  dich immer so verhätschel";hörte er Georges warme Stimme und dann sein melodisches lachen. Er  lachte ebenfalls und drehte sich zu ihm um. Seine himmelblauen Augen, trafen auf seine eisblauen und er konnte die Liebe fast greifen mit der George ihn an sah. " Nun, ich bin aber gern  faul und du  flechtest mir gern das Haar wir haben also beide etwas davon.",gab er zu bedenken und gab mit einem zärtlichen  lächeln, dass nur George vorbestimmt war, ihm einen Kuss. George entspannte sich und er lehnte sich an ihn,seine wärme und sein vertauter Geruch  umfing ihn. Dieser Mensch war sein Zuhause.


Das Pferd trug sie schnell auf dem Waldweg in Richtung des Waldrandes und von dort  konnte er sich an den Stern orientieren, eine Leichtigkeit bei einem so  sternklaren Himmel.
Leis hörte er Chiaras Worte Unsicherheit schwankte in ihre Stimme mit und sie riss ihn aus seine Erinnerungen . " Ich weiß wo wir sind und auch wo lang wir müssen um nach Auckland müssen.",sprach er ruhig und  mit fester Stimme. " Nachts kann man sich an den Stern orientieren und Tagsüber am Stand der Sonne.",erklärte Rune ihr kurz. Auch wenn Chiara zu meist in der Stadt zu wohnen schien,wäre es sicher nicht verkehrte auch für sie zu wissen wie man sich ortieren  konnte. " wenn du möchtest zeige ich dir morgen wie du dich zurecht findest..",bot er leise an und treib das Pferd mehr an. Der strake Hengst schnaufte währenden er durch den wald hetze und immer mehr  Abstand zwischen ihnen und Try brachte.
"Bald, es  ist nicht mehr weit..",versicherte Rune ihr. Sie mussten um den Wald herumreiten,denn er war einfach zu dicht um ihn auf direkten Weg nach Auckland zu durchqueren. Also ritt Rune mit ihr den einzigen  breiten Waldweg zurück auf ein  befestige Straße. Insgesamt langen jetzt zwar mehr Meilen  zwischen  ihnen und Auckland,aber es würde schneller gehen als zu  Fuß. ein leichter Wind erfasste sie als sie den wald durch brachen und er den Hengst auf der Straße zum Stillstand brachte. " wir  können hier etwas fern ab der Straße rasten oder wir  reiten die Nacht durch..was ist dir lieber?", fragte er sie leise.
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